FAQ

Der FAQ-Bereich beantwortet Fragen rund um eQ-3, unsere Produkte und Technologien.

  • Allgemein [6]

    Technik [6]

    • Sind meine eQ-3 Smart-Home-Geräte bzw. Apps kompatibel mit Apple HomeKit?

      Apple HomeKit wird derzeit erst von einigen wenigen Smart-Home-Geräten unterstützt und steht noch am Anfang seiner Entwicklung.

      Wir finden Apple HomeKit grundsätzlich interessant, dennoch verfügt es in der heute vorliegenden Form nicht über alle notwendigen Applikationsfunktionen, die z. B. für einen leistungsfähigen Funk-Heizkörperthermostaten notwendig sind. Wir haben uns daher entschlossen, sowohl für Android, als auch für iOS eigene native Apps zu liefern, die alle Fähigkeiten unserer Heizkörperthermostate nutzbar machen.

    • Ich habe keine freie Wandsteckdose. Darf ich einen Zwischenstecker in einer Mehrfachsteckdosenleiste betreiben?

      Nein, aufgrund der Gefahr von Überhitzung der Steckdoseneinheiten ist dies nicht zulässig.

      Bitte beachten Sie hierzu folgenden Hinweis in den Bedienungsanleitungen der entsprechenden Geräte: „Zwischenstecker dürfen nicht hintereinander gesteckt werden“

      Gemäß VDE 0620-2-1 Abschnitt 8.9 müssen unter anderem

      • ortsveränderliche Mehrfachsteckdosen (z.B. handelsübliche x-fach Steckdosenleisten) und
      • Zwischenstecker (Geräte mit integrierter Stecker und Steckdose)

      den Hinweis „nicht hintereinander stecken“ tragen.

    • Ist die Funktechnik in eQ-3 Produkten schädlich für die Gesundheit?

      Im Alltag nutzen die meisten von uns heute Funktechnologien wie GSM, UMTS, WLAN oder auch Bluetooth und zunehmend auch LTE. Gerade die Aussendungen von öffentlichen Mobilnetzen mit GSM und UMTS sind praktisch an allen Orten vorhanden und Mobiltelefone sind aus unserer Gesellschaft kaum noch wegzudenken.

      Es gibt vier wesentliche Unterschiede, warum die eQ-3 Technik wesentlich weniger belastend ist, als diese heute bereits weithin etablierten Funktechniken:

      1) eQ-3 verwendet wesentlich niedrigere Sendeleistung. Während WLAN mit 100 mW (und teilweise sogar 1 W) sendet und in Mobilnetzen sogar Leistungen über einem Watt verwendet werden, senden die eQ-3 Geräte mit typisch 10 mW. Alleine hierdurch ergibt sich schon ein typischer Unterschied mit einem Faktor von 10, 100 und mehr in der Sendeleistung und damit möglichen Belastung.

      2) Hausautomationsgeräte von eQ-3 senden nur sehr selten. Entsprechend der Applikationen senden die Geräte relativ kurze Nachrichten von typisch 10 bis 30 ms und diese entweder nur aufgrund von Interaktionen des Anwenders oder im Abstand mehrerer Minuten automatisch. Für das Frequenzband, das eQ-3 verwendet, ist vom Gesetzgeber als sogenannter maximaler „Duty Cycle“ festgelegt, dass jedes einzelne Gerät nur maximal 1% der Zeit senden darf, d.h. nur für maximal 36 Sekunden innerhalb von einer Stunde. Die meisten eQ-3 Geräte bleiben sehr weit unter diesem Grenzwert. Typisch sind Werte von 0,001 bis 0,03%. Im Gegensatz dazu werden Technologien wie WLAN oder UMTS häufig über längere Zeiträume fast dauerhaft genutzt. Durchaus typisch ist dort ein Duty Cycle im 1-stelligen Prozentbereich. Hier ergibt sich beim Vergleich ein weiterer, sehr großer Unterschied von 2 bis 4 Zehnerpotenzen.

      3) Zu betrachten ist insgesamt, wie viel der Energie tatsächlich in den Körper eines Menschen eingestrahlt wird. Dies hängt von der Sendeleistung, der Sendedauer und ebenso auch vom Abstand ab. Die Empfangsleistung sinkt sogar nicht nur linear, sondern quadratisch mit dem Abstand: Bei einem zehnfachen Abstand trifft nur ein hundertstel der Leistung ein.

      Mobiltelefone werden zumeist nur wenige Zentimeter vom Kopf gehalten werden und senden leider doch einen erheblichen Teil der Sendeenergie in den Körper. Dies wird heute pro Gerätetyp mit der spezifischen Absorptionsrate („SAR“ Wert) angegeben. Typische Werte liegen bei 0,1 bis 1 W/kg. Der Gesetzgeber gestattet für Handys einen Grenzwert von 2 W/kg für die spezifische Absorptionsrate.

      Bei fest installierten Hausautomationsgeräten liegt der Abstand im Vergleich zu einem Handy typisch bei dem 50- bis 1.000-fachen, der Faktor für die Empfangsleistung damit bei 1/2.500 bis 1/1.000.000.

      Für die Bewertung der in den Körper eingestrahlten Energie muss das Produkt aus dem Vergleich der Sendeleistung, der Sendedauer (also des Duty Cycles) und des Abstandes betrachtet werden. Selbst die hier vorgestellte einfache Betrachtung zeigt, dass die von eQ-3 Hausautomationsgeräten eingestrahlte Energie im Vergleich zu Mobilkommunikation typisch bei weniger als einem 10-Millionstel (der Berechnung folgend etwa 7 bis 12 Zehnerpotenzen niedriger) liegen wird.

      4) Ein weiterer Aspekt ist, welches Frequenzband verwendet wird. WLAN und Bluetooth senden im 2,4 GHz Band. Dieses Band wird auch von Mikrowellenöfen verwendet, da diese Frequenz gut zur Erwärmung von Wasser geeignet ist. Bei der Betrachtung von Strahlenbelastungen für den Menschen könnte dies eher bedenklich sein. eQ-3 Produkte arbeiten dagegen im 868 MHz Band, was auch in dieser Betrachtung ein weiteres Plus darstellt.

      Entsprechend dieser Betrachtung kann davon ausgegangen werden, dass durch die eQ-3 Funktechnik keine Gesundheitsrisiken gegeben sind.

    • Kann ich statt Batterien auch Akkus in den eQ-3 Geräten verwenden?

      Grundsätzlich ist dies möglich. Allerdings ist die sogenannte Selbstentladung bei den meisten (vor allem bei preiswerten) Akkus viel schneller, als bei Batteien. Während Batterien ihre Ladung je nach Hersteller und Typ für mehrere Jahre halten, entladen sich Akkus auch ohne Nutzung in wenigen Wochen bis Monaten. Dies schmälert den Nutzen von Akkus so sehr, dass die meisten unserer Kunden Batterien verwenden.

    • Sind die von eQ-3 hergestellten Systeme untereinander kompatibel?

      Die von eQ-3 hergestellten Funksysteme, wie z.B. HomeMatic oder MAX!, arbeiten im gleichen Frequenzband von 868 MHz. Um optimal auf die jeweiligen Anforderungen der Systeme / Anwendungen eingehen zu können, werden unterschiedliche Funkprotokolle verwendet. Eine Nutzung der Geräte aus verschiedenen Systemen untereinander (Mischbetrieb) ist daher nicht möglich.

      Eine gleichzeitige Nutzung der unterschiedlichen Systeme in einem Haus ist grundsätzlich möglich. Der Parallelbetrieb wird durch die gesetzlichen Regularien gewährleistet und von uns geprüft. eQ-3 empfiehlt die Nutzung von nur einem System, um eine einwandfreie Funktionalität des Systems zu erreichen.

    • Manchmal kann ich das System/die Geräte nicht steuern - was bedeutet Duty Cycle?

      Der Duty Cycle beschreibt eine gesetzlich geregelte Begrenzung der Sendezeit von Geräten im 868 MHz Bereich. Das Ziel dieser Regelung ist es, die Funktion aller im 868 MHz Bereich arbeitenden Geräte zu gewährleisten.

      In dem von uns genutzten Frequenzbereich 868 MHz beträgt die maximale Sendezeit eines jeden Gerätes 1 % einer Stunde (also 36 Sekunden in einer Stunde). Die Geräte dürfen bei Erreichung des 1 %- Limits nicht mehr senden, bis diese zeitliche Begrenzung vorüber ist.

      Im normalen Betrieb wird der Duty Cycle in der Regel nicht erreicht. Dieses kann jedoch in Einzelfällen, bei der Inbetriebnahme oder Erstinstallation eines Systems durch vermehrte und funkintensive Anlernprozesse, der Fall sein. Dies tritt beispielsweise beim Einstellen und Testen des Erfassungsbereiches von angelernten Bewegungsmeldern auf. Eine Überschreitung des Duty Cycle Limits kann sich durch eine temporär fehlende Funktion äußern.

      Das geschilderte Verhalten ist darauf zurückzuführen, dass im 868 MHz Bereich keine Dauersender zulässig sind (maximale Sendezeit 36 Sekunden/Std) und daher werden beim Erreichen dieses Limits alle weiteren Sendevorgänge unterbunden. Nehmen Sie eine kurze Funktionsprüfung des Gerätes vor (z.B. durch Entnehmen und Wiedereinsetzen der Batterien). Sollte das Gerät danach noch nicht wieder einsatzbereit sein, ist dies auf die Überschreitung des Duty Cycles zurückzuführen und die Funktion des Gerätes ist nach einer Stunde wieder hergestellt.

  • HomeMatic [37]

    Allgemeine Informationen [10]

    • Was muss ich in Bezug auf Störquellen bei meiner CCU oder dem Homematic IP Access Point beachten?

      Jedes elektronische Gerät, bzw. jeder stromdurchflossener Leiter baut ein elektromagnetisches Feld auf. Diese Felder treten in unterschiedlichsten Stärken und Frequenzbereichen auf.

      Dies gilt in besonderem Maße für Gegenstände, die selbst Funkwellen aussenden:

      • WLAN Router
      • DECT-Stationen
      • Fernseher
      • Computer
      • Funklautsprecher und Funkheadsets
      • Audio- und Videoanlagen
      • Alarmanlagen
      • Mobiltelefone und schnurlose Telefone
      • Mikrowellengeräte
      • Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen
      • Babyphone
      • uvm.

      Diese Störungen lassen sich weitgehend reduzieren, indem man einen möglichst großen Abstand zwischen Funk-Komponenten und solchen potenziellen Störquellen einhält.

      Wir empfehlen einen freien Aufstellort für die Zentrale oder den Access Point ohne die o.g. Störquellen in direkter Nähe (im Idealfall mind. 1 m Abstand), um eine optimale Funkabdeckung zu erreichen.

    • Wie kann ich Homematic mit Google Assistant steuern?

      Das Homematic System wurde flexibel und offen für Erweiterungen konzipiert. Daher stellen wir für die Homematic Zentrale Schnittstellen für individuelle Partnerlösungen bereit. Wir sind hierzu stets auf der Suche nach neuen Partnerlösungen, um das System zu ergänzen. Derzeit können wir Ihnen leider noch keinen Partner nennen, welcher eine Lösung zur Einbindung von Google Assistant anbietet.

    • Wie kann ich Homematic mit Amazon Alexa steuern?

      Das Homematic System wurde flexibel und offen für Erweiterungen konzipiert. Daher stellen wir für die Homematic Zentrale Schnittstellen für individuelle Partnerlösungen bereit. Zur Einbindung von Amazon Alexa bietet beispielsweise unser Partner CloudMatic eine Lösung an. Nähere Informationen finden Sie unter http://alexa.cloudmatic.de.

    • Stimmt es, dass die Verschlüsselung des HomeMatic Systems nicht sicher ist bzw. das System gehackt wurde? Wie kann ich mein HomeMatic System vor Angriffen schützen?

      Im HomeMatic System können Funkbefehle durch eine AES-verschlüsselte Berechtigungsüberprüfung (verschlüsselte Rückfrage beim Absender) gesichert werden. Mit Hilfe dieses Authentifizierungsverfahrens wird durch den Empfänger eine Berechtigungsüberprüfung des Senders durchgeführt. Sollte diese erfolgreich sein, wird der Befehl ausgeführt.


      Die Authentifizierung wird mittels AES-Schlüssel durchgeführt. Die Grundlage hierfür ist der im System hinterlegte Systemsicherheitsschlüssel. Werksseitig ist für die Zentrale ein Default-Systemsicherheitsschlüssel hinterlegt, der als Sicherheitsgrundlage ausreichend ist und bisher nicht „gehackt“ wurde. Sollte eine erhöhte Sicherheit gewünscht sein, kann dies durch einen individuell definierten Systemsicherheitsschlüssel realisiert werden. Bitte beachten Sie vor Änderungen am Systemsicherheitsschlüssel die entsprechenden Hinweise im WebUI Handbuch (zu finden im Downloadbereich) und unsere weiterführenden FAQ´s zu dieser Thematik.


      Die gesicherte Übertragung ist bei sicherheitsrelevanten Geräten, wie z.B. der KeyMatic, werksseitig eingeschaltet. Sie können die Einstellungen der gesicherten Übertragung für eine Vielzahl von Geräten über die WebUI Bedienoberfläche individuell anpassen.
      Bitte beachten Sie, dass eine gesicherte Übertragung von Funkbefehlen das Verhalten der Geräte beeinflussen kann. Aufgrund der Authentifizierung entsteht ein deutlich höheres Funkaufkommen. Dadurch kann es vorkommen, dass die Geräte schneller den Bereich des gesetzlich vorgeschriebenen Duty Cycles erreichen. Weitere Informationen zum Duty Cycle finden Sie in unseren FAQ´s.


      Aufgrund der häufigen Authentifizierungen kann es z.B. bei der Bedienung eines Rollladenaktors über eine Fernbedienung zu unerwünschten Verhaltensweisen kommen, die den Bedienungskomfort stark beeinträchtigen.
      Bei der Erstellung von Programmen über die Zentrale sollte bei gesicherter Übertragung das zusätzlich entstehende Funkaufkommen berücksichtigt werden. Dadurch kann es verstärkt zu Kollisionen im Funkverkehr durch Befehle, Authentifizierung, Rückmeldungen und Zustandsmeldungen kommen. Wenn mehrere Aktoren in einem Programm geschaltet werden sollen, ist auf ausreichende Zeitabstände zwischen den einzelnen Sendebefehlen zu achten, um einen störungsfreien Betrieb zu ermöglichen. Bei Kollisionen im Funkverkehr können Servicemeldungen und nicht ausgeführte Aktionen die Folge sein.


      Die Entscheidung über eine gesicherte oder ungesicherte Übertragung eines Gerätes sollte auf Basis der unterschiedlichen Anwendungsbereiche individuell festgelegt werden. Wir empfehlen eine gesicherte Übertragung für sicherheitsrelevante Komponenten wie z.B. KeyMatic, WinMatic und Geräte, die für eine Alarmanlagenfunktion eingesetzt werden. Andere HomeMatic Komponenten sollten gemäß Ihrer Funktion / Sicherheitsrelevanz beurteilt werden. Ein Schaltaktor zum Einschalten einer Flurbeleuchtung mit Energiesparlampen benötigt in der Regel geringere Sicherheitsrichtlinien im Vergleich zu einem Schaltaktor, der zur Ansteuerung eines Garagentors oder einer Gartenbewässerungsanlage verwendet wird. Als Basis für die Festlegung sollte berücksichtigt werden, welcher Schaden durch eine unerwünschte Aktion des Gerätes entstehen kann.
      Wir empfehlen Ihnen die Funktionen des HomeMatic Systems zu prüfen und die Geräte entsprechend Ihrer Sicherheitsbedürfnisse anzupassen. Hierbei sollten die erwähnten Vor- und Nachteile berücksichtigt werden, um eine optimale Funktion mit einer möglichst hohen Sicherheit zu erreichen.

    • Welches Protokoll verwendet HomeMatic?

      Das HomeMatic-Protokoll wurde von eQ-3 speziell für Anwendungen in der Haus- und Gebäudeautomation entwickelt. Die Entwicklung basiert auf über 20 Jahren Erfahrung. Technisch ist das HomeMatic-Protokoll ein bidirektionales Funkprotokoll. Das bedeutet z. B. jeder Empfänger ist in der Lage einen Befehl an den Sender zu quittieren.

    • Welche Vorteile hat der Anwender von HomeMatic Produkten?
      • Wohnkomfort: lästige, sich wiederholende Vorgänge im Haus (Bedienung der Markise, Schließen der Rollläden, Öffnen des Garagentors...) werden automatisiert. Dabei lassen sich verschiedene Anwendungen kombinieren. So kann das Schließen der Rollläden im Büro mit dem Einschalten der Gartenbeleuchtung gekoppelt werden oder – wenn man das Haus verlässt – das Aktivieren der Alarmanlage mit dem Zurückschalten der Heizung.

      • Angenehmes Raumklima: Raumtemperatur und Luftqualität können über HomeMatic Produkte geregelt werden. Das Schlafzimmer wird morgens zur gewünschten Zeit automatisch für einige Minuten gelüftet oder Jalousien öffnen und schließen sich nach Sonnenstand, so dass sich der Raum weder aufheizt noch auskühlt.

      • Energieeinsparung: bei der Gebäudeautomation mit HomeMatic Produkten werden Einzelaktionen im Gesamtsystem automatisch aufeinander abgestimmt. Während ein Raum gelüftet wird, schaltet sich dort die Heizung zurück. An heißen Tagen schließt das System erst die Rollläden, anstatt sofort die Klimaanlage zu starten. Zudem lässt sich die Temperatur raumbezogen regeln, nicht genutzte Räume werden nicht beheizt. Wohnkomfort und Energieeinsparung gehen somit Hand in Hand.

      • Sicherheit: HomeMatic Produkte erhöhen den Einbruchschutz – durch zentrales Schließen aller Türen und Fenster, durch das Aktivieren der Alarmanlage, durch die Zufallsschaltung der Beleuchtung, um Anwesenheit zu simulieren. Die Funktion "Rückbestätigung" lokalisiert und meldet zudem umgehend Fehler und Probleme in der Haustechnik.
    • Benötigt man zwingend eine HomeMatic Zentrale (CCU)?

      Das System benötigt zur Konfiguration und zum Betrieb keine Zentrale, kann jedoch jederzeit um diese erweitert werden. Dadurch ergibt sich ein noch mal erweiterter Funktionsumfang. Alle grundsätzlichen Funktionalitäten sind ohne Zentrale möglich.

    • Was muss ich bei der Verwendung des HomeMatic Systemsicherheitsschlüssels beachten?

      Sie können mit Hilfe der HomeMatic Zentrale oder eines HomeMatic Konfigurationsadapters einen Systemsicherheitsschlüssel an Ihre HomeMatic Komponenten übertragen. Durch das Setzen dieses Systemsicherheitsschlüssels werden die Komponenten gegen manuellen Reset am Gerät geschützt und können nicht mehr an einer HomeMatic Zentrale ohne Eingabe das Systemsicherheitsschlüssels angelernt werden.

      Sie benötigen den Systemsicherheitsschlüssels z.B. dann, wenn Sie HomeMatic Komponenten an öffentlichen Plätzen wie Schulen, Hotels oder Ferienwohnungen einsetzen wollen. Bei privater Nutzung der HomeMatic Komponenten ist es nicht empfehlenswert den HomeMatic Systemsicherheitsschlüssel zu setzen, da es bei Verlust des Schlüssels keine Möglichkeit zum Zurücksetzen gibt. Nachfolgend ein Auszug aus der Bedienungsanleitung der HomeMatic WebUI:

      "Notieren Sie sich Ihren Systemsicherheitsschlüssel und bewahren Sie diesen an einem sicheren Ort auf. Aus Sicherheitsgründen besteht keine Möglichkeit den Systemsicherheitsschlüssel zurückzusetzen oder zu umgehen. Das Setzen des Systemsicherheitsschlüssels wirkt sich auf alle im System installierten HomeMatic Komponenten aus."

      WebUI Systemsicherheitsschlüssel

    • Was kann ich machen, wenn ich den Systemsicherheitsschlüssel nicht mehr kenne und die HomeMatic Komponenten nicht mehr an einer Zentrale angelernt sind?

      Es gibt keine Möglichkeit das Gerät direkt, wie in den jeweiligen Bedienungsanleitungen beschrieben, in den Werkszustand zu versetzen.

      Aus Sicherheitsgründen gibt es keinen „Master-Schlüssel“ der für ein Rücksetzen der Komponente genutzt werden kann.

      Einige unserer Partner bieten für diesen Fall einen speziellen Service an. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall direkt an Ihren Lieferanten. Dieser kann Ihnen möglicherweise eine Lösung aufzeigen.

    • Was sind die Betriebs-Modi Auto/Manu/Urlaubsfunktion?

      Sie haben die Möglichkeit, zwischen den Betriebs-Modi Auto-, Manu- und Urlaubsmodus zu wechseln.

      Diese generellen Modi haben folgende Auswirkung:

      Auto
      Im Modus „Auto“ werden die von Ihnen eingerichteten Wochenprogramme in den jeweiligen Räumen abgefahren. Es erfolgt eine automatische Temperaturregelung gemäß dem hinterlegten Wochenprogramm. Die Soll-Temperatur wird zu den jeweiligen Zeitpunkten auf den gewünschten Wert eingestellt, die dann der Regler anfährt.

      Manu
      Im Modus „Manueller Betrieb“ sind die Wochenprogramme deaktiviert. Die von Ihnen eingestellte Temperatur wird dauerhaft gehalten.

      Urlaubsfunktion
      Mit der Urlaubsfunktion wird eine manuell eingestellte Temperatur bis zu einem fixen Zeitpunkt eingestellt. Zu diesem eingestellten Zeitpunkt wechselt das System dann wieder in den Auto-Modus mit dem hinterlegten Wochenprogramm.

    Technik [7]

    • Wie kann ich Homematic mit Google Assistant steuern?

      Das Homematic System wurde flexibel und offen für Erweiterungen konzipiert. Daher stellen wir für die Homematic Zentrale Schnittstellen für individuelle Partnerlösungen bereit. Wir sind hierzu stets auf der Suche nach neuen Partnerlösungen, um das System zu ergänzen. Derzeit können wir Ihnen leider noch keinen Partner nennen, welcher eine Lösung zur Einbindung von Google Assistant anbietet.

    • Wie kann ich Homematic mit Amazon Alexa steuern?

      Das Homematic System wurde flexibel und offen für Erweiterungen konzipiert. Daher stellen wir für die Homematic Zentrale Schnittstellen für individuelle Partnerlösungen bereit. Zur Einbindung von Amazon Alexa bietet beispielsweise unser Partner CloudMatic eine Lösung an. Nähere Informationen finden Sie unter http://alexa.cloudmatic.de.

    • Ich habe die Homematic Zentrale CCU2 per USB mit dem PC verbunden und kann einige Internetseiten oder Anwendungen nicht oder nur teilweise aufrufen/starten. Was kann ich tun?

      Die Homematic Zentrale CCU2 ist primär für die Installation in einem lokalen Netzwerk vorgesehen. Wird die CCU2 über die USB-Schnittstelle mit einem PC verbunden, dann wird auf dem PC eine neue „virtuelle“ Netzwerkschnittstelle eingerichtet. Diese kann, je nach PC-Konfiguration, bestehende Netzwerkverbindungen beeinflussen.
      Dadurch ist es möglich, dass Anwendungen, die eine Netzwerk- bzw. Internetverbindung benötigen, teilweise oder nur eingeschränkt nutzbar sind. Nach Trennung der USB-Verbindung sind die Funktionen wie gewohnt wieder verfügbar.

      Wir empfehlen für einen dauerhaften Betrieb der CCU2 die LAN-Schnittstelle zu verwenden und die USB-Schnittstelle ausschließlich für eine temporäre Verbindung zu nutzen.

    • Meine SD-Karte wird in der WebUI als nicht initialisiert angezeigt, obwohl diese vorher benutzt und nicht aus der Zentrale entfernt wurde. Kann ich meine gespeicherten Messwerte retten?

      In seltenen Fällen kann es dazu kommen, dass die SD-Karte nicht korrekt erkannt bzw. gemountet wird. Dadurch wird diese in der WebUI als nicht initialisiert angezeigt. Um einen Verlust Ihrer Messwerte zu verhindern, gehen Sie wie folgt vor:

      1. Trennen Sie die CCU2 von Stromnetz. Entfernen Sie auch das Netzwerkkabel, um besser an die SD-Karte zu gelangen.
      2. Schließen Sie die SD-Karte der CCU2 an Ihren Computer an.
      3. Sichern Sie den Ordner „measurement“ auf Ihrem Computer.
      4. Stecken Sie die SD-Karte jetzt wieder in Ihre Zentrale und starten Sie diese neu.
      5. Lassen Sie die SD-Karte in der Speicherverwaltung der WebUI neu initialisieren.
      6. Wiederholen Sie Schritt 1 und 2.
      7. Kopieren Sie den zuvor gesicherten Ordner „measurement“ zurück in das Hauptverzeichnis der SD-Karte.
      8. Legen Sie die SD-Karte nun wieder in Ihre Zentrale und starten Sie diese erneut. Die Daten sollten nun wieder korrekt angezeigt werden.

      Auch zuvor gespeicherte Backup Dateien von Messwerten können auf diese Weise (Schritt 7) wieder in die CCU2 geladen werden.
      Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass die SD-Karte nicht am Computer formatiert wird.

    • Wie kann ich HomeMatic Wired Komponenten in die CCU2 integrieren?

      Hierfür wird die neue Hutschienenkomponente, das HomeMatic RS485 LAN Gateway, benötigt. Das RS485 LAN Gateway ermöglicht die Anbindung des HomeMatic Wired-Systems mit der Zentrale über Ethernet. Als vollwertiges Mitglied der HomeMatic Wired-Familie erfolgt die Kommunikation zwischen RS485 LAN Gateway und angebundenen HomeMatic Geräten wiederum über das HomeMatic Wired-Protokoll.

      Der wesentliche Vorteil: Die im Haus bauseits vorhandene Netzwerk-Infrastruktur dient als Grundlage für die Anbindung, eine Verbindung über zusätzliche Busleitungen ist nicht notwendig. Bei der Installation wird das Gateway komfortabel auf Standard-Hutschienen in der Elektroverteilung montiert.

    • Welches Protokoll verwendet HomeMatic?

      Das HomeMatic-Protokoll wurde von eQ-3 speziell für Anwendungen in der Haus- und Gebäudeautomation entwickelt. Die Entwicklung basiert auf über 20 Jahren Erfahrung. Technisch ist das HomeMatic-Protokoll ein bidirektionales Funkprotokoll. Das bedeutet z. B. jeder Empfänger ist in der Lage einen Befehl an den Sender zu quittieren.

    • Meine HomeMatic Rauchmelder lösen ohne Grund aus. Was kann ich dagegen unternehmen?

      Die HomeMatic Rauchmelder entsprechen der VDS-Klassifizierung und verfügen über eine sehr hohe Empfindlichkeit.

      Die Auslöseschwelle kann sich während der Einsatzzeit durch Ablagerungen (z.B. Hausstaub oder Insekten) in der Rauchkammer verringern. Durch zusätzliche Staubverwirbelungen, z.B. durch Zugluft, können Täuschungsalarme entstehen.

      Deshalb sind HomeMatic Rauchmelder mit einem geräteinternen Empfindlichkeitsabgleich ausgestattet, durch den Ablagerungen in einem bestimmten zulässigen Bereich berücksichtigt werden. Diese Kalibrierung wird während der Funktionsprüfung durchgeführt und sollte zu Ihrer eigenen Sicherheit idealerweise wöchentlich, jedoch mindestens monatlich, durchgeführt werden. Drücken Sie dazu die Prüftaste des Rauchmelders für ca. 2 Sekunden. Die Auswertung der Funktionsprüfung entnehmen Sie der Bedienungsanleitung des HomeMatic Raumelders, Kapitel 9.2 „Periodische Überprüfung und Fehleranzeige“.

    Produktinformationen [4]

    • Wie kann ich HomeMatic Wired Komponenten in die CCU2 integrieren?

      Hierfür wird die neue Hutschienenkomponente, das HomeMatic RS485 LAN Gateway, benötigt. Das RS485 LAN Gateway ermöglicht die Anbindung des HomeMatic Wired-Systems mit der Zentrale über Ethernet. Als vollwertiges Mitglied der HomeMatic Wired-Familie erfolgt die Kommunikation zwischen RS485 LAN Gateway und angebundenen HomeMatic Geräten wiederum über das HomeMatic Wired-Protokoll.

      Der wesentliche Vorteil: Die im Haus bauseits vorhandene Netzwerk-Infrastruktur dient als Grundlage für die Anbindung, eine Verbindung über zusätzliche Busleitungen ist nicht notwendig. Bei der Installation wird das Gateway komfortabel auf Standard-Hutschienen in der Elektroverteilung montiert.

    • Benötigt man zwingend eine HomeMatic Zentrale (CCU)?

      Das System benötigt zur Konfiguration und zum Betrieb keine Zentrale, kann jedoch jederzeit um diese erweitert werden. Dadurch ergibt sich ein noch mal erweiterter Funktionsumfang. Alle grundsätzlichen Funktionalitäten sind ohne Zentrale möglich.

    • Meine Rollladensteuerung funktioniert nicht mehr. Durch die kurzeitige Wegnahme der Spannungsversorgung an den Aktoren funktioniert die Steuerung wieder. Was kann ich tun?

      Dieses Verhalten könnte durch die gleichzeitige Ansteuerung der Rollladenaktoren entstehen.

      Wir verwenden bei HomeMatic ein bidirektionales Funkverfahren. (Aktoren geben bei jedem Befehl eine Rückmeldung zum Sender.) Des Weiteren übermitteln die Rollladenaktoren Zustandsmeldungen an die CCU. Bei einer gleichzeitigen Ansteuerung von mehreren Aktoren können, in ungünstigen Konstellationen, Kollisionen im Funkverkehr entstehen und unerwartete Verhaltensweisen als Folge auftreten.

      Eine Abhilfemaßnahme, bei Verwendung einer Zentrale, ist die zentrale Steuerung von Rollladenaktoren mit einer zeitlichen Trennung zu versehen. Diese zeitliche Trennung kann in einem Programm mit der Funktion „verzögert um…“ realisiert werden und muss an die jeweilige Installation angepasst werden.

      Aktoren, die mehr als einen Meter voneinander installiert wurden, sollten mit einer Verzögerung von mindestens 5 Sekunden angesteuert werden. Die Verzögerung ergibt sich aufgrund der Zustandsmeldung die der Aktor, nachdem seine Position erreicht hat, an die CCU übermittelt.

      Eine Anleitung zum Einstellen der Zeitverzögerung bei Rollladenaktoren können Sie als PDF-Datei downloaden.

    • Was ist ein Temperatur-Offset?

      Ist der Heizkörperregler an einem ungünstigen Ort (z.B. hinter einem Vorhang oder einem Schrank) installiert, kann die vor Ort gemessene Temperatur von der im Raum geringfügig abweichen. Der Regler kann dieses unter Umständen nicht ausgleichen, so dass eine generelle Anpassung mittels des Temperatur-Offsets vorgenommen werden muss. Dieser Offset kann individuell für jeden im Raum installierten Thermostaten in einem Bereich von +/- 3,5 °C eingestellt werden.

    Hinweise zur Montage/Installation [3]

    • Meine SD-Karte wird in der WebUI als nicht initialisiert angezeigt, obwohl diese vorher benutzt und nicht aus der Zentrale entfernt wurde. Kann ich meine gespeicherten Messwerte retten?

      In seltenen Fällen kann es dazu kommen, dass die SD-Karte nicht korrekt erkannt bzw. gemountet wird. Dadurch wird diese in der WebUI als nicht initialisiert angezeigt. Um einen Verlust Ihrer Messwerte zu verhindern, gehen Sie wie folgt vor:

      1. Trennen Sie die CCU2 von Stromnetz. Entfernen Sie auch das Netzwerkkabel, um besser an die SD-Karte zu gelangen.
      2. Schließen Sie die SD-Karte der CCU2 an Ihren Computer an.
      3. Sichern Sie den Ordner „measurement“ auf Ihrem Computer.
      4. Stecken Sie die SD-Karte jetzt wieder in Ihre Zentrale und starten Sie diese neu.
      5. Lassen Sie die SD-Karte in der Speicherverwaltung der WebUI neu initialisieren.
      6. Wiederholen Sie Schritt 1 und 2.
      7. Kopieren Sie den zuvor gesicherten Ordner „measurement“ zurück in das Hauptverzeichnis der SD-Karte.
      8. Legen Sie die SD-Karte nun wieder in Ihre Zentrale und starten Sie diese erneut. Die Daten sollten nun wieder korrekt angezeigt werden.

      Auch zuvor gespeicherte Backup Dateien von Messwerten können auf diese Weise (Schritt 7) wieder in die CCU2 geladen werden.
      Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass die SD-Karte nicht am Computer formatiert wird.

    • Das zur Verfügung stehende Firmware-Update kann nicht auf meinem HomeMatic Heizkörperthermostat installiert werden. Was kann ich tun?

      Sollte das Update nicht erfolgreich durchgeführt werden, gehen Sie wie folgt vor:

      • Entnehmen Sie die Batterien des Heizkörperthermostats und halten Sie beim Einlegen der Batterien die linke und die rechte Taste gedrückt
      • Klicken Sie danach möglichst schnell auf den „Update“-Button in der WebUI (Einstellungen - Geräte - Heizkörperthermostat: Einstellen) - Dieser Vorgang kann mehrere Minuten dauern
      • Im Display des Heizkörperthermostats wird „FUP“ angezeigt
      • Die Meldung „Firmware-Update erfolgreich“ wird in der WebUI angezeigt
      • Der Heizkörperthermostat wird neu gestartet und verhält sich wie nach einem Batteriewechsel
    • Ich möchte mit meinem MAC ein Update bei der CCU durchführen. Nach dem Hochladen bekomme ich eine Fehlermeldung, dass die hochgeladene Datei keine gültige Software enthält.

      Beim Safari Browser unter MAC kann es vorkommen, dass die heruntergeladene Datei automatisch geöffnet und dadurch entpackt wird. Da die CCU eine gepackte Datei erwartet und diese nicht finden kann, erscheint eine Fehlermeldung.

      Eine Anleitung zum Deaktivieren des automatischen Öffnens von heruntergeladenen Dateien finden Sie zum Download im PDF-Format:

    Software Funktionen [6]

    Tutorials [7]

    • Was ist die Gruppenverwaltung der HomeMatic WebUI und wie kann ich sie nutzen?

      Lesen Sie hier mehr zur Gruppenverwaltung der HomeMatic WebUI:

    • Wie kann ich eine Firmware-Datei zum Update meines HomeMatic Gerätes manuell in die CCU laden?

      Ab Version 2.9.10 der WebUI ist es möglich, die Firmware einzelner HomeMatic Geräte manuell zu aktualisieren, sobald eine neue Firmware-Version für ein HomeMatic Gerät vorliegt.

      In der HomeMatic WebUI können Sie im Menüpunkt „Einstellungen“ unter „Geräte-Firmware“ die Firmware-Updates für Ihre HomeMatic Geräte auf die Zentrale laden und die Geräte updaten.

      Gehen Sie dafür wie in der folgenden Anleitung beschrieben vor:

    • Die WebUI meiner CCU wird nach Eingabe der URL http://homematic-ccu2 nicht geladen. Was kann ich unternehmen?

      Sollten Sie nach Eingabe der URL http://homematic-ccu2 in Ihrem Webbrowser nicht auf die WebUI Bedienoberfläche gelangen, gibt es unterschiedliche Lösungen zur Störungsbeseitigung.

      a) IP-Adresse Ihrer Zentrale eingeben

      b) Anschluss per USB-Kabel

    • Während des Software-Updates meiner CCU2 wurde die Stromversorgung unterbrochen. Ich kann die CCU2 nicht mehr über die WebUI erreichen. Was kann ich unternehmen?

      Das Rettungssystem (Recovery System) wird nur benötigt, wenn die Software der Zentrale beschädigt wurde. Dies kann beispielsweise auftreten, wenn während eines Software-Updates die Stromversorgung unterbrochen wurde.

      Sollte die Zentrale über die Geräte-LEDs signalisieren, dass das normale Betriebssystem nicht mehr gestartet werden kann (z.B. Power-, Internet- und Info-LED leuchten dauerhaft), muss ein Software-Update über das Rettungssystem durchgeführt werden.

    • Meine Rollladensteuerung funktioniert nicht mehr. Durch die kurzeitige Wegnahme der Spannungsversorgung an den Aktoren funktioniert die Steuerung wieder. Was kann ich tun?

      Dieses Verhalten könnte durch die gleichzeitige Ansteuerung der Rollladenaktoren entstehen.

      Wir verwenden bei HomeMatic ein bidirektionales Funkverfahren. (Aktoren geben bei jedem Befehl eine Rückmeldung zum Sender.) Des Weiteren übermitteln die Rollladenaktoren Zustandsmeldungen an die CCU. Bei einer gleichzeitigen Ansteuerung von mehreren Aktoren können, in ungünstigen Konstellationen, Kollisionen im Funkverkehr entstehen und unerwartete Verhaltensweisen als Folge auftreten.

      Eine Abhilfemaßnahme, bei Verwendung einer Zentrale, ist die zentrale Steuerung von Rollladenaktoren mit einer zeitlichen Trennung zu versehen. Diese zeitliche Trennung kann in einem Programm mit der Funktion „verzögert um…“ realisiert werden und muss an die jeweilige Installation angepasst werden.

      Aktoren, die mehr als einen Meter voneinander installiert wurden, sollten mit einer Verzögerung von mindestens 5 Sekunden angesteuert werden. Die Verzögerung ergibt sich aufgrund der Zustandsmeldung die der Aktor, nachdem seine Position erreicht hat, an die CCU übermittelt.

      Eine Anleitung zum Einstellen der Zeitverzögerung bei Rollladenaktoren können Sie als PDF-Datei downloaden.

    • Wie kann ein gesetzter Systemsicherheitsschlüssel wieder entfernt werden?

      Sollten Sie bereits einen Systemsicherheitsschlüssel in Ihrem HomeMatic System gesetzt haben und die jeweiligen Komponenten noch an der HomeMatic Zentrale angelernt sein, können Sie über nachfolgende Schritte den Systemsicherheitsschlüssel aus den Komponenten entfernen:

      Wählen Sie innerhalb der HomeMatic WebUI unter „Einstellungen“ den Menüpunkt „Geräte“, bzw. in der Konfigurationsadapter-Software „Geräte“.

      Hier erhalten Sie eine Übersicht aller angelernten HomeMatic Komponenten, die Sie nun jeweils einzeln über den Button „Löschen“ unter der Löschoption (Dropdown-Menü) „Gerät in den Werkszustand setzen“ entfernen und somit in den Auslieferungszustand versetzen können. Bestätigen Sie diese Auswahl über den Button „Löschen“.

      WebUI Gerät löschen

      Bitte beachten Sie hierbei, dass einige HomeMatic Komponenten manuell in den Lernmodus versetzt werden müssen (z. B. Handsender, Wandsender, UP-Schnittstellen, ...). Dies wird auch durch eine entsprechende Service-Meldung kenntlich gemacht. Sollte keine Service-Meldung anstehen, ist der Ablern- und Reset-Vorgang erfolgreich abgeschlossen.

      Nachdem Sie alle Komponenten über diese Vorgehensweise gelöscht und in den Werkszustand gebracht haben, besitzen diese keinen Systemsicherheitsschlüssel mehr.

      Um den Systemsicherheitsschlüssel aus der HomeMatic CCU zu entfernen, wählen Sie in der WebUI
      „Einstellungen“ - „Systemsteuerung“ - „Sicherheit“ - „Systemreset“.

      Hierbei wird die HomeMatic CCU komplett in den Auslieferungszustand versetzt! Bei Einsatz eines HomeMatic Konfigurationsadapters wäre nach dem Ablernen aller Komponenten die Software vollständig vom Computer zu entfernen. Zusätzlich muss nachfolgender Ordner manuell gelöscht werden, sollte das System diesen nicht bereits automatisch entfernt haben.

      Installationsordner z.B. : C:\ProgrammData\Bidcos-Service

    • Für mein HomeMatic Gerät steht ein Firmware-Update in der WebUI zur Verfügung. Wie kann dieses über die CCU installiert werden?

      Wenn für ein OTAU-fähiges HomeMatic Gerät ein Firmware-Update zur Verfügung steht, wird dies in der WebUI Bedienoberfläche in den Geräteeinstellungen angezeigt und kann dort gestartet werden. Gehen Sie dafür wie in der folgenden Anleitung vor:

       

  • Homematic IP [34]

    Allgemeine Informationen [15]

    • Welche Funktionen sind für Homematic IP bei aktiver oder inaktiver Internetverbindung verfügbar?

      Die Einrichtung und Steuerung des Homematic IP Systems erfolgt über die kostenlose Smartphone App in Verbindung mit dem Homematic IP Cloud-Service.

      Im Vergleich mit anderen Systemen bieten Homematic IP Aktoren den deutlichen Vorteil, dass cloudunabhängige Funktionen, wie beispielweise Heiz- und Zeitprofile und die Kommunikation einzelner Geräte untereinander, dank eines integrierten Speichers auch ohne aktive Internet- und Cloudverbindung autark bestehen bleiben. Cloudabhängige Funktionen sind alle unter Automatisierungen erstellten Regeln, Beschattungskonfigurationen wie Aussperrschutz, Sturmschutz, Wärmeschutz oder Fluchtfunktion sowie die Einbindung von Sprachsteuerungsdiensten. Diese werden in der Cloud geprüft und benötigen immer auch eine aktive Internet- und Cloudverbindung. Es empfiehlt sich, die Homematic IP Geräte über Gruppenfunktionen, wie z. B. Licht- und Beschattungsgruppen, zu verbinden. Dies reduziert zum einen den Funkverkehr, zum anderen bleiben alle über diese Gruppen erstellten Verbindungen auch ohne Internetverbindung weiterhin funktional.

      Beim Einsatz von Sprachsteuerungsdiensten wie Amazon Alexa oder Google wird zudem empfohlen, zusätzlich Homematic IP Fernbedienungen oder Taster zum Steuern Ihrer Geräte zu verwenden, um zu jeder Zeit Ihre Komponenten auch ohne aktive Sprachsteuerung ein- und ausschalten zu können.

      Die nachfolgende Datei zeigt eine Übersicht über mögliche Funktionen mit und ohne aktive Internetverbindung:

    • Was muss ich in Bezug auf Störquellen bei meiner CCU oder dem Homematic IP Access Point beachten?

      Jedes elektronische Gerät, bzw. jeder stromdurchflossener Leiter baut ein elektromagnetisches Feld auf. Diese Felder treten in unterschiedlichsten Stärken und Frequenzbereichen auf.

      Dies gilt in besonderem Maße für Gegenstände, die selbst Funkwellen aussenden:

      • WLAN Router
      • DECT-Stationen
      • Fernseher
      • Computer
      • Funklautsprecher und Funkheadsets
      • Audio- und Videoanlagen
      • Alarmanlagen
      • Mobiltelefone und schnurlose Telefone
      • Mikrowellengeräte
      • Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen
      • Babyphone
      • uvm.

      Diese Störungen lassen sich weitgehend reduzieren, indem man einen möglichst großen Abstand zwischen Funk-Komponenten und solchen potenziellen Störquellen einhält.

      Wir empfehlen einen freien Aufstellort für die Zentrale oder den Access Point ohne die o.g. Störquellen in direkter Nähe (im Idealfall mind. 1 m Abstand), um eine optimale Funkabdeckung zu erreichen.

    • Kann ich Homematic IP Geräte auch ohne Homematic IP Access Point über Amazon Echo Geräte mit integriertem Smart Home-Hub steuern?

      Die Integration von Homematic IP mit Amazon Alexa erfolgt direkt über die Homematic IP Cloud, das heißt grundsätzlich über den Homematic IP Access Point.

      Die Amazon Alexa Gerätevariante Echo Plus unterstützt eine Variante des ZigBee Protokolls, welche Philips HUE Leuchten direkt unterstützt. Bei den anderen Amazon Alexa Geräten wird auch für Philips HUE ein zusätzliches Gateway benötigt.

      Der günstigste Weg eine Sprachsteuerung mit Amazon Alexa aufzubauen ist also ein Amazon Echo Dot + Homematic IP Access Point.

    • Kann ich Homematic IP nur im Neubau verwenden oder ist es auch zur Nachrüstung geeignet?

      Homematic IP eignet sich als Funklösung sowohl zur Nachrüstung in Wohnungen und Einfamilienhäusern - egal, ob Eigentum oder Miete - als auch im Neubau. Homematic IP ist besonders für Smart-Home-Einsteiger interessant. Es kann aber ebenso zum Ausbau von bestehenden Homematic Lösungen verwendet werden.

    • Welche Systemvoraussetzungen muss ich für Homematic IP erfüllen?

      Zur Nutzung der Homemaitc IP App wird ein Smartphone mit dem Betriebssystem Android ab Version 5 oder ein iPhone ab iOS 8 benötigt, womit deutlich mehr als 90 % des Marktes und vor allem der installierten Basis abgedeckt werden. Zum Betrieb des Access Points wird ein Router mit Internetanschluss benötigt.

    • In welchen Sprachen ist die Homematic IP App verfügbar?

      Aktuell gibt es die App in den Sprachen Deutsch, Norwegisch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Russisch, Schwedisch und Spanisch.

    • Wie sicher ist Homematic IP? Kann es von außen gehackt werden?

      Homematic IP bringt das Thema Sicherheit in der Hausautomation auf ein neues Niveau.
      Bereits der Anlernvorgang ist kryptografisch abgesichert. Anders als bei Funktechniken wie WLAN, Bluetooth (mit Geräten ohne Display), ZigBee, Z-Wave, DECT, ULE und EnOcean ist ein Abhören der Schlüssel auch während der Installation nicht möglich.
      Im Betrieb erfolgt bei Homematic IP eine Verschlüsselung und Authentisierung aller Datenpakete. Dabei wird auf universell akzeptierte und vor allem veröffentlichte Standards wie AES-128 und CCM/RFC3610 gesetzt.
      Auch die Kommunikation des Home Control Access Points in die Homematic IP Cloud und die Verbindungen der Apps mit der Cloud werden durch etablierte Internet-Sicherheitsverfahren zuverlässig geschützt.
      Das Sicherheitskonzept und vor allem die Funkprotokolle wurden von renommierten, unabhängigen Sicherheitsexperten geprüft. Bspw. wurde die Raumklima-Lösung von Homematic IP durch AV-Test mit „sehr gut“ in Bezug auf IT-Sicherheit ausgezeichnet.

    • Kann eQ-3 all meine Daten einsehen? Was wird von meinen Daten gespeichert? Wo steht der Server? Wie sicher sind die Daten?

      Wir respektieren den Wunsch auf Privatsphäre unserer Kunden ohne Abstriche. Hierin liegt eine wichtige Unterscheidung aller Smart-Home-Lösungen von eQ-3 zu den Produkten anderer Hersteller.
      Für die Installationen mit der CCU2 müssen bereits heute keinerlei Daten registriert werden. Damit ist Homematic eines der wenigen Smart-Home-Systeme, das vollkommen anonym genutzt werden kann. Auch MAX! Kunden werden nicht gezwungen, persönliche Daten preiszugeben. Dies ist auch ein wesentliches Merkmal der Homematic IP Lösungen von eQ.3: Der Anwender muss für die Nutzung der Smartphone-Apps und der Homematic IP Cloud für die Raumklima-Lösung keinerlei private Daten angeben. Das System lässt sich allein durch Scannen des QR-Codes und Drücken einer Taste am Home Control Access Point sicher und anonym in Betrieb nehmen.
      Der Server für den Homematic IP Service steht in Deutschland und wird unter den strengen deutschen Datenschutzbestimmungen betrieben.
      Die Identifikation eines Anwenders von Homematic IP ist nur im Rahmen der Strafverfolgung und auf der Basis eines Gerichtsbeschlusses möglich.

    • Wie lange wird die Software (App) von Homematic IP gepflegt?

      Eine Regelung, die den langjährigen Betrieb für Kunden zusichert, ist Teil der Nutzungsbedingungen für Homematic IP.
      eQ-3 ist dafür bekannt, seine Produktlinien besonders lange und ohne Abstriche bei der Rückwärts-Kompatibilität zu unterstützen. Dies gilt beispielsweise seit mehr als 15 Jahren bei FS20 und seit nunmehr 10 Jahren bei Homematic.

    • Kommen laufende Kosten auf mich zu? Wenn ja, in welcher Höhe und wofür?

      Nein, es werden keine laufenden Kosten, wie Servergebühren, Kosten für Apps in den App-Stores oder Ähnliches entstehen.
      Möglich - derzeit jedoch nicht geplant - sind In-App-Käufe, welche die kostenfreie App durch gebührenpflichtige Zusatzdienste ergänzen.

    • Warum kann ich keine Homematic Produkte mit dem Homematic IP Access Point steuern?

      Der Homematic lP Access Point ist speziell für Homematic IP Punktlösungen optimiert worden. Mit der CCU2/CCU3 können Homematic IP und Homematic Produkte einzeln und in Kombination verwendet werden.

    • Wie sind die Grenzen des Systems? Wie viele Geräte kann ich anlernen?

      In Homematic und Homematic IP gibt es keine genaue max. Anzahl von Geräten. Der Access Point deckt typische Einfamilienhäuser und Wohnungen von der Funkreichweite ab, ohne das Repeater benötigt werden und unterstützt dabei eine mehr als ausreichende Anzahl von Räumen und Geräten ab.
      Die Homematic IP App ist optimiert für die Verwaltung von bis zu 20 Räumen, 80 Geräten und 15 Smartphones pro Access Point. Weitaus größere Installationen, die auch über ein Einfamilienhaus hinausgehen, werden über die CCU sowie Partnerlösungen bereits seit Jahren unterstützt.

    • Unterstützt Homematic IP verschiedene Zeitzonen?

      Ja, es werden verschiedene Zeitzonen unterstützt. Maßgebend für die Zeiten in den Wochenprofilen ist immer die Zeit am Standpunkt des Homemaic IP Access Point, d. h. welche Zeitzone für den Access Point konfiguriert wurde.

    • Wird Homematic IP ein komplett offenes System oder müssen Partner zertifiziert werden?

      Homematic IP steht als offenes System auch für andere Gerätehersteller zur Verfügung. Neben dem Protokoll und der entsprechenden Implementation für Geräte wird eQ-3 kurzfristig aber auch umfangreiche Entwicklungskits zur Verfügung stellen. Diese Entwicklungskits sind als DDK (Device Development Kit) und SDK (Software Development Kit) verfügbar.
      Unter dem DDK sind Tools wie Evaluationsboards, Funkmodule, Funk-Sniffer, eine umfangreiche Dokumentation sowie Beispiel-Applikationen verfügbar. Optional können Workshops und Supportpakete gebucht werden.
      Kunden legen hohen Wert auf Zuverlässigkeit, Stabilität und Interoperabilität. Entsprechend wird es für Homematic IP Zertifizierungen - wie auch bei vielen anderen Funktechniken wie GSM/UMTS, WiFi - geben. Durch die Entwicklungstools werden entsprechende Zertifizierungstests weniger aufwendig und kostspielig sein, als bei anderen Standards, ohne jedoch an Aussagekraft zu verlieren.

    • Was sind die Betriebs-Modi Auto/Manu/Urlaubsfunktion?

      Sie haben die Möglichkeit, zwischen den Betriebs-Modi Auto-, Manu- und Urlaubsmodus zu wechseln.

      Diese generellen Modi haben folgende Auswirkung:

      Auto
      Im Modus „Auto“ werden die von Ihnen eingerichteten Wochenprogramme in den jeweiligen Räumen abgefahren. Es erfolgt eine automatische Temperaturregelung gemäß dem hinterlegten Wochenprogramm. Die Soll-Temperatur wird zu den jeweiligen Zeitpunkten auf den gewünschten Wert eingestellt, die dann der Regler anfährt.

      Manu
      Im Modus „Manueller Betrieb“ sind die Wochenprogramme deaktiviert. Die von Ihnen eingestellte Temperatur wird dauerhaft gehalten.

      Urlaubsfunktion
      Mit der Urlaubsfunktion wird eine manuell eingestellte Temperatur bis zu einem fixen Zeitpunkt eingestellt. Zu diesem eingestellten Zeitpunkt wechselt das System dann wieder in den Auto-Modus mit dem hinterlegten Wochenprogramm.

    Technik [7]

    • Kann ich Homematic IP Geräte auch ohne Homematic IP Access Point über Amazon Echo Geräte mit integriertem Smart Home-Hub steuern?

      Die Integration von Homematic IP mit Amazon Alexa erfolgt direkt über die Homematic IP Cloud, das heißt grundsätzlich über den Homematic IP Access Point.

      Die Amazon Alexa Gerätevariante Echo Plus unterstützt eine Variante des ZigBee Protokolls, welche Philips HUE Leuchten direkt unterstützt. Bei den anderen Amazon Alexa Geräten wird auch für Philips HUE ein zusätzliches Gateway benötigt.

      Der günstigste Weg eine Sprachsteuerung mit Amazon Alexa aufzubauen ist also ein Amazon Echo Dot + Homematic IP Access Point.

    • Wie sicher ist Homematic IP? Kann es von außen gehackt werden?

      Homematic IP bringt das Thema Sicherheit in der Hausautomation auf ein neues Niveau.
      Bereits der Anlernvorgang ist kryptografisch abgesichert. Anders als bei Funktechniken wie WLAN, Bluetooth (mit Geräten ohne Display), ZigBee, Z-Wave, DECT, ULE und EnOcean ist ein Abhören der Schlüssel auch während der Installation nicht möglich.
      Im Betrieb erfolgt bei Homematic IP eine Verschlüsselung und Authentisierung aller Datenpakete. Dabei wird auf universell akzeptierte und vor allem veröffentlichte Standards wie AES-128 und CCM/RFC3610 gesetzt.
      Auch die Kommunikation des Home Control Access Points in die Homematic IP Cloud und die Verbindungen der Apps mit der Cloud werden durch etablierte Internet-Sicherheitsverfahren zuverlässig geschützt.
      Das Sicherheitskonzept und vor allem die Funkprotokolle wurden von renommierten, unabhängigen Sicherheitsexperten geprüft. Bspw. wurde die Raumklima-Lösung von Homematic IP durch AV-Test mit „sehr gut“ in Bezug auf IT-Sicherheit ausgezeichnet.

    • Was passiert, wenn meine Internetverbindung ausfällt?

      Die Homematic IP Raumklima-Lösung läuft im aktuellen Betriebsmodus ungestört weiter. Das Wochenprofil ist in Wand- wie Heizkörperthermostaten gespeichert, sodass diese autark weiterarbeiten können. Sowohl das Wochenprogramm als auch die Erkennung von geöffneten Fenstern funktionieren zuverlässig ohne Internet.
      Eine Bedienung und Konfiguration über die Homematic IP App ist ohne Internet aufgrund der fehlenden Verbindung zum Access Point nicht möglich.
      Ebenso kann z. B. im Rahmen der Sicherheitslösung eine Alarmierung an das Smartphone nur mit Internetverbindung erfolgen.

    • Kann die Funkreichweite des Systems erhöht werden?

      Ja, das Homematic IP Funkprotokoll unterstützt Routingfunktionen in netzversorgten Geräten. Die Routingfunktion kann über die Homematic IP Smartphone-App oder über die WebUI Benutzeroberfläche aktiviert werden. Aktuell kann die Reichweitenverlängerung bei folgenden Homematic IP Produkten verwendet werden:

      • Homematic IP Schaltsteckdose (HmIP-PS)
      • Homematic IP Schalt-Mess-Steckdose (HmIP-PSM)
      • Homematic IP Schaltplatine (HmIP-PCBS)

      Das Homematic IP System basiert auf der gleichen, besonders leistungsfähigen und robusten Funktechnik, die sich bereits in Millionen von Geräten bei Homematic, MAX! und auch RWE Smart Home (innogy) bewährt hat. Dadurch wird eine Reichweitenerhöhung i. d. R. nicht benötigt.

    • Kann ich einen Fensterkontakt sowohl in einer Raumklima-Lösung als auch in einer weiteren Punktlösung (z. B. Sicherheit) verwenden? Oder muss ich zwei Fensterkontakte an einem Fenster anbringen?

      Ein Fensterkontakt kann übergreifend für mehrere Punktlösungen an einem Hmematic IP Access Point oder für unterschiedliche Lösungen an einer CCU2/CCU3 betrieben werden. Mehrere Fensterkontakte an einem Fenster sind nicht notwendig.

    • Unterstützt Homematic IP verschiedene Zeitzonen?

      Ja, es werden verschiedene Zeitzonen unterstützt. Maßgebend für die Zeiten in den Wochenprofilen ist immer die Zeit am Standpunkt des Homemaic IP Access Point, d. h. welche Zeitzone für den Access Point konfiguriert wurde.

    • Sind die Homematic IP Produkte untereinander direkt verknüpfbar (wie bei Homematic)?

      Die Geräte können direkt miteinander kommunizieren. Damit stehen Verknüpfungen, bspw. zwischen Fensterkontakten und Heizungsstellern, in einem Raum auch dann zur Verfügung, wenn die Internet-Verbindung einmal gestört sein sollte.
      Die notwendigen Verknüpfungen zwischen Geräten werden bei der Konfiguration, bspw. bei der Zuordnung von Geräten zu Räumen, automatisch über den Homematic IP Access Point angelegt und werden nicht wie bei Homematic manuell hergestellt.

    Produktinformationen [3]

    Hinweise zur Montage/Installation [4]

    • Kann man Homematic IP in einem Gastnetzwerk einrichten?

      Da in einem Gastnetzwerk bestimmte Ports gesperrt sein können, empfehlen wir die Einrichtung des Homematic IP Access Points und der Homematic IP App nicht in einem beschränkten Gastnetzwerk durchzuführen.

    • Was muss ich bei der Einrichtung des Homematic IP Access Points beachten?

      In der Regel kann der Homematic IP Access Point ohne Veränderungen der Routereinstellungen in Betrieb genommen werden.

      Kann der Access Point bei der Inbetriebnahme jedoch keine Verbindung zur Homematic IP Cloud aufbauen (signalisiert durch blaues Blinken der Systemtaste), kann dies an den individuellen Einstellungen Ihres Routers liegen. Deaktivieren SIe bitte auch den Energiespar-Modus (in vielen Fällen auch Greenmode genannt) für den Port des Routers, an dem Sie der Homematic IP Access nicht an einem Port des Routers angeschlossen ist.

      Für einen reibungslosen Betrieb des Homematic IP Systems muss die Kommunikation über folgende TCP-Ports dauerhaft möglich sein:

      • Kommunikation zwischen HAP und Cloud: 9292, 19292 und 43439
      • Kommunikation zwischen Smartphone-App und Cloud: 6969, 8888, 16969, 18888 und 48335

      Kann dennoch keine Verbindung zur Cloud aufgebaut werden, prüfen Sie, ob Sie BitTorrent in den Zugangsprofilen Ihres Routers (Ihrer Fritzbox) gesperrt haben.

      Bei individuellen Fragen zu den Routereinstellungen kontaktieren Sie bitte Ihren Internetprovider oder den Routerhersteller.

    • Was muss bei der Verwendung eines Trennrelais beachtet werden?

      Die Homematic IP Rollladen- (HmIP-BROLL) und Jalousieaktoren (HmIP-BBL) für Markenschalter besitzen eine Messfunktion, die zur automatischen Erkennung der Endpositionen der Rollladen, Markisen und Jalousien genutzt wird. Dank der Messfunktion lässt sich bei der Einrichtung des Aktors eine automatische Kalibrierfahrt durchführen. Je nach anliegender Last erkennt der Aktor, ob z.B. der Rollladen fährt oder eine Endposition erreicht hat. Die Messfunktion erwartet zu Beginn der Fahrt eine Mindestlast von 5 Watt am Ausgang des Aktors. Unter gewissen Bedingungen, wie bei der Verwendung eines Trennrelais zur Ansteuerung mehrerer Motoren über einen Aktor oder bei motorspezifischen Eigenschaften wie einer Anlauframpe, wird diese Last nicht erreicht und der Aktor stoppt die Fahrt sofort. Bei der Verwendung eines Trennrelais empfehlen wir die Deaktivierung der Option 'Automatische Erkennung der Endposition'. Führen Sie eine manuelle Kalibrierfahrt durch. Gehen Sie dazu in die 'Geräteübersicht' und wählen Sie das Gerät aus der Liste.

      Wurde bei der Einrichtung bereits eine manuelle Kalibrierung durchgeführt, ist die Messfunktion von Beginn an deaktiviert.

    • Kann die Funkreichweite des Systems erhöht werden?

      Ja, das Homematic IP Funkprotokoll unterstützt Routingfunktionen in netzversorgten Geräten. Die Routingfunktion kann über die Homematic IP Smartphone-App oder über die WebUI Benutzeroberfläche aktiviert werden. Aktuell kann die Reichweitenverlängerung bei folgenden Homematic IP Produkten verwendet werden:

      • Homematic IP Schaltsteckdose (HmIP-PS)
      • Homematic IP Schalt-Mess-Steckdose (HmIP-PSM)
      • Homematic IP Schaltplatine (HmIP-PCBS)

      Das Homematic IP System basiert auf der gleichen, besonders leistungsfähigen und robusten Funktechnik, die sich bereits in Millionen von Geräten bei Homematic, MAX! und auch RWE Smart Home (innogy) bewährt hat. Dadurch wird eine Reichweitenerhöhung i. d. R. nicht benötigt.

    Software Funktionen [5]

    • Wie binde ich meine Homematic IP Geräte und Funktionen in Routinen von Amazon Alexa ein?

      Mit Alexa Routinen lassen sich mehrere Aktionen mit einem einzigen Sprachbefehl gleichzeitig bzw. zu bestimmten Zeitpunkten auslösen.

      In Verbindung mit Homematic IP und Alexa Routinen ist es aktuell möglich, mehrere Homematic IP Geräte, beispielsweise Schaltaktoren für Beleuchtung, gleichzeitig einzuschalten. Beim Einschalten von durch Dimmaktoren gesteuerter Beleuchtung lässt sich zusätzlich der Dimmwert in Prozent auswählen. Zudem kann die Aktivierung des Eco-Modus in Alexa Routinen mit einbezogen werden. Auch die Steuerung von Rollladen- und Jalousieaktoren ist möglich.

      Weitere Informationen zur Einbindung von Amazon Alexa finden Sie auf unserem YouTube-Kanal.

    • Kann ich meine Rollladen- und Jalousieaktoren mit Hilfe von Google Assistant steuern?

      Die Implementierung der am Markt befindlichen Sprachassistenzsysteme erfolgt über die durch die Hersteller angebotenen Schnittstellen. Je nach Anbieter können diese unterschiedliche Funktionen und Möglichkeiten bereitstellen.

      Google hat vor kurzem mit der Implementierung der benötigten Schnittstelle die Grundlage zur Einbindung unserer Rollladen- und Jalousieaktor geschaffen, sodass wir nun mit der Anpassung unseres Skills für Google Home beginnen können.

    • Wie aktualisiert sich die Firmware meiner Homematic IP Geräte?

      Damit die Homematic IP Geräte immer auf dem neuesten Stand bleiben, bietet Homematic IP die Möglichkeit, die Gerätesoftware (Firmware) der Komponenten zu aktualisieren. Die Gerätesoftware steuert alle Funktionen Ihres Homematic IP Gerätes. In der Regel kommt bei den Homematic IP Geräten das Background Update zum Einsatz. Dabei wird die Firmware des Geräts im Hintergrund per Funkverbindung aktualisiert. Einige andere Geräte werden über ein Live Update, welches direkt in der Homematic IP App durchgeführt werden muss, auf den aktuellen Stand gebracht.

    • Wie lange wird die Software (App) von Homematic IP gepflegt?

      Eine Regelung, die den langjährigen Betrieb für Kunden zusichert, ist Teil der Nutzungsbedingungen für Homematic IP.
      eQ-3 ist dafür bekannt, seine Produktlinien besonders lange und ohne Abstriche bei der Rückwärts-Kompatibilität zu unterstützen. Dies gilt beispielsweise seit mehr als 15 Jahren bei FS20 und seit nunmehr 10 Jahren bei Homematic.

    • Was zeigt die Homematic IP App bzgl. des Energieverbrauchs und der Energiekosten an?

      Über die Homematic IP App wird der Energieverbrauch der angeschlossenen Verbraucher angezeigt und deren Energiekosten (€/kWh) ermittelt.

  • MAX! [20]

    Allgemeine Informationen [6]

    • Die Temperatur im Raum weicht von der Solltemperatur ab. Was kann ich dagegen machen?

      Eine Temperaturabweichung kann durch mehrere Effekte hervorgerufen werden. Die Thermostate haben eine automatische Adaption des Regelverhaltens eingebaut. Diese passt das Verhalten an die Umgebungsbedingungen an. Somit kann es bei größeren externen Störungen (z.B. starke Sonneneinstrahlung oder eine zu geringe Heizleistung des Kessels (Vorlauftemperatur)) zu einer kurzfristigen Abweichung kommen, die sich aber wieder einpendelt. Sie sollten nicht direkt eingreifen, sondern die Adaption abwarten. Erfahrungsgemäß pendelt sich das System binnen weniger Tage automatisch ein.

      Sollte hingegen der Heizkörper über-/unterdimensioniert oder der MAX! Heizkörperthermostat an einer ungünstigen Position installiert sein, so muss generell ein „Offset“ eingestellt werden (siehe Temperatur-Offset).

    • Wie schnell reagiert das MAX! System bei Bedienung?

      MAX! ist kein Echtzeitsystem. Bei der Bedienung des MAX! Systems werden bis zu vier unterschiedliche Verbindungswege genutzt. In Abhängigkeit vom Verbindungsweg kann die Reaktionszeit im System variieren:

      Bedienung am Gerät

      Bei Bedienung am Gerät reagieren alle direkt angeschlossenen Geräte im Regelfall innerhalb weniger Sekunden [verstellen Sie die Temperatur an einem Heizkörperthermostat, so wird diese Änderung auch direkt an allen anderen im Raum installierten Stellantriebe übertragen]. Für die Funkübertragung besteht keine Exklusivität und es müssen die gesetzlichen Regelungen über Sendedauer und Sendeleistung eingehalten werden (Duty Cycle Limit). Daher kann es in ungünstigen Fällen zu Zeitverzögerungen von bis zu einer Minute kommen.

      Bedienung über die lokale MAX! Software

      Bei Bedienung über die lokale MAX! Software werden die Einstellungen direkt und nahezu ohne Zeitverzögerung an die Geräte übertragen. Bei heute üblichen Netzwerkinstallationen mit einem DSL-Router kann es in Verbindung mit HD-Videostream bzw. Net-TV-Anwendungen (QoS-Dienste) zu spürbaren Belastungen kommen. Diese erhöhte Datenübertragung kann in ungünstigen Fällen zusätzlich zu einer Zeitverzögerung von einer halben Minute führen.

      Bedienung über die Internetsteuerung

      Um bei der Bedienung über die MAX! Internetsteuerung eine größtmögliche Sicherheit Ihres Netzwerkes zu gewährleisten, sind keine direkten Zugriffe von außen in Ihr Haus möglich. Der MAX! Cube „meldet“ sich in regelmäßigen Abständen bei der MAX! Internetsteuerung, um den aktuellen Zustand aller Räume abzulegen. Gleichzeitig übernimmt er über die Internetsteuerung oder über die mobilen MAX! Apps vorgenommene Änderungen. Somit kann bei der Bedienung genau nach einem solchen Abgleich des MAX! Cubes mit dem Portal eine Verzögerung von wenigen Minuten auftreten. Gleiches gilt zudem bei der Rückmeldung Ihrer Geräte, weshalb in Summe eine maximale Verzögerung von ca. fünf Minuten auftreten könnte.

      Bedienung über MAX! App

      Mit der MAX! App kann mobil und von überall aus die gewünschte „Soll-Temperatur“ für jeden Raum eingestellt werden. Hierzu wird ebenfalls durch die MAX! Internetsteuerung auf das Haus zugegriffen (siehe „Bedienung über MAX! Internetsteuerung“). Die MAX! App zeigt dabei den zuletzt vom MAX! Cube auf dem Portal abgelegten Status des Hauses an. Dies kann in ungünstigen Fällen zu einer zusätzlichen Verzögerung von wenigen Minuten führen.

    • Wie viele MAX! Wandthermostate kann ein MAX! Cube verwalten?

      Die Anzahl der einsetzbaren MAX! Wandthermostate ist grundsätzlich nicht begrenzt, jedoch sollten pro MAX! Cube insgesamt höchsten 50 Geräte betrieben werden. Der jeweilige Anteil der angemeldeten Komponenten (MAX! Heizkörperthermostat, MAX! Eco Taster, MAX! Fensterkontakt oder MAX! Wandthermostat) spielt keine Rolle, jedoch in Summe maximal 50 Komponenten. Dies wird beim Anlernen neuer Geräte geprüft und Ihnen angezeigt.

    • Wie viele Geräte kann ich in einem Raum installieren?

      In einem Raum können technisch bedingt nur folgende Geräte installiert werden:

      8 x MAX! Heizkörperthermostate
      8 x MAX! MAX! Fensterkontakte
      1 x MAX! Wandthermostat

      Diese Grenzen werden beim Anlernen neuer Geräte überprüft. Eine Zuordnung wird dann gegebenenfalls unterbunden.

    • Kann ich mehrere MAX! Eco Taster installieren?

      Ja, es können bis zu 4 MAX! Eco-Taster in einem Haus angelernt werden. Diese bekommen die gleiche Funktion und steuern immer das gesamte Haus (und nicht einzelne Räume).

    • Was sind die Betriebs-Modi Auto/Manu/Urlaubsfunktion?

      Sie haben die Möglichkeit, zwischen den Betriebs-Modi Auto-, Manu- und Urlaubsmodus zu wechseln.

      Diese generellen Modi haben folgende Auswirkung:

      Auto
      Im Modus „Auto“ werden die von Ihnen eingerichteten Wochenprogramme in den jeweiligen Räumen abgefahren. Es erfolgt eine automatische Temperaturregelung gemäß dem hinterlegten Wochenprogramm. Die Soll-Temperatur wird zu den jeweiligen Zeitpunkten auf den gewünschten Wert eingestellt, die dann der Regler anfährt.

      Manu
      Im Modus „Manueller Betrieb“ sind die Wochenprogramme deaktiviert. Die von Ihnen eingestellte Temperatur wird dauerhaft gehalten.

      Urlaubsfunktion
      Mit der Urlaubsfunktion wird eine manuell eingestellte Temperatur bis zu einem fixen Zeitpunkt eingestellt. Zu diesem eingestellten Zeitpunkt wechselt das System dann wieder in den Auto-Modus mit dem hinterlegten Wochenprogramm.

    Technik [4]

    • Die Temperatur im Raum weicht von der Solltemperatur ab. Was kann ich dagegen machen?

      Eine Temperaturabweichung kann durch mehrere Effekte hervorgerufen werden. Die Thermostate haben eine automatische Adaption des Regelverhaltens eingebaut. Diese passt das Verhalten an die Umgebungsbedingungen an. Somit kann es bei größeren externen Störungen (z.B. starke Sonneneinstrahlung oder eine zu geringe Heizleistung des Kessels (Vorlauftemperatur)) zu einer kurzfristigen Abweichung kommen, die sich aber wieder einpendelt. Sie sollten nicht direkt eingreifen, sondern die Adaption abwarten. Erfahrungsgemäß pendelt sich das System binnen weniger Tage automatisch ein.

      Sollte hingegen der Heizkörper über-/unterdimensioniert oder der MAX! Heizkörperthermostat an einer ungünstigen Position installiert sein, so muss generell ein „Offset“ eingestellt werden (siehe Temperatur-Offset).

    • In der Software wird von DHCP gesprochen. Was bedeutet DHCP?

      Das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ermöglicht die Zuweisung der notwendigen Netzwerkkonfiguration. Dies ist der Mechanismus, über den Geräte in einem Netzwerk automatisch die Adresse eingestellt bekommen, mittels der sie anschließend erreichbar sind. Aktuelle Router vergeben den angeschlossenen Geräten, z.B. Ihrem PC oder auch dem MAX! Cube, die notwendigen Einstellungen automatisch, so dass Sie nichts weiter machen müssen. Diese Einstellungen werden beim Starten des MAX! Cubes vorgenommen. Sollte der MAX! Cube mit der lokalen MAX! Software nicht gefunden werden, empfehlen wir Ihnen, bevor Sie die Einstellung ändern, erst den MAX! Cube neu zu starten und das Browserfenster zu aktualisieren.

      Deaktivieren Sie DHCP nur dann, wenn Sie Ihr komplettes Netzwerk mit einer manuellen Adressvergabe betreiben.

    • Die Internet LED am MAX! Cube hört nicht auf zu blinken. Was bedeutet das?

      Die Internet LED zeigt Ihnen den Status der Netzwerk- und der MAX! Portal-Verbindung an.

      Folgende Zustände werden signalisiert:

      • LED aus: Keine Verbindung zum Netzwerk – prüfen Sie die Verkabelung zum Router
      • LED blinkt: Die Verbindung zum Netzwerk (zum Router) besteht. Der MAX! Cube versucht, auf das Internet und das MAX! Portal zu zugreifen. Sollte sich der Zustand nicht ändern, so müssen Sie Ihre Zugangsdaten unter dem Menüpunkt „Internetsteuerung“ einrichten und gegebenenfalls die Verbindung ins Internet von dem Anschluss des MAX! Cubes aus prüfen.
      • LED leuchtet dauerhaft: Die Verbindung zum Netzwerk und zum MAX! Portal sind aktiv. Der MAX! Cube ist einsatzbereit.
    • Die Power LED am MAX! Cube hört nicht auf zu blinken. Was bedeutet das?

      An der blinkenden Power LED können Sie erkennen, dass der MAX! Cube noch bootet (startet) oder gerade mit einem Firmware Update beschäftigt ist. Bitte warten Sie einige Minuten. Sollte sich der Zustand dann nicht ändern, so führen Sie einen Reset durch, indem Sie den MAX! Cube für ca. 60 Sekunden von der Spannungsversorgung trennen. Sollte sich das Verhalten nicht ändern müssen Sie den MAX! Cube auf die Werkseinstellungen zurücksetzen, indem Sie das USB-Kabel aus dem MAX! Cube entfernen und bei gedrückter Reset-Taste auf der Unterseite des Gerätes das USB-Kabel wieder einstecken.

    Produktinformationen [3]

    • Was ist ein Temperatur-Offset?

      Ist der Heizkörperregler an einem ungünstigen Ort (z.B. hinter einem Vorhang oder einem Schrank) installiert, kann die vor Ort gemessene Temperatur von der im Raum geringfügig abweichen. Der Regler kann dieses unter Umständen nicht ausgleichen, so dass eine generelle Anpassung mittels des Temperatur-Offsets vorgenommen werden muss. Dieser Offset kann individuell für jeden im Raum installierten Thermostaten in einem Bereich von +/- 3,5 °C eingestellt werden.

    • Wie viele MAX! Wandthermostate kann ein MAX! Cube verwalten?

      Die Anzahl der einsetzbaren MAX! Wandthermostate ist grundsätzlich nicht begrenzt, jedoch sollten pro MAX! Cube insgesamt höchsten 50 Geräte betrieben werden. Der jeweilige Anteil der angemeldeten Komponenten (MAX! Heizkörperthermostat, MAX! Eco Taster, MAX! Fensterkontakt oder MAX! Wandthermostat) spielt keine Rolle, jedoch in Summe maximal 50 Komponenten. Dies wird beim Anlernen neuer Geräte geprüft und Ihnen angezeigt.

    • Kann ich mehrere MAX! Eco Taster installieren?

      Ja, es können bis zu 4 MAX! Eco-Taster in einem Haus angelernt werden. Diese bekommen die gleiche Funktion und steuern immer das gesamte Haus (und nicht einzelne Räume).

    Hinweise zur Montage/Installation [2]

    • Welche Einstellungen muss ich in der Firewall meines DSL-Routers vornehmen? Wie muss ich meine Firewall auf meinem Rechner anpassen?

      Für den Betrieb eines MAX! Cubes sind folgende Einstellungen bzgl. Portfreigabe notwendig:

      TCP Port 80:
      Über diesen Port meldet sich der MAX! Cube bei der MAX! Software (bis Software 1.3.4). Eine ausgehende Verbindung des MAX! Cubes verhält sich wie ein Internetbrowser und ruft eine Website auf (z.B. http://www.max.eq-3.de). Intern verbindet sich auch die lokale MAX! Software über diesen Port mit dem MAX! Cube. Dieser Port ist immer bei einem Router freigeschaltet, ohne diese Freigabe wäre das Surfen im Web nicht möglich.

      TCP Port 62910:
      Ab der Software 1.3.5 haben wir die Kommunikation zwischen MAX! Cube und der MAX! Software angepasst um Probleme mit Personal Firewall Programmen und aktuellen Virenscannern zu beheben. Dieser Port sollte in Ihrem Router und auf Ihrem Rechner bereits freigeschaltet sein. Manche Firewall Programme und Virenscanner fragen eventuell beim ersten Ausführen der Software nach. Diese Portfreigabe sollten Sie auf Anfrage permanent freigeben. Ins Internet wird über diesen Port keine Kommunikation aufgebaut, so dass Sie hier keine Freigabe in Ihrem Router einrichten müssen.

      UDP Port: 23272:
      Dieser Port wird von der lokalen MAX! Software zum Suchen der MAX! Cubes im Netzwerk und zum Setzen der Netzwerkkonfigurationen verwendet. Über diesen Port wird keine Kommunikation im Internet aufgebaut.

      Der UDP Port 23272 muss in der Firewall der Rechner frei geschaltet sein, auf denen die lokale MAX! Software läuft. Eine Freischaltung im Router ist nicht notwendig.

      UDP Port 53:
      DNS Abfrage. URL à IP

      Diese Einstellung ist in den Routern und den PCs immer richtig, um das Internet bedienen zu können. Wichtig ist nur, dass ein DNS Server in den Geräten im Netzwerk eingetragen ist. Dies wird im Normalfall via DHCP vorgenommen.

      Als DHCP Server ist im internen Netzwerk meistens der DSL-Router eingetragen, der dann entsprechend DNS-Anfragen ins Internet weiterleitet und die IP-Adressen auflöst.

      UDP Port 123:
      NTP Abfrage. Anforderung der Zeit von einem NTP-Zeitserver

      Der MAX! Cube arbeitet nur in Verbindung mit einem NTP-Server zeitgenau. In dem Gerät ist keine Real-Time-Clock verbaut, so dass der MAX! Cube ohne NTP-Server nicht kontrollierbar ist. Dieser Port ist normalerweise in der Standardeinstellung von DSL Routern freigeschaltet. Dies ist allerdings individuell zu prüfen, da NTP-Abfragen nicht zwingend für die Rechner notwendig sind.

      Den NTP-Server können Sie für Ihren PC in den Einstellungen für Zeit und der Zeitzone konfigurieren.

    • Wenn ich bei meinem Danfoss RA Ventil die Adaptionsfahrt durchführe erhalte ich immer die Fehlermeldung F2. Was bedeutet diese?

      Beim Danfoss RA Ventil kann es vorkommen, dass der Adapter nicht richtig montiert wurde. Der Adapter muss hier ohne eingesetzte Schraube aufgebogen und ganz auf das Ventil geschoben werden. Erst danach ist die Schraube einzusetzen und der Adapter festzuziehen.

      Adapter für Danfoss RA richtig (Bild links) und falsch (Bild rechts) montiert

    Software Funktionen [2]

    • Das Update funktioniert nicht. Woran kann das liegen?

      In Verbindung mit einem Router, welcher offensichtlich nur 100Mbit Geräte unterstützt, wird der MAX! Cube nicht gefunden. Ein Update kann in diesem Fall wie folgt durchgeführt werden:

      1. Der PC ist mit dem Internet verbunden (ohne MAX! Cube im Netzwerk). Zuerst ist die neueste MAX! Software zu installieren oder die bestehende lokale MAX! Software des MAX! Systems zu starten, damit die Updates aus dem Internet geladen werden können. Danach ist die lokale MAX! Software wieder zu beenden.

      2. Der PC ist dann vom Netzwerk zu trennen und in den Netzwerkeinstellungen des PCs ist eine feste IP-Adresse einzustellen. Notieren Sie sich die aktuellen Einstellungen, da diese später wieder einzutragen sind.

      Verwenden Sie dann folgende Einstellungen:

      IP: 192.168.0.100
      Subnet: 255.255.255.0
      Gateway: 192.168.0.1
      DNS: 192.168.0.1

      3. Der MAX! Cube ist von der Spannungsversorgung zu trennen. Anschließend muss der MAX! Cube und der PC mit einem Netzwerkkabel direkt verbunden werden (ein Crossover-Kabel ist nicht zwingend erforderlich, da der MAX! Cube Auto-MDIX unterstützt). Danach muss die Stromversorgung zum MAX! Cube wiederhergestellt werden.

      4. Starten Sie nun die unter 1. installierte lokale MAX! Software und führen Sie das Update durch (das Update kann hierbei länger dauern, da der MAX! Cube erst versucht, den DHCP Server abzufragen bevor er auf seine vorgegebene IP-Adresse umschaltet (die Software greift auf die vorgegebene MAX! Cube IP-Adresse „192.168.0.222“ zu).

      5. Trennen Sie danach das Verbindungskabel zwischen Ihrem PC und dem MAX! Cube und setzen Sie die Netzwerkeinstellungen am PC wieder auf die vorherigen Werte zurück (siehe 2.). Verbinden Sie jetzt den MAX! Cube und PC wieder mit dem Router.

      Alternativ ist es möglich, einen 10/100Mbit Switch zwischen dem Router und dem MAX! Cube zu schalten. Der Router erkennt in diesem Fall den Switch als 100Mbit-Gerät, so dass ein Firmware Update zu dem am Switch angeschlossenen MAX! Cube erfolgen kann.

    • Kann ich mehrere MAX! Eco Taster installieren?

      Ja, es können bis zu 4 MAX! Eco-Taster in einem Haus angelernt werden. Diese bekommen die gleiche Funktion und steuern immer das gesamte Haus (und nicht einzelne Räume).

    Tutorials [3]

    • Ich habe die IP-Adresse meines MAX! Cube vergessen, was kann ich machen?

      Die lokale MAX! Software kann den MAX! Cube nur dann finden, wenn die IP Adresse des PC und des MAX! Cube im gleichen Adressbereich sind. Sollten Sie DHCP ausgeschaltet haben und die Adresse passt nicht zu der Ihres PCs, müssen Sie den PC mit dem mitgelieferten Netzwerkkabel an den MAX! Cube anschließen und die Adresse des PCs auf den MAX! Cube hin anpassen.

      Sollten Sie die Adresse des MAX! Cubes nicht mehr kennen, so müssen Sie den MAX! Cube in den Auslieferungszustand zurücksetzen. Dabei gehen alle Einstellungen unwiderruflich verloren und Sie müssen das System neu einrichten.

      Um den MAX! Cube zurückzusetzen, gehen Sie wie folgt vor:

      • Trennen Sie den MAX! Cube von der Stromversorgung und warten Sie 1 Minute.
      • Halten Sie die Reset-Taste gedrückt und stellen Sie gleichzeitig die Stromversorgung wieder her.
    • Warum sehe ich bei den Apps und bei der Steuerung über das Internet manchmal andere Werte als auf den Geräten?

      Die Werte, die Sie bei der Steuerung des Systems über das Internet sehen, sind nicht falsch, sondern entsprechen ggf. einem älteren Stand. Der MAX! Cube sendet in regelmäßigen Abständen den Zustand Ihres Systems an die lokale MAX! Software und bekommt dann im Gegenzug neue Anweisungen z.B. von der MAX! App. Sie bedienen das System also etwas zeitverzögert und sehen daher - je nach Zugriffszeitpunkt auf das System - evtl. einen Schattenstatus.

    • Wo finde ich Logfiles für Supportanfragen?

      Versionen vor 1.3.4

      Läuft die lokale MAX! Software, wird ein Log-File permanent im Hintergrund angelegt. Dieses enthält möglicherweise Hinweise, die für eine Störungsbeseitigung hilfreich sein können. Im Falle einer Supportanfrage bitten wir Sie, uns diese zu senden. Die Files finden Sie unter:

      Windows 7 und Windows Vista: C:/Benutzer/[Benutzername]/.MAX!/logs

      Windows XP: C:/Dokumente und Einstellungen/[Benutzername]/.MAX!/logs

      Apple-Macintosh: /Users/{Benutzer}/.MAX!.

      Im Finder (der Explorer unter Mac) sieht man allerdings Ordner nicht, die mit einem Punkt (.) anfangen. Wenn man diese im Finder angezeigen möchte, dann ist in der Shell/Bash folgendes einzugeben:

      à defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles TRUE killall Finder

      Versionen ab 1.3.4

      Läuft die lokale MAX! Software wird ein Log-File permanent im Hintergrund angelegt. Dieses enthält möglicherweise Hinweise, die für eine Störungsbeseitigung hilfreich sein könnten. Im Falle einer Supportanfrage bitten wir Sie, uns diese zu senden.

      Die Files finden Sie unter: /Userhome/Benutzer/.MAX/logs
      also zum Beispiel: C:\Users\mueller\.MAX\logs

      Sollten Sie dennoch mehr als 50 Geräte in Ihr System anlernen kann es zu häufiger zur Erschöpfung des DutyCycles oder zu zeitlichen Verzögerungen im System führen.

  • Heizkörperthermostate [3]

    Hinweise zur Montage/Installation [3]