FAQ - häufige Fragen

Allgemeine FAQs

Wo kann ich Produkte von eQ-3 kaufen?

eQ-3 Produkte wie HomeMatic, FS20 und MAX! werden durch zahleiche Vertriebspartner vermarktet. Dies betrifft sowohl Versandhandelspartner wie ELV und Conrad Elektronik, als auch Fachhändler, Installateure, sowie Systemintegratoren und OEMs, die Produkte von eQ-3 in ihre eigenen Lösungen integrieren. Weitere Informationen und Kontakte finden Sie hier.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

In welchem Verhältnis stehen eQ-3 und ELV zueinander?

Ursprünglich war die Entwicklung und Fertigung von Produkten ein Bereich in ELV. 2007 wurde eQ-3 ausgegründet. eQ-3 ist auf die Entwicklung und Fertigung von Lösungen in der Hausautomation und Energieefizienz fokussiert. ELV ist eines der führenden Versandhäuser für Elektronik. eQ-3 und ELV haben nach wie vor den gleichen Eigentümer, der 100% der Anteile besitzt.

Zuletzt aktualisiert am 2012-10-11 von Stefanie Meenken.

Kann ich Aktien von eQ-3 erwerben?

eQ-3 befindet sich im Privatbesitz des Unternehmesgründers. Ein Börsengang ist nicht geplant. Damit können Aktien von eQ-3 leider nicht erworben werden.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Ist die Funktechnik in eQ-3 Produkten schädlich für die Gesundheit?

 

Im Alltag nutzen die meisten von uns heute Funktechnologien wie GSM, UMTS, WLAN oder auch Bluetooth und zunehmend auch LTE. Gerade die Aussendungen von öffentlichen Mobilnetzen mit GSM und UMTS sind praktisch an allen Orten vorhanden und Mobiltelefone sind aus unserer Gesellschaft kaum noch wegzudenken.

Es gibt vier wesentliche Unterschiede, warum die eQ-3 Technik wesentlich weniger belastend ist, als diese heute bereits weithin etablierten Funktechniken:

 

 

1)         eQ-3 verwendet wesentlich niedrigere Sendeleistung. Während WLAN mit 100 mW (und teilweise sogar 1 W) sendet und in Mobilnetzen sogar Leistungen über einem Watt verwendet werden, senden die eQ-3 Geräte mit typisch 10 mW. Alleine hierdurch ergibt sich schon ein typischer Unterschied mit einem Faktor von 10, 100 und mehr in der Sendeleistung und damit möglichen Belastung.

2)         Hausautomationsgeräte von eQ-3 senden nur sehr selten. Entsprechend der Applikationen senden die Geräte relativ kurze Nachrichten von typisch 10 bis 30 ms und diese entweder nur aufgrund von Interaktionen des Anwenders oder im Abstand mehrerer Minuten automatisch. Für das Frequenzband, das eQ-3 verwendet, ist vom Gesetzgeber als sogenannter maximaler „Duty Cycle“ festgelegt, dass jedes einzelne Gerät nur maximal 1% der Zeit senden darf, d.h. nur für maximal 36 Sekunden innerhalb von einer Stunde. Die meisten eQ-3 Geräte bleiben sehr weit unter diesem Grenzwert. Typisch sind Werte von 0,001 bis 0,03%. Im Gegensatz dazu werden Technologien wie WLAN oder UMTS häufig über längere Zeiträume fast dauerhaft genutzt. Durchaus typisch ist dort ein Duty Cycle im 1-stelligen Prozentbereich. Hier ergibt sich beim Vergleich ein weiterer, sehr großer Unterschied von 2 bis 4 Zehnerpotenzen.

3)         Zu betrachten ist insgesamt, wie viel der Energie tatsächlich in den Körper eines Menschen eingestrahlt wird. Dies hängt von der Sendeleistung, der Sendedauer und ebenso auch vom Abstand ab. Die Empfangsleistung sinkt sogar nicht nur linear, sondern quadratisch mit dem Abstand: Bei einem zehnfachen Abstand trifft nur ein hundertstel der Leistung ein.

Mobiltelefone werden zumeist nur wenige Zentimeter vom Kopf gehalten werden und senden leider doch einen erheblichen Teil der Sendeenergie in den Körper. Dies wird heute pro Gerätetyp mit der spezifischen Absorptionsrate („SAR“ Wert) angegeben. Typische Werte liegen bei 0,1 bis 1 W/kg. Der Gesetzgeber gestattet für Handys einen Grenzwert von 2 W/kg für die spezifische Absorptionsrate.

Bei fest installierten Hausautomationsgeräten liegt der Abstand im Vergleich zu einem Handy typisch bei dem 50- bis 1.000-fachen, der Faktor für die Empfangsleistung damit bei 1/2.500 bis 1/1.000.000.

Für die Bewertung der in den Körper eingestrahlten Energie muss das Produkt aus dem Vergleich der Sendeleistung, der Sendedauer (also des Duty Cycles) und des Abstandes betrachtet werden. Selbst die hier vorgestellte einfache Betrachtung zeigt, dass die von eQ-3 Hausautomationsgeräten eingestrahlte Energie im Vergleich zu Mobilkommunikation typisch bei weniger als einem 10-Millionstel (der Berechnung folgend etwa 7 bis 12 Zehnerpotenzen niedriger) liegen wird.

4)         Ein weiterer Aspekt ist, welches Frequenzband verwendet wird. WLAN und Bluetooth senden im 2,4 GHz Band. Dieses Band wird auch von Mikrowellenöfen verwendet, da diese Frequenz gut zur Erwärmung von Wasser geeignet ist. Bei der Betrachtung von Strahlenbelastungen für den Menschen könnte dies eher bedenklich sein. eQ-3 Produkte arbeiten dagegen im 868 MHz Band, was auch in dieser Betrachtung ein weiteres Plus darstellt.

Entsprechend dieser Betrachtung kann davon ausgegangen werden, dass durch die eQ-3 Funktechnik keine Gesundheitsrisiken gegeben sind.

Zuletzt aktualisiert am 2012-08-17 von Stefanie Meenken.

Was ist der neue Funkstandard LTE und wirkt er sich auf die Funktion meiner eQ-3 Geräte aus?

Ähnlich wie bei UMTS hat die Bundesregierung für LTE Frequenzen an die Betreiber von Mobilfunknetzen versteigert. Neben Frequenzen im 2,6 GHz Band, sowie bei 2,0 und 1,3 GHz wurden auch Frequenzen im 800 MHz Band lizenziert. Insgesamt wurden mehr als 4,4 Milliarden Euro bei der Versteigerung erlöst, die dem allgemeinen Bundeshaushalt zufallen.

Aus Sicht der Mobilnetzbetreiber besonders attraktiv sind die Frequenzen bei 800 MHz, da hier die höchsten Reichweiten erzielt werden können, womit sich gerade ländliche Gebiete besonders kostengünstig versorgen lassen. So verwundert es auch nicht, dass mehr als 3,5 Milliarden Euro bzw. etwa 80% hierfür erlöst wurden, obwohl im 800 MHz Band nur 20% des Spektrums für LTE liegen.

Neben dem verständlichen Argument, dass hier mit LTE die Internetversorgung in Gebieten ohne DSL bzw. Kabelnetze verbessert werden soll, sollten natürlich auch die Interessen der bisherigen Nutzer im 800 MHz Band gesehen werden. So können beispielsweise Funkmikrofone praktisch gar nicht mehr betrieben werden, obwohl bislang eine kostenlose, sogar lizenzierte Nutzung möglich war. Dies betrifft nicht nur Hotels, Konferenzveranstalter und Vermieter von A/V Technik, sondern ebenso Kirchengemeinden, Schulen und Veranstaltungsräume in Gemeinden, von denen nun neue Geräte angeschafft werden müssten, die dazu aber zumeist kein Budget haben. Entschädigungszahlungen sind zwar vorgesehen, die Mittel decken aber nur geschätzte 10% des Bedarfs ab und sind an recht komplizierte bürokratische Schritte gebunden. Hier gilt „wer zuerst kommt mahlt zuerst“. Nach 2015 ist der Betrieb dieser Funkmikrofone dann sogar untersagt.

Bei der Frequenzzuteilung für LTE wurde auch genehmigt, dass die Ausstrahlungen in den LTE Seitenbändern in bestimmtem Umfang sogar in benachbarte Bänder reichen dürfen. Hiervon ist auch das 868 MHz Band betroffen, in dem viele Hausautomationsgeräte arbeiten. Für Empfänger in diesen Bändern stellt sich LTE wie eine Erhöhung des Rauschniveaus dar.

Bei modernen Empfängern – wie beispielsweise in HomeMatic – wirkt sich LTE trotzdem in der Praxis kaum aus. Nur wenn ein Gerät sehr dicht – z.B. weniger als 1m – von einem LTE Router betrieben wird, erhöht sich der Anteil der Pakete, die auf dem Funkweg gestört werden überhaupt messbar. Bei älteren Empfängern oder besonders simplen Empfängern kann sich die Situation allerdings auch anders darstellen. Hiervon könnten „Billigfunkprodukte“ im Handel betroffen sein. Insgesamt ist aber festzustellen, dass das Risiko von Störungen von LTE durch die Nachbarschaft im 868 MHz Band immer noch geringer bleibt, als das Risiko von Störungen durch WLAN im 2,4 GHz Band für dortige Hausautomations-Geräte.

Auch bei neueren Geräten von FS20 spielt LTE praktisch keine Rolle. Anders sieht es bei bestimmten älteren FS20 Geräten aus. Hier haben wir in den letzten Jahren eine Reihe von Geräten bezüglich des Empfängers überarbeitet. Es gibt aber eine mehrere Geräte, bei denen eine Überarbeitung nicht möglich oder nicht sinnvoll ist (zum Beispiel weil es ein ähnliches Nachfolgegerät gibt).

Das ELV Versandhaus hat sich bereits dazu entschlossen, seine Kunden proaktiv über mögliche Störungen einiger FS20-Produkte durch den LTE-Betrieb zu informieren. Die betroffenen Geräte sind im neuen Hauptkatalog 2013 und auf www.elv.de gekennzeichnet.

Zuletzt aktualisiert am 2012-09-28 von Annika Tönies.

Kann ich eQ-3 Geräte auch im Garten verwenden?

Es gibt eine Reihe von Geräten bei HomeMatic und FS20, die dafür ausgelegt sind, im Freien verwendet zu werden. Hier spielt gerade die elektrische Sicherheit bei Regen oder Schnee eine sehr grosse Rolle.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Kann ich statt Batterien auch Akkus in den eQ-3 Geräten verwenden?

Grundsätzlich ist dies möglich. Allerdings ist die sogenannte Selbstentladung bei den meisten (vor allem bei preiswerten) Akkus viel schneller, als bei Batteien. Während Batterien ihre Ladung je nach Hersteller und Typ für mehrere Jahre halten, entladen sich Akkus auch ohne Nutzung in wenigen Wochen bis Monaten. Dies schmälert den Nutzen von Akkus so sehr, dass die meisten unserer Kunden Batterien verwenden.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Wären nicht batterielose Geräte vorzuziehen?

Es gibt heute Technolgien, mit denen die Energie am Gerät gesammelt und genutzt werden kann. Allerdings sind diese im Vergleich aufwendig und teuer. Unsere Geräte würden sich hierdurch im Preis zumeist verdoppeln und verdreifachen. Eine geringere Sendeleistung, damit geringere Reichweite, geringere Zuverlässigkeit wegen der Reichweite und weil ohne Batterien praktisch nur unidirektional kommuniziert werden kann und die fehlende Security (weil dafür die Energie nicht ausreicht) machen batterielose Geräte aus unserer Sicht eher unattraktiv. Je nach Gerätetyp erreicht eQ-3 Batterielebensdauern von 2 bis 7 Jahren. Solarzellen, andere Technologien zur Energíegewinnung und die notwendigen Energiespeicher unterliegen natürlich auch Alterung, leider stärker als die meisten anderen Elektronikkomponenten in Hausautomationsgeräten. Wenn die Lebensdauer eines „batterielosen“ Geräts im Vergleich nur bei dem zwei- bis dreifachen der Batterielebensdauer eines vergleichbaren Geräts liegt macht dies auch unter Umweltgesichtspunkten kaum noch Sinn.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Wie unterscheiden sich HomeMatic und RWE SmartHome?

Beide Technologien wurden von eQ-3 in Leer entwickelt. Und beide Technolgien verwenden die gleiche Funktechnologie im 868 MHz Band. Auch bezüglich des Applikationsprotokolls unterscheiden sich beide praktisch nur in der Numerierung von Pakettypen. Entsprechend baut RWE SmartHome auf der langjährigen Erfahrung aus HomeMatic auf. Bei RWE SmartHome verwendet eQ-3 IPv6-Technolgie für die Netzwerk- und Transportschicht. RWE SmartHome ist damit IPv6-basiert. HomeMatic verwendet einen Null-Network-Layer und ist dadurch geringfügig effzienter. Beide Technologien verwenden AES-128 als Basis für die Security.

Im Gegensatz zu RWE SmartHome kann HomeMatic auch ohne Zentrale und ohne Internetzugang installiert und betrieben werden und es steht eine offene, TCP/IP-basierte XMLRPC Schnittstelle für Softwarehersteller und Systemintegratoren zur Verfügung, die HomeMatic damit in ihre eigenen Lösungen, Zentralen und Gateways integrieren können.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Plant eQ-3 angesichts des Erfolgs von HomeMatic die Einstellung von FS20?

Mit FS20 hat eQ-3 bewiesen, dass im Haus sehr hoher Wert auf einer dauerhafte Unterstützung der Kunden und Zuverlässigkeit gelegt wird. Mehr als 10 Jahre alte FS20 Geräte können noch heute problemlos mit neuen FS20 Geräten kombiniert werden. Auch hat eQ-3 in jedem Jahr weitere Geräte vorgestellt und entwickelt auch aktuell neue FS20 Geräte. Es gibt eine grosse Zahl von Kunden, die heute FS20 einsetzen und die eQ-3 weiter unterstützen möchte. Eine Einstellung von FS20 ist heute bei eQ-3 nicht geplant.

Natürlich bietet ein bidirektionales System mit Security wie HomeMatic eine Reihe von Vorteilen und Leistungsmerkmale, die so mitt FS20 nicht möglich sind. Auch die Kosten von HomeMatic sind sehr attraktiv. Entsprechend ist der Erfolg seit Einführung vor etwa sechs Jahren stetig gewachsen. Gerade Neukunden im Konsumentenmarkt und viele Partner von eQ-3 wählen entsprechend häufig HomeMatic.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

HomeMatic

Wie kann ich den HomeMatic LAN-Konfigurationsadapter als zusätzliche Antenne nutzen?

Durch den Einsatz von LAN-Konfigurationsadaptern lässt sich die Reichweite der HomeMatic CCU1 erweitern und ein stabileres Funknetz aufbauen. Diese Möglichkeit bietet besonders bei großen Gebäudekomplexen eine sichere Funkübertragung.

Da die interne Antenne der HomeMatic CCU1 beim Einsatz eines HomeMatic LAN-Konfigurations-adapters deaktiviert wird, empfehlen wir den Einsatz von mindestens 2 Geräten.

Eine Anleitung zum Einsatz der HomeMatic LAN-Konfigurationsadapter in Verbindung mit der CCU1 können Sie im PDF-Format downloaden.

Zuletzt aktualisiert am 2013-05-08 von Annika Tönies.

Welches Protokoll verwendet HomeMatic?

Das HomeMatic-Protokoll wurde von eQ-3 speziell für Anwendungen in der Haus- und Gebäudeautomation entwickelt. Es basiert auf den über 20 Jahren Erfahrung mit funkbasierten Lösungen in diesem Bereich im Haus. Technisch wird das HomeMatic-Protokoll auch als „BidCoS“ bezeichnet, was für „Bidirektional Communication System“ steht.

Zuletzt aktualisiert am 2012-04-13 von Stefanie Meenken.

Was ist BidCoS®?

BidCoS® steht für „Bidirectional Communication Standard“. Dies ist ein neuer Funkstandard, der speziell für die drahtlose Ansteuerung von Sensoren und Aktoren zur Hausautomation entwickelt wurde. BidCoS® ermöglicht den Aufbau einer kompletten Haussteuerung: Schalten/Dimmen von Licht und anderen elektrischen Verbrauchern, Klimatisierung (Heizen, Kühlen, Lüften), Wettermesstechnik, Energiemanagement, Zugangskontrolle, Einbruchschutz, Gefahrenabsicherung (Rauch, Gas, Wasser …) usw. Dabei werden sowohl netz- als auch batteriebetriebene Komponenten innerhalb und außerhalb des Hauses berücksichtigt. Die schnelle bidirektionale Kommunikation (gesendete Funksignale werden vom Empfänger bestätigt) erhöht die Funktionssicherheit und bildet die Grundlage für die umfangreichen Möglichkeiten der Fernsteuerung/-überwachung solcher Systeme.

Zuletzt aktualisiert am 2012-02-09 von Magnussen.

Was sind die wichtigsten technischen Vorteile von HomeMatic?
  • 868 MHz
    Durch die Nutzung des 868 MHz Bandes mit der 1% Duty Cycle Beschränkung kombiniert HomeMatic im Vergleich zu 2,4 GHz deutlich bessere Reichweite mit einem drastisch geringeren Risiko durch Interferenz durch andere Funkprodukte. Insbesondere die Nutzung von WLAN oder Video- und Audiosystemen, die das 2,4 GHZ Band schon heute oft überlasten, stören HomeMatic gar nicht.

  • Bidirektional
    Alle HomeMatic Geräte sind bidirektional. Durch die Bestätigung der Funkbefehle durch den Empfänger wird eine besonders hohe Zuverlässigkeit erreicht, die höher ist als bei unidirektionalen Systemen, wie sie in Billiglösungen, im Baumarkt oder auch in „batterielosen“ Produkten von EnOcean zu finden sind.

  • Security
    In HomeMatic ist Security auf Basis des universell akzeptierten AES-128 Verfahrens integriert. Wir halten Security nicht für eine Option, sondern für elementar für ein modernes Hausautomationssystem. Massenmärkte können ohne angemessene Security nicht erschlossen werden. Und Security muss in den Geräten tatsächlich implementiert und nicht nur einer Spezifikation als Alternative erwähnt sein. HomeMatic bietet dies alles.

  • Batteriebetrieb
    Das HomeMatic Protokoll ist speziell auf den Betrieb zwischen batteriebetriebenen Geräten ausgelegt. Hierin liegt eine besondere Stärke im Vergleich zu anderen Technologien, die zwar das Umfeld im Haus in den USA abdecken können, aber gerade in Applikationen in der Heizungssteuerung in Europa scheitern.

  • Intelligente Aktoren
    HomeMatic hat vergleichsweise intelligente Aktoren, die selbst zeitgesteuerte Funktionen auch autonom ausführen können. So können Treppenlichtfunktionen oder Zeitfunktionen von Bewegungsmeldern in Dimmern und Schaltern konfiguriert werden. Heizungsthermostate führen Wochenprogramme autonom aus. Hierdurch wird die Gesamtzuverlässigkeit des Systems verbessert.

    Da ein Einsatz von Produkten ohne HomeMatic Zentrale sogar mit diesen Komfortmerkmalen möglich ist, sinkt die Einstiegshürde bei HomeMatic noch weiter, als schon durch die im Vergleich preiswerte Zentrale.

  • Offene Schnittstellen
    eQ-3 hat die XMLRPC Schnittstelle von HomeMatic im Internet veröffentlicht und zur Nutzung freigegeben. Damit steht eine offene, TCP/IP-basierte API für Softwarehersteller und Systemintegratoren zur Verfügung, die HomeMatic damit in ihre eigenen Lösungen, Zentralen und Gateways integrieren können. XMLRPC bietet nicht nur einen „rohen“ Zugang zur Transportschicht des HomeMatic Protokolls, sondern liefert eine Objektschnittstelle. Die Lernkurve bei Einsatz ist damit viel leichter, weil er Details des Funkprotokolls, Kodierung oder auch Unterschiede der Geräte verdeckt werden.

    Die XMLRPC wird durch die HomeMatic Zentrale zur Verfügung gestellt. Zusätzlich kann die XMLRPC ohne HomeMatic Zentrale mit den LAN- und USB-Adaptern von HomeMatic auch mit PC- und ARM-basierten Systemen genutzt werden, für die eQ-3 einen entsprechenden Service Provider für Windows und Linux zur Verfügung stellt.

    Die XMLRPC ist auch die Basis für die Software in der HomeMatic Zentrale. Softwareentwickler und Systemintegratoren können mit er XMLRPC eigene Gatways, Zentralen und Gesamtlösungen entwickeln, die auf alle Leistungsmerkmale zurückgreifen, die auch in der HomeMatic Zentrale verwendet werden.

  • XML-basierte Gerätespezifikationen
    Die Eigenschaften der HomeMatic Geräte werden von eQ-3 in XML spezifiziert. Der HomeMatic Service, der die XMLRPC Schnittstelle liefert, verwendet diese XML-Dateien als Basis für die Kommunikation mit den Geräten. Neue Geräte können damit ohne Änderung des Codes der XMLRPC unterstützt werden. Dies vereinfacht Tests, erhöht die Qualität, senkt Kosten und beschleunigt die Entwicklung bei eQ-3 und Partnern.

  • Erweiterbarkeit
    In den letzten sechs Jahren hat eQ-3 bewiesen, dass HomeMatic leicht auch auf zusätzliche Gerätetypen erweitert werden kann. Die Konfiguration von Geräten erfolgt universell mittels Parametersätzen, die über einheitliche Kommandos geschrieben und gelesen werden. Entsprechend leicht können neue Funktionen und neue Geräte integriert werden. Auch neue Funkbefehle bzw. Applikations-Kommandos können leicht in das HomeMatic Protokoll integriert werden. Hierzu muss in der XMLRPC nicht einmal die Software geändert bzw. erweitert werden, sondern neue Pakete können in der XML-Beschreibung eines neuen Geräts definiert werden.

Zuletzt aktualisiert am 2012-04-13 von Magnussen.

Welche Vorteile hat der Anwender von HomeMatic Produkten?
  • Wohnkomfort: lästige, sich wiederholende Vorgänge im Haus (Bedienung der Markise, Schließen der Rollläden, Öffnen des Garagentors...) werden automatisiert. Dabei lassen sich verschiedene Anwendungen kombinieren. So kann das Schließen der Rollläden im Büro mit dem Einschalten der Gartenbeleuchtung gekoppelt werden oder – wenn man das Haus verlässt – das Aktivieren der Alarmanlage mit dem Zurückschalten der Heizung.
  • Angenehmes Raumklima: Raumtemperatur und Luftqualität können über HomeMatic Produkte geregelt werden. Das Schlafzimmer wird morgens zur gewünschten Zeit automatisch für einige Minuten gelüftet oder Jalousien öffnen und schließen sich nach Sonnenstand, so dass sich der Raum weder aufheizt noch auskühlt.
  • Energieeinsparung: bei der Gebäudeautomation mit HomeMatic Produkten werden Einzelaktionen im Gesamtsystem automatisch aufeinander abgestimmt. Während ein Raum gelüftet wird, schaltet sich dort die Heizung zurück. An heißen Tagen schließt das System erst die Rollläden, anstatt sofort die Klimaanlage zu starten. Zudem lässt sich die Temperatur raumbezogen regeln, nicht genutzte Räume werden nicht beheizt. Wohnkomfort und Energieeinsparung gehen somit Hand in Hand.
  • Sicherheit: HomeMatic Produkte erhöhen den Einbruchschutz – durch zentrales Schließen aller Türen und Fenster, durch das Aktivieren der Alarmanlage, durch die Zufallsschaltung der Beleuchtung, um Anwesenheit zu simulieren. Die Funktion "Rückbestätigung" lokalisiert und meldet zudem umgehend Fehler und Probleme in der Haustechnik.

Zuletzt aktualisiert am 2012-02-09 von Magnussen.

Wo werden HomeMatic Produkte verfügbar sein?

Home-Matic Produkte werden bei ausgewählten Handels-Partnern verfügbar sein. Näheres siehe unter „Bezugsquellen“ des Internetportals.

Zuletzt aktualisiert am 2012-02-09 von Magnussen.

Können alle in ein System eingebundenen HomeMatic Produkte über eine Bedienzentrale/Fernbedienung gesteuert werden?

Ja. Je nach Systemumfang stehen verschiedene HomeMatic Zentralen (CCU) und Fernbedienungen zur Verfügung. Sie bieten, abhängig von der Zahl der automatisierten Anwendungen im Gebäude, einfache oder umfassende Steuerungsmöglichkeiten.
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Zuletzt aktualisiert am 2012-02-09 von Sokolowski.

Lässt sich ein HomeMatic System erweitern?

Ja. Neue HomeMatic Produkte, Bedienzentralen und Fernbedienungen können in bestehende Systeme eingebunden werden.

Zuletzt aktualisiert am 2012-02-09 von Sokolowski.

Benötigt man zwingend eine Bedienzentrale (CCU)?

Das System benötigt zur Konfiguration und zum Betrieb keine Zentrale, kann jedoch jederzeit um diese erweitert werden. Dadurch ergibt sich ein noch mal erweiterter Funktionsumfang. Alle grundsätzlichen Funktionalitäten sind ohne Zentrale möglich.

Zuletzt aktualisiert am 2012-02-09 von Sokolowski.

Welche Vorteile haben HomeMatic Produkte gegenüber anderen Automatisierungsprodukten?

Sie lassen sich einfach und günstig von jedem Endanwender installieren und sind leicht zu bedienen. Das installierte HomeMatic-System kann jederzeit erweitert oder angepasst werden. Das System benötigt zur Konfiguration und zum Betrieb keine Zentrale, kann jedoch jederzeit um diese erweitert werden. Dadurch ergibt sich ein noch mal erweiterter Funktionsumfang.

Zuletzt aktualisiert am 2012-02-09 von Sokolowski.

Lässt sich HomeMatic mit anderen drahtlosen Standards vergleichen?

Es gibt bislang keine Standards, die vergleichbare Zuverlässigkeit, Sicherheit und die Möglichkeit der Interoperabilität der einzelnen Gewerke einer Hausautomation bieten. Deshalb wurde ein eigenes Kommunikationsprotokoll entwickelt - BidCoS®.

Zuletzt aktualisiert am 2012-02-09 von Sokolowski.

Wo können HomeMatic Produkte installiert werden?

HomeMatic-Produkte können ohne übergeordnete Infrastruktur in jedem Gebäude installiert bzw. in vorhandene HomeMatic-Systeme eingebunden werden.

Zuletzt aktualisiert am 2012-02-09 von Sokolowski.

Wer installiert HomeMatic Produkte?

Für HomeMatic braucht es keine Spezialisten. Jeder Endanwender kann auch HomeMatic-Produkte installieren und in Betrieb nehmen. Umfangreichere Installationen oder Kombinationen aus funk- und drahtgebundenen Produkten können von jedem Fachhandwerker, der Automatisierungsprodukte aus dem Bereich Haustechnik installiert, oder auch von jedem versierten Heimwerker installiert werden.

Zuletzt aktualisiert am 2012-02-09 von Sokolowski.

Müssen HomeMatic Produkte speziell gewartet werden?

Nein. Es entsteht für die Produkte kein zusätzlicher Wartungsaufwand. Lediglich bei den batteriebetriebenen Komponenten des Systems muss diese bei Erschöpfung erneuert werden. Das System zeigt den notwendigen Batteriewechsel hinreichend lange im Voraus an.

Zuletzt aktualisiert am 2012-02-09 von Sokolowski.

Lassen sich HomeMatic Produkte aktualisieren oder aufrüsten?

HomeMatic Produkte müssen nicht zwingend aktualisiert oder aufgerüstet werden. Wenn Sie neue Funktionen in Ihr installiertes System integrieren wollen, kann es notwendig werden, die Bedienzentrale/Fernbedienung zu ersetzen oder deren Software zu aktualisieren. Diese Aktualisierung kann jederzeit einfach über unser Internetportal geschehen.

Zuletzt aktualisiert am 2012-02-09 von Sokolowski.

Warum ist HomeMatic so zuverlässig?

Die Bidirektionalität des Kommunikationsprotokolls ermöglicht die Rückmeldung, dass gegebene Steuerbefehle ausgeführt wurden. Der Nutzer hat somit stets die Übersicht über den Status seiner automatisierten Produkte.

Zuletzt aktualisiert am 2012-02-09 von Sokolowski.

Wie wird die Sicherheit gewährleistet?

Das Problem stellt sich weniger bei HomeMatic Produkten, die ans Stromnetz angeschlossen sind (Rollladen-/Garagentorantriebe etc.), als vielmehr bei den batteriebetriebenen. Um ihre autonome Energieversorgung möglichst lange zu sichern, befindet sich der eingebaute HomeMatic Empfänger grundsätzlich im "Schlaf"-Modus. Dieser wird nur bei Aktivitäten für einige Millisekunden unterbrochen. Durch den folglich geringen Energieverbrauch wird die maximale Batterielebensdauer erreicht.

Zuletzt aktualisiert am 2012-02-09 von Sokolowski.

Welche Laufzeit haben die Batterien?

Das ist abhängig vom Produkt und dessen Gebrauch. Die Geräte sind mit modernster Funktechnik und „State-of-the-Art-Bauteilen“ aufgebaut, so dass sie mit sehr wenig Energie arbeiten. Individuell einstellbare Betriebsmodi reduzieren den Stromverbrauch nochmals.

Zuletzt aktualisiert am 2012-02-09 von Sokolowski.

Was unterscheidet HomeMatic von Bluetooth?

Bluetooth ermöglicht die kabellose Übertragung großer Datenmengen zwischen einem Computer und seinen Peripheriegeräten über eine Entfernung von maximal drei Metern. HomeMatic wurde entwickelt, um kleine Datenmengen gebäudeweit und auch durch Betonwände hindurch zu übertragen. Es handelt sich also um zwei grundverschiedene Technologien und Anwendungsgebiete.

Zuletzt aktualisiert am 2012-02-09 von Sokolowski.

Warum HomeMatic und nicht Wifi?

Der Energieverbrauch der Wifi Technologie wäre bei der gebäudeweiten Steuerung der Haustechnik sehr hoch. Bereits nach wenigen Tagen wäre z.B. die Batterie der Fernbedienung entladen. Sie müsste folglich fast wöchentlich gewechselt werden.

Zuletzt aktualisiert am 2012-02-09 von Sokolowski.

Wie unterscheiden sich HomeMatic und RWE SmartHome?

Beide Technologien wurden von eQ-3 in Leer entwickelt. Und beide Technolgien verwenden die gleiche Funktechnologie im 868 MHz Band. Auch bezüglich des Applikationsprotokolls unterscheiden sich beide praktisch nur in der Numerierung von Pakettypen. Entsprechend baut RWE SmartHome auf der langjährigen Erfahrung aus HomeMatic auf. Bei RWE SmartHome verwendet eQ-3 IPv6-Technolgie für die Netzwerk- und Transportschicht. RWE SmartHome ist damit IPv6-basiert. HomeMatic verwendet einen Null-Network-Layer und ist dadurch geringfügig effzienter. Beide Technologien verwenden AES-128 als Basis für die Security.

Im Gegensatz zu RWE SmartHome kann HomeMatic auch ohne Zentrale und ohne Internetzugang installiert und betrieben werden und es steht eine offene, TCP/IP-basierte XMLRPC Schnittstelle für Softwarehersteller und Systemintegratoren zur Verfügung, die HomeMatic damit in ihre eigenen Lösungen, Zentralen und Gateways integrieren können.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Plant eQ-3 angesichts des Erfolgs von HomeMatic die Einstellung von FS20?

Mit FS20 hat eQ-3 bewiesen, dass im Haus sehr hoher Wert auf einer dauerhafte Unterstützung der Kunden und Zuverlässigkeit gelegt wird. Mehr als 10 Jahre alte FS20 Geräte können noch heute problemlos mit neuen FS20 Geräten kombiniert werden. Auch hat eQ-3 in jedem Jahr weitere Geräte vorgestellt und entwickelt auch aktuell neue FS20 Geräte. Es gibt eine grosse Zahl von Kunden, die heute FS20 einsetzen und die eQ-3 weiter unterstützen möchte. Eine Einstellung von FS20 ist heute bei eQ-3 nicht geplant.

Natürlich bietet ein bidirektionales System mit Security wie HomeMatic eine Reihe von Vorteilen und Leistungsmerkmale, die so mitt FS20 nicht möglich sind. Auch die Kosten von HomeMatic sind sehr attraktiv. Entsprechend ist der Erfolg seit Einführung vor etwa sechs Jahren stetig gewachsen. Gerade Neukunden im Konsumentenmarkt und viele Partner von eQ-3 wählen entsprechend häufig HomeMatic.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Wie kann die CCU1 per WLAN in ein bestehendes Netzwerk integriert werden?

Eine direkte WLAN Verbindung ist mit der CCU1 leider nicht möglich.

Alternativ können Sie einen handelsüblichen WLAN Router z.B. (Nano Router) verwenden. Dieser wird in Ihr bestehendes WLAN Netz integriert und übernimmt damit die Verbindung Ihrer CCU1 mit dem Heimnetzwerk. Die Konfiguration ist abhängig von Ihren Einstellungen und den verwendeten Geräten. Bitte hierzu die Bedienungsanleitungen der verwendeten Komponenten zur Hilfe nehmen.

Die Spannungsversorgung des Nano Roter kann über den USB Port der Zentrale übernommen werden. (maximale Leistungsaufnahme berücksichtigen: 5V / 500mA) 

  1. WLAN Router im Netzwerk als WLAN Bridge einbinden
    Die Konfiguration entnehmen Sie bitte den Bedienungsanleitungen der von Ihnen verwendeten Geräte
  2. CCU1 per Patchkabel mit dem zuvor installierten Router verbinden
    Adresseinstellungen von Router und CCU1 prüfen und ggf. anpassen
  3. Verbindung von PC zu CCU1 testen
  4. Jetzt können Sie per WLAN mit dem PC auf die CCU1 zugreifen

Downloads/eq3/bilder_artikel/WLAN-Uebersicht.jpg

Zuletzt aktualisiert am 2012-11-28 von Annika Tönies.

Kann mit HomeMatic eine Fußbodenheizung geregelt werden?

Eine Fußbodenheizungssteuerung lässt sich aktuell lediglich über die Software "Homeputer CL Studio" der Firma Contronics realisieren. Diese wird als Zusatzsoftware auf der (vorhandenen) HomeMatic CCU1 installiert und wertet die Heizkörperthermostaten HM-CC-TC aus. Je nach Bedarf wird dann ein HomeMatic Funk-Schaltaktor aktiviert, der wiederum ein 230V Ventil der Fußbodenheizung ansteuert. Aufgrund der Trägheit kann es jedoch zu Temperaturschwankungen von circa +/- 0,5°C kommen.

Unser Vertriebspartner contronics bietet dafür eine Komplettlösung an. Weitere Informationen: http://www.contronics.de/shop/Sonderpakete/Komplettpaket-fuer-Fussbodenheizung?x220a7=21764042b6539a4ec9c58207417d1da6

 

Zuletzt aktualisiert am 2012-11-30 von Annika Tönies.

Warum reagiert die CCU beim Versenden von Mails nicht mehr?

Da diese Anwendung über Scripte von Fremdanbietern erreicht wird, kann durch eQ-3 kein offizieller Support gegeben werden!

Die Ursache für dieses Problem könnte das häufige Versenden von Emails sein.

Prüfen Sie zunächst die Einstellungen ihres Mail Providers. Ein genereller Versand von Mails muss uneingeschränkt möglich sein.

Einfachste Behebung:
Nur wichtige Ereignisse (Alarm-Ausgelöst, Wassermelder ausgelöst usw.) per E-Mail versenden. Auf keinen Fall sollten alle Änderungen, über die Anzahl der Servicemeldungen, per Email verschickt werden, da die Überschneidung bei der Abarbeitung der Emails zu Problemen führen kann. Bei einem hohen Aufkommen von Servicemeldungen kann die ordnungsgemäße Abarbeitung der Programme nicht gewährleistet werden. Es werden weitere Servicemeldungen erstellt die entsprechend versendet werden müssen und damit steigt die Gefahr einer Kollision.

Weitere Möglichkeit:
Man beschränkt das Verschicken von Emails, durch Verwenden einer Systemvariablen. Durch Setzen der Variable vor dem Senden und Zurücksetzten der Variable nach dem Senden. Dadurch kann man das Senden nur dann zulassen, wenn die system.Exec-Funktion nicht gerade aufrufen wird. Da das System intern aber auch auf die Funktion zugreift, kann man auch das Versenden auf z. B. eine Email pro Minute begrenzen, um auch die Gefahr von Kollisionen mit der internen Verwendung zu verkleinern.

Zuletzt aktualisiert am 2012-12-03 von Annika Tönies.

Was muss ich bei der Verwendung des HomeMatic Systemsicherheitsschlüssel beachten?

Sie können mit Hilfe der HomeMatic CCU1 oder eines HomeMatic Konfigurationsadapters einen Systemsicherheitsschlüssel an Ihre HomeMatic Komponenten übertragen. Durch das Setzen dieses Systemsicherheitsschlüssels werden die Komponenten gegen manuellen Reset am Gerät geschützt und können nicht mehr an einer HomeMatic Zentrale ohne Eingabe das Systemsicherheitsschlüssels angelernt werden.

Sie benötigen den Systemsicherheitsschlüssels z.B. dann, wenn Sie HomeMatic Komponenten an öffentlichen Plätzen wie Schulen, Hotels oder Ferienwohnungen einsetzen wollen. Bei privater Nutzung der HomeMatic Komponenten ist es nicht empfehlenswert den HomeMatic Systemsicherheitsschlüssel zu setzen, da es bei Verlust des Schlüssels keine Möglichkeit zum Zurücksetzen gibt. Nachfolgend ein Auszug aus der Bedienungsanleitung der HomeMatic WebUI:

„Notieren Sie sich Ihren Systemsicherheitsschlüssel und bewahren Sie diesen an einem sicheren Ort auf. Aus Sicherheitsgründen besteht keine Möglichkeit den Systemsicherheitsschlüssel zurückzusetzen oder zu umgehen. Das Setzen des Systemsicherheitsschlüssels wirkt sich auf alle im System installierten HomeMatic Komponenten aus.“

Downloads/eq3/bilder_artikel/HM-Sicherheitsschluessel-Screenshot.jpg

Zuletzt aktualisiert am 2012-12-03 von Annika Tönies.

Wie kann ein gesetzter Systemsicherheitsschlüssel wieder entfernt werden?

Sollten Sie bereits einen Systemsicherheitsschlüssel in Ihrem HomeMatic System gesetzt haben und die jeweiligen Komponenten noch an der HomeMatic Zentrale angelernt sein, können Sie über nachfolgende Schritte den Systemsicherheitsschlüssel aus den Komponenten entfernen:

Wählen Sie innerhalb der HomeMatic WebUI unter „Einstellungen“ den Menüpunkt „Geräte“, bzw. in der Konfigurationsadapter-Software „Geräte“.

Hier erhalten Sie eine Übersicht aller angelernten HomeMatic Komponenten, die Sie nun jeweils einzeln über den Button „Löschen“ unter der Löschoption (Dropdown-Menü) „Gerät in den Werkszustand setzen“ entfernen und somit in den Auslieferungszustand versetzen können. Bestätigen Sie diese Auswahl über den Button „Löschen“.

Downloads/eq3/bilder_artikel/HM-SS-loeschen-Screen.jpg

Bitte beachten Sie hierbei, dass einige HomeMatic Komponenten manuell in den Lernmodus versetzt werden müssen (z.B. Handsender, Wandsender, UP-Schnittstellen, ...). Dies wird auch durch eine entsprechende Service-Meldung kenntlich gemacht. Sollte keine Service-Meldung anstehen, ist der Ablern- und Reset-Vorgang erfolgreich abgeschlossen.

Nachdem Sie alle Komponenten über diese Vorgehensweise gelöscht und in den Werkszustand gebracht haben, besitzen diese keinen Systemsicherheitsschlüssel mehr.

Um den Systemsicherheitsschlüssel aus der HomeMatic CCU1 zu entfernen, wählen Sie in der WebUI
„Einstellungen“ -> „Systemsteuerung“ -> „Sicherheit“ -> „Systemreset“.

Hierbei wird die HomeMatic CCU1 komplett in den Auslieferungszustand versetzt! Bei Einsatz eines HomeMatic Konfigurationsadapters wäre nach dem Ablernen aller Komponenten die Software vollständig vom Computer zu entfernen. Zusätzlich muss nachfolgender Ordner manuell gelöscht werden, sollte das System diesen nicht bereits automatisch entfernt haben.

Installationsordner z.B. : C:\ProgrammData\Bidcos-Service

 

Zuletzt aktualisiert am 2012-12-03 von Annika Tönies.

Was kann ich machen, wenn ich den Systemsicherheitsschlüssel nicht mehr kenne und die HomeMatic Komponenten nicht mehr an einer Zentrale angelernt sind?

Es gibt keine Möglichkeit das Gerät direkt, wie in den jeweiligen Bedienungsanleitungen beschrieben, in den Werkszustand zu versetzen.

Aus Sicherheitsgründen gibt es keinen „Master-Schlüssel“ der für ein Rücksetzen der Komponente genutzt werden kann.

Einige unserer Partner bieten für diesen Fall einen speziellen Service an. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall direkt an Ihren Lieferanten. Dieser kann Ihnen möglicherweise eine Lösung aufzeigen.

 

 

Zuletzt aktualisiert am 2012-12-03 von Annika Tönies.

MAX!

Ich habe die IP Adresse meines MAX! Cube vergessen, was kann ich machen?

Die lokale MAX! Software kann den MAX! Cube nur dann finden, wenn die IP Adresse des PC und des MAX! Cube im gleichen Adressbereich sind. Sollten Sie DHCP ausgeschaltet haben und die Adresse passt nicht zu der Ihres PCs, müssen Sie den PC mit dem mitgelieferten Netzwerkkabel an den MAX! Cube anschließen und die Adresse des PCs auf den MAX! Cube hin anpassen.

Sollten Sie die Adresse des MAX! Cubes nicht mehr kennen, so müssen Sie den MAX! Cube in den Auslieferungszustand zurücksetzen. Dabei gehen alle Einstellungen unwiderruflich verloren und Sie müssen das System neu einrichten.

Um den MAX! Cube zurückzusetzen, gehen Sie wie folgt vor:

  • Trennen Sie den MAX! Cube von der Stromversorgung und warten Sie 1 Minute.
  • Halten Sie die Reset-Tas­te gedrückt und stellen Sie gleichzeitig die Stromversor­gung wieder her.

Zuletzt aktualisiert am 2012-07-16 von Stefanie Meenken.

Ist MAX! ein weiteres Hausautomationssystem von eQ-3?

MAX! ist auf die Steuerung von Heizungen über das Internet und mit SmartPhones fokussiert. Auch wenn sich dies mit Hausautomation überlappt, ist MAX! kein universelles System zur Hausautomation wie HomeMatic. Bei der Hausautomation ist entscheidend, dass unterschiedlichen Gewerke oder Bereiche wie Beleuchtung, Rolladen und Beschattung, Sicherheit, Heizungs- und Klimasteuerung oder Garagen- und Türöffner in einer Lösung kombiniert werden.

Entsprechend ist MAX! ideal für Anwender, die mehr Komfort bei der Heizung zu sehr günstigen Kosten und damit schnellster Amortisation suchen. HomeMatic bietet ähnliche Leistungsmerkmale für die Heizungssteuerung, darüber hinaus aber auch alle anderern Bereiche der Hausautmation in einem einfach zu installierenden und bezahlbaren Gesamtsystem.

Zuletzt aktualisiert am 2012-04-13 von Stefanie Meenken.

Kann ich MAX! auch ohne Internetanschluss nutzen?

Das MAX! System ist für den Betrieb an einem Internetanschluss entwickelt worden. Ohne die Verbindung kann der MAX! Cube nicht die richtige Zeiteinstellung beziehen, so dass die Wochenprogramme nicht ordnungsgemäß funktionieren. Sollte die Internetverbindung einmal ausfallen, kann das System im Notbetrieb weiter betrieben werden (ab Version 1.3.4). Sie werden dann in der Oberfläche regelmäßig auf eine Kontrolle der Systemzeit hingewiesen und müssen diese ggf. nachstellen.

Da auch die Bedienung mit einem Smartphone per MAX! App oder über die MAX! Internetsteuerung erfolgen kann, ist diese Funktion ohne Internetverbindung nicht möglich. Alle anderen Funktionen stehen auch ohne Internet zur Verfügung.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Wie lerne ich Geräte an das MAX! System an?

Die notwendigen Schritte sind in der MAX! Schnell-Start-Anleitung (liegt dem MAX! Cube bei) und in den jeweiligen Bedienungsanleitungen erklärt. Sie müssen das anzulernende Gerät installieren und anschließend den MAX! Cube in den Anlernmodus bringen. Hierzu starten Sie die lokale MAX! Software und klicken auf "Neues Gerät". Jetzt ist der MAX! Cube im Anlernmodus. Bringen Sie nun das anzulernende Gerät gemäß Bedienungsanleitung ebenfalls in den Anlernmodus. Das Gerät erscheint in der Software und kann nun einem Raum zugeordnet werden und eine Bezeichnung erhalten.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Wie bringe ich den MAX! Cube in den Anlernmodus?

Für das Anlernen von Geräten und für den Anlernmodus des MAX! Cubes ist immer die lokale MAX! Software zuständig. In der lokalen Software starten Sie den Anlernvorgang über "Neues Gerät". Der MAX! Cube hat keine Anlerntaste, sondern lediglich eine Reset-Taste. Mit Hilfe der Reset-Taste am MAX! Cube kann man das Gerät zurücksetzen.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Warum kann ich in Verbindung mit dem MAX! Cube keine Konfiguration mehr am MAX! Wandthermostat vornehmen?

In Verbindung mit einem MAX! Cube im System werden alle Konfigurationsfunktionen an diesen übergeben. Eine Einstellung an den Geräten über den MAX! Wandthermostaten wird unterbunden, um im System einheitliche Daten sicherzustellen. In der Software können Sie aber wie gewohnt die Einstellungen der Geräte vornehmen.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Die Temperatur im Raum weicht von der Solltemperatur ab? Was kann ich dagegen machen?

Eine Temperaturabweichung kann durch mehrere Effekte hervorgerufen werden. Die Thermostate haben eine automatische Adaption des Regelverhaltens eingebaut. Diese passt das Verhalten an die Umgebungsbedingungen an. Somit kann es bei größeren externen Störungen (z.B. starke Sonneneinstrahlung oder eine zu geringe Heizleistung des Kessels (Vorlauftemperatur)) zu einer kurzfristigen Abweichung kommen, die sich aber wieder einpendelt. Sie sollten nicht direkt eingreifen, sondern die Adaption abwarten. Erfahrungsgemäß pendelt sich das System binnen weniger Tage automatisch ein.

Sollte hingegen der Heizkörper über-/unterdimensioniert oder der MAX! Heizkörperthermostat an einer ungünstigen Position installiert sein, so muss generell ein „Offset“ eingestellt werden (siehe Ventil-Offset bzw. Temperatur-Offset).

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Was ist ein Ventil-Offset?

MAX! Heizkörperthermostate führen nach der Installation eine Adaptierfahrt durch. Bei diesem Vorgang werden die Start-/Endposition des Ventils, also der komplette Hub, ermittelt.

Je nach Alter Ihrer Ventile am Heizkörper kann es jedoch sein, dass diese durch das Setzverhalten der Dichtung eine „Totstrecke“ aufgebaut haben. In diesem Fall kann der Heizkörper immer noch kalt sein, obwohl das Ventil bereits ein wenig geöffnet wurde.

Bei mehreren Heizkörpern in einem Raum kann es vorkommen, dass die Wärmeleistung hautsächlich am ersten Heizkörper abgeführt wird. Unterschiedlich große Heizkörper verstärken diesen Effekt zusätzlich was sich durch unterschiedlich starke Erwärmung der einzelnen Heizkörper äußern kann.

Um diesem Effekt entgegen zu wirken, bieten die MAX! Heizkörperthermostate eine Justierung durch einen Offset des Ventils an. Bei mehreren Heizkörpern im Raum kann mit dieser Funktion eine gleichmäßige Erwärmung des Raumes erreicht werden.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Was ist ein Temperatur-Offset?

Ist der Heizkörperregler an einem ungünstigen Ort (z.B. hinter einem Vorhang oder einem Schrank) installiert, kann die vor Ort gemessene Temperatur von der im Raum geringfügig abweichen. Der Regler kann dieses unter Umständen nicht ausgleichen, so dass eine generelle Anpassung mittels des Temperatur-Offsets vorgenommen werden muss. Dieser Offset kann individuell für jeden im Raum installierten Thermostaten in einem Bereich von +/- 3,5 °C eingestellt werden.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Was bewirkt die Einstellung "Maximaltemperatur"?

Die "Maximaltemperatur" beschreibt die maximale Temperatur, welche die MAX! Heizkörperthermostate nicht überschreiten können. Sie haben die Möglichkeit, die Maximaltemperatur individuell in der lokalen MAX! Software einzustellen. Im Wochenprogramm und bei der manuellen Bedienung über die Software können dann höhere Temperaturen eingestellt werden. Diese Werte werden lediglich im MAX! Heizkörperthermostaten „abgeschnitten“, bleiben aber als Einstellung erhalten. Mit dieser Funktion können Sie z.B. im Schlafzimmer oder im Kinderzimmer eine Höchsttemperatur definieren, ohne die zuvor getätigten Konfigurationen anpassen zu müssen.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Was bewirkt der MAX! Eco-Taster?

Beim Verlassen des Hauses müssen Sie dank des MAX! Eco-Tasters nicht mehr in jedem Raum individuell die Temperatur herunterfahren. Somit werden die ungenutzten Räume nicht unnötig aufgeheizt. Im Auslieferungszustand sind folgende Funktionen eingestellt: Beim Aktivieren der Eco-Funktion mit dem Taster wird an alle Räume die eingestellte Eco-Temperatur übergeben. Das System ist dann im manuellen Modus und regelt konstant diese abgesenkte Temperatur. Sobald Sie zurück im Haus sind, können Sie mit einem Tastendruck auf den MAX! Eco-Taster wieder alle Räume in den Auto-Modus zurücksetzen.

Die Funktionen der oberen und unteren Tasten können in der Software individuell eingestellt werden.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Was ist die Fenster-auf-Funktion?

Das MAX! System regelt bei geöffnetem Fenster, z.B. beim Lüften, die Temperatur automatisch herunter, um Heizenergie und Kosten zu sparen:

  • Ist in dem Raum kein MAX! Fensterkontakt installiert, erkennt der Heizkörperthermostat eine stark absinkende Temperatur automatisch. Die Raumtemperatur wird in diesem Fall für 15 Minuten auf die eingestellte Fenster-auf-Temperatur (12°C ab Werk) reguliert.
  • In Verbindung mit einem MAX! Fensterkontakt wird das Öffnen zeitgenau erkannt und entsprechend geregelt.

Nach dem Schließen des Fensters wechselt der MAX! Heizkörperthermostat wieder in den ursprünglichen Modus (manueller Betrieb oder Auto). Beim Wechsel in den Automodus wird dann auf die im Wochenprogramm eingestellte Wunschtemperatur geregelt. Während das Fenster geöffnet ist, werden alle Änderungen vom MAX! Cube unterdrückt. Eine manuelle Bedienung im Raum am Heizkörper oder am MAX! Wandthermostat ist weiterhin möglich. Die Eco-Funktion ist für diesen Zeitraum ebenfalls in diesem Raum ausgeschaltet.

Zuletzt aktualisiert am 2012-08-16 von Stefanie Meenken.

Was ist ein Router?

Ein Router stellt eine Brücke zwischen Ihrem Netzwerk und dem Internet dar. Sie haben von Ihrem Provider ein Gerät für die Verbindung ins Internet bekommen. Dieses Gerät (z.B. Fritzbox, Speedport, etc.) ist ein Router. In den meisten Fällen bietet das Gerät auch gleichzeitig eine Schutzfunktion für Ihr System (Firewall).

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Was ist ein Gateway?

Ein Gateway verbindet Netzwerke, ähnlich wie ein Router. Ein Gateway kann zusätzlich verschiedene Netzwerktypen oder sogar Netzwerke und andersartige Kommunikationsdienste verknüpfen. Der MAX! Cube verbindet die zwei Systeme IP-Netzwerk und Funksystem miteinander. Er ist der Übersetzer zwischen PC, Internet und z.B. Thermostatventil.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Was ist ein DNS Name?

DNS steht für "Domain Name Service" und ist ein Dienst, der aus lesbaren und einprägsamen Namen, wie z.B. eq-3.de, die zugehörige IP-Adresse 85.25.143.185 ermittelt, mit der Ihr PC und alle Router im Internet etwas anfangen können. Wenn Sie in Ihrem Browser also eine URL eingeben, fragt Ihr PC zunächst beim DNS Server Ihres Providers nach der zugeordneten IP-Adresse. Diese Funktion wird auch in Ihrem privaten Netzwerk verwendet.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Was bedeutet IP-Adresse?

Ähnlich wie bei der Briefpost das Länderkennzeichen, die Postleitzahl und die Postfachnummer eine weltweit eindeutige Zustellung an jeden beliebigen Adressaten ermöglicht, wird für die Zustellung eines Datenpakets im Internet eine so genannte IP-Adresse verwendet. Da jeder Web Server und jeder im Internet surfende PC in diesem Moment über eine eindeutige IP-Adresse verfügt und bei der Vergabe von IP-Adressen dafür gesorgt wird, dass alle Weiterleitungsknoten im Internet (die sog. Router) wissen, in welche Region sie ein Datenpaket jeweils weitersenden müssen, reicht diese IP-Adresse zur eindeutigen Adressierung im Internet aus. In Ihrem privaten Netzwerk wird ebenfalls dieser Mechanismus zur Kommunikation der Geräte untereinander verwendet.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

In der Software wird von DHCP gesprochen. Was bedeutet DHCP?

Das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ermöglicht die Zuweisung der notwendigen Netzwerkkonfiguration. Dies ist der Mechanismus, über den Geräte in einem Netzwerk automatisch die Adresse eingestellt bekommen, mittels der sie anschließend erreichbar sind. Aktuelle Router vergeben den angeschlossenen Geräten, z.B. Ihrem PC oder auch dem MAX! Cube, die notwendigen Einstellungen automatisch, so dass Sie nichts weiter machen müssen. Diese Einstellungen werden beim Starten des MAX! Cubes vorgenommen. Sollte der MAX! Cube mit der lokalen MAX! Software nicht gefunden werden, empfehlen wir Ihnen, bevor Sie die Einstellung ändern, erst den MAX! Cube neu zu starten und das Browserfenster zu aktualisieren.

Deaktivieren Sie DHCP nur dann, wenn Sie Ihr komplettes Netzwerk mit einer manuellen Adressvergabe betreiben.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Was heißt LAN?

LAN ist eine Abkürzung für „Local Area Network“. Dies ist die offizielle Bezeichnung für ein Netzwerk in einem Gebäude oder einem Areal, Ihr Netzwerk ist ein LAN.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Warum sehe ich bei den Apps und bei der Steuerung über das Internet manchmal andere Werte als auf den Geräten?

Die Werte, die Sie bei der Steuerung des Systems über das Internet sehen, sind nicht falsch, sondern entsprechen ggf. einem älteren Stand. Der MAX! Cube sendet in regelmäßigen Abständen den Zustand Ihres Systems an die lokale MAX! Software und bekommt dann im Gegenzug neue Anweisungen z.B. von der MAX! App. Sie bedienen das System also etwas zeitverzögert und sehen daher - je nach Zugriffszeitpunkt auf das System - evtl. einen Schattenstatus.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Welche Einstellungen muss ich in der Firewall meines DSL-Routers vornehmen? Wie muss ich meine Firewall auf meinem Rechner anpassen?

Für den Betrieb eines MAX! Cubes sind folgende Einstellungen bzgl. Portfreigabe notwendig:

TCP Port 80:
Über diesen Port meldet sich der MAX! Cube bei der MAX! Software (bis Software 1.3.4). Eine ausgehende Verbindung des MAX! Cubes verhält sich wie ein Internetbrowser und ruft eine Website auf (z.B.http://www.max.eq-3.de). Intern verbindet sich auch die lokale MAX! Software über diesen Port mit dem MAX! Cube. Dieser Port ist immer bei einem Router freigeschaltet, ohne diese Freigabe wäre das Surfen im Web nicht möglich.

TCP Port 62910:
Ab der Software 1.3.5 haben wir die Kommunikation zwischen MAX! Cube und der MAX! Software angepasst um Probleme mit Personal Firewall Programmen und aktuellen Virenscannern zu beheben. Dieser Port sollte in Ihrem Router und auf Ihrem Rechner bereits freigeschaltet sein. Manche Firewall Programme und Virenscanner fragen eventuell beim ersten Ausführen der Software nach. Diese Portfreigabe sollten Sie auf Anfrage permanent freigeben. Ins Internet wird über diesen Port keine Kommunikation aufgebaut, so dass Sie hier keine Freigabe in Ihrem Router  einrichten müssen.

UDP Port: 23272:
Dieser Port wird von der lokalen MAX! Software zum Suchen der MAX! Cubes im Netzwerk und zum Setzen der Netzwerkkonfigurationen verwendet. Über diesen Port wird keine Kommunikation im Internet aufgebaut.

Der UDP Port 23272 muss in der Firewall der Rechner frei geschaltet sein, auf denen die lokale MAX! Software läuft. Eine Freischaltung im Router ist nicht notwendig.

UDP Port 53:
DNS Abfrage. URL à IP

Diese Einstellung ist in den Routern und den PCs immer richtig, um das Internet bedienen zu können. Wichtig ist nur, dass ein DNS Server in den Geräten im Netzwerk eingetragen ist. Dies wird im Normalfall via DHCP vorgenommen.

Als DHCP Server ist im internen Netzwerk meistens der DSL-Router eingetragen, der dann entsprechend DNS-Anfragen ins Internet weiterleitet und die IP-Adressen auflöst.

UDP Port 123:
NTP Abfrage. Anforderung der Zeit von einem NTP-Zeitserver

Der MAX! Cube arbeitet nur in Verbindung mit einem NTP-Server zeitgenau. In dem Gerät ist keine Real-Time-Clock verbaut, so dass der MAX! Cube ohne NTP-Server nicht kontrollierbar ist. Dieser Port ist normalerweise in der Standardeinstellung von DSL Routern freigeschaltet. Dies ist allerdings individuell zu prüfen, da NTP-Abfragen nicht zwingend für die Rechner notwendig sind.

Den NTP-Server können Sie für Ihren PC in den Einstellungen für Zeit und der Zeitzone konfigurieren.

Zuletzt aktualisiert am 2012-06-19 von Stefanie Meenken.

Warum muss ich in meiner Personal Firewall oder in den Netzwerkfilter meines Virenscanners einen Port freischalten oder einen Zugriff erlauben?

Aktuelle Virenscanner und Firewall Programme auf Windows Rechnern wenden dynamische Filter an (Heuristik). Diese blockieren manchmal die Kommunikation zwischen dem MAX! Cube und der MAX! Software. Diese Filter lassen sich jedoch bei den meisten Free und Trial Versionen nicht einstellen. Durch die Umstellung auf den TCP Port 62910 mit der MAX! Software ab Version 1.3.5 wird dieses Problem umgangen. Bei dem ersten Ausführen der MAX! Software ab Version 1.3.5 geben diese Programme einen Hinweis, bei dem Sie eine permanente Regel einrichten müssen.

Sollte dieser Hinweis nicht erscheinen, so müssen Sie die notwendigen Freischaltungen in Ihrer Software manuell vornehmen. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an den Hersteller der eingesetzten Software.

 

Zuletzt aktualisiert am 2012-06-19 von Annika Tönies.

Wie lautet die IP-Adresse des MAX! Cubes im Auslieferungszustand?

Der MAX! Cube wird mit "DHCP on" ausgeliefert. Sollte dieser Mechanismus in Ihrem Netzwerk fehlschlagen, wird die "default IP-Adresse" des MAX! Cube verwendet. Diese lautet: 192.168.0.222.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Was muss ich einstellen, wenn ich kein DHCP nutze?

Sollten Sie kein DHCP in Ihrem Netzwerk nutzen, dann bekommt der MAX! Cube nicht automatisch die notwendigen Netzwerkeinstellungen übergeben. Diese müssen Sie dann manuell eintragen. Die für den MAX! Cube notwendigen Einstellungen, wie eine freie Adresse aus Ihrem Netzwerk, die Adresse des Routers (Gateway und DNS-Server) oder die Subnetzmaske, entnehmen Sie bitte den Einstellungen in Ihrem Router.

Beim Start der lokalen Anwendung wird der MAX! Cube unabhängig von den Einstellungen im Netzwerk gesucht. Sobald der MAX! Cube gefunden wurde, werden Sie zur Einstellung der Adresse aufgefordert.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Wie lässt sich kontrollieren, mit welcher Uhrzeit und mit welchem Datum das MAX! Cube LAN-Gateway arbeitet?

Bis zur Version 1.3.4 geht dies nur über das Logfile. Wir empfehlen in diesem Fall erst einmal ein Update der Software vorzunehmen. Ab der Version 1.3.4 sehen Sie die Systemzeit in der lokalen MAX! Software. An dieser Stelle kann die Zeit auch eingestellt werden, falls der MAX! Cube keine Zeit aus dem Internet erhalten hat.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Sokolowski.

Wie erfolgt die Einstellung von Uhrzeit und Datum?

Der MAX! Cube erhält die Uhrzeit und das Datum über das Internet. Hierfür muss der Port 123 (UDP) in der Firewall freigeschaltet sein (ist bei aktuellen DSL-Routern der Auslieferungszustand). Der MAX! Cube bezieht die UTC-Zeit von einem Internet-Zeitserver. Die bezogene Zeit wird gespeichert und mit dem internen Takt des MAX! Cubes weitergezählt bis zur nächsten NTP-Anfrage. Der NTP-Server wird alle 30 Minuten abgefragt.

Die neue Zeitinformation überschreibt dann die im MAX! Cube gegebene Zeitinformation. Wenn der MAX! Cube nach dem einschalten (bzw. nach dem wieder einschalten) die Zeit nicht aus dem Internet abrufen kann (wenn z.B. die Internetverbindung nicht bzw. noch nicht gegeben ist), arbeitet der MAX! Cube derzeit mit der "Standardzeit" 01.01.2011 08:00Uhr.

Die Synchronisation zum Heizungssteller erfolgt alle 24 Stunden. Der Zeitpunkt der Synchronisation ist abhängig von der Inbetriebnahme des jeweiligen Heizungsstellers. Wenn z.B. die Inbetriebnahme um 15:00 Uhr erfolgt ist, erfolgt eine erneute Zeitsynchronisation um 15:00 Uhr des folgenden Tages. Die Berücksichtigung der Sommer-/Winterzeitumstellung erfolgt intern im Heizungssteller, so dass stets die korrekte Uhrzeit gegeben ist.

Hat der MAX! Cube noch keine gültige Zeit aus dem Internet bekommen so wird auch keine Synchronisation mit den Stellantrieben vorgenommen. Diese bleiben dann im Manu Mode und können nicht in den Auto Betrieb umgeschaltet werden.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Sokolowski.

Das Update funktioniert nicht – woran kann das liegen?

In Verbindung mit meinem Router, welcher offensichtlich nur 100Mbit Geräte unterstützt, wird der MAX! Cube nicht gefunden. Ein Update kann in diesem Fall wie folgt durchgeführt werden:

1. Der PC ist mit dem Internet verbunden (ohne MAX! Cube im Netzwerk). Zuerst ist die neueste MAX! Software zu installieren oder die bestehende lokale MAX! Software des MAX! Systems zu starten, damit die Updates aus dem Internet geladen werden können. Danach ist die lokale MAX! Software wieder zu beenden.

2. Der PC ist dann vom Netzwerk zu trennen und in den Netzwerkeinstellungen des PCs ist eine feste IP-Adresse einzustellen. Notieren Sie sich die aktuellen Einstellungen, da diese später wieder einzutragen sind.

Verwenden Sie dann folgende Einstellungen:

IP:                   192.168.0.100
Subnet:           255.255.255.0
Gateway:        192.168.0.1
DNS:               192.168.0.1

3. Der MAX! Cube ist von der Spannungsversorgung zu trennen. Anschließend muss der MAX! Cube und der PC mit einem Netzwerkkabel direkt verbunden werden (ein Crossover-Kabel ist nicht zwingend erforderlich, da der MAX! Cube Auto-MDIX unterstützt). Danach muss die Stromversorgung zum MAX! Cube wiederhergestellt werden.

4. Starten Sie nun die unter 1. installierte lokale MAX! Software und führen Sie das Update durch (das Update kann hierbei länger dauern, da der MAX! Cube erst versucht, den DHCP Server abzufragen bevor er auf seine vorgegebene IP-Adresse umschaltet (die Software greift auf die vorgegebene MAX! Cube IP-Adresse „192.168.0.222“ zu).

5. Trennen Sie danach das Verbindungskabel zwischen Ihrem PC und dem MAX! Cube und setzen Sie die Netzwerkeinstellungen am PC wieder auf die vorherigen Werte zurück (siehe 2.). Verbinden Sie jetzt den MAX! Cube und PC wieder mit dem Router.

Alternativ ist es möglich, einen 10/100Mbit Switch zwischen dem Router und dem MAX! Cube zu schalten. Der Router erkennt in diesem Fall den Switch als 100Mbit-Gerät, so dass ein Firmware Update zu dem am Switch angeschlossenen MAX! Cube erfolgen kann.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Sokolowski.

Warum kann ich die Software nicht unter WIN7 installieren?

Für die Installation der Software benötigen Sie vollständige Administrator-Rechte, da für die Kommunikation mit dem Portal die Sicherheitseinstellungen der Firewall auf dem Rechner angepasst werden müssen.

Sollten Sie diese Rechte nicht haben meldet das Setup einen Fehler und bietet Ihnen an den Benutzer zu wechseln. Das Betriebssystem teilt Ihnen bei der Fehlermeldung jedoch fälschlicherweise mit, dass Sie die notwendigen Berechtigungen haben. Bei einer WIN7 Home- oder Starter-Lizenz werden dem default-User ohne Passwort keine vollen Administrator-Rechte eingeräumt. Diese werden auch nicht nach Vergabe eines Passwortes neu zugeteilt.
In diesem Fall müssen Sie das Setup abbrechen und mit „als Administrator ausführen“ erneut starten. Dies erreichen Sie, wenn Si mit der rechten Maustaste auf das Setup klicken und den entsprechenden Menüpunkt aktivieren.

Alternativ können Sie in der Systemsteuerung bei den Benutzereinstellungen einen neuen Administrator anlegen und das Setup erneut unter diesem Benutzer ausführen.

Bei älteren Win7 Installationen kann auch während des Setup vom System aus eine Abfragen bzgl. einer Erweiterung der Rechte aufgetaucht (User Account Control / UAC) die für den jeweiligen Schritt dann die notwendigen Rechte einfordert. Diese sind dann mit „akzeptieren“ zu bestätigen. Sollte diese Funktion bei Ihrem System ausgeschaltet sein verfahren Sie bitte wie unter 1 beschrieben.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Sokolowski.

Unter Win7 kann ich meinen MAX! Cube nicht finden und das Update bricht ab.

Um Ihr System immer auf dem aktuellen Stand zu halten, werden die Updates in der lokalen MAX! Software vorgehalten. Beim Start der lokalen MAX! Software prüft diese, ob eine neue Version der lokalen MAX! Software und der Firmware für den MAX! Cube vorliegen. Sobald diese heruntergeladen wurde, wird ein Update im Hintergrund ausgeführt.

Die lokale MAX! Software sucht zu diesem Zweck den MAX! Cube im Netzwerk. Mit Windows 7 ist die Verwaltung der Netzwerkschnittstellen geändert worden (Priorisierung und Zugriffsverfahren auf die Schnittstellen, wie WLAN, LAN, Virtuelle Adapter, etc.). Um dieses Problem erst einmal zu umgehen können Sie bitte folgende Schritte ausführen: 

  • Verbinden Sie bitte den PC alternativ via LAN-Kabel
  • Deaktivieren Sie alle nicht notwendigen Netzwerkadapter.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Wie schnell reagiert das MAX! System bei Bedienung?

MAX! ist kein Echtzeitsystem. Bei der Bedienung des MAX! Systems werden bis zu vier unterschiedliche Verbindungswege genutzt. In Abhängigkeit vom Verbindungsweg kann die Reaktionszeit im System variieren:

· Bedienung am Gerät

Bei Bedienung am Gerät reagieren alle direkt angeschlossenen Geräte im Regelfall innerhalb weniger Sekunden [verstellen Sie die Temperatur an einem Heizkörperthermostat, so wird diese Änderung auch direkt an allen anderen im Raum installierten Stellantriebe übertragen]. Für die Funkübertragung besteht keine Exklusivität und es müssen die gesetzlichen Regelungen über Sendedauer und Sendeleistung eingehalten werden (Duty Cycle Limit). Daher kann es in ungünstigen Fällen zu Zeitverzögerungen von bis zu einer Minute kommen.

·Bedienung über die lokale MAX! Software

Bei Bedienung über die lokale MAX! Software werden die Einstellungen direkt und nahezu ohne Zeitverzögerung an die Geräte übertragen. Bei heute üblichen Netzwerkinstallationen mit einem DSL-Router kann es in Verbindung mit HD-Videostream bzw. Net-TV-Anwendungen (QoS-Dienste) zu spürbaren Belastungen kommen. Diese erhöhte Datenübertragung kann in ungünstigen Fällen zusätzlich zu einer Zeitverzögerung von einer halben Minute führen.

·Bedienung über die Internetsteuerung

Um bei der Bedienung über die MAX! Internetsteuerung eine größtmögliche Sicherheit Ihres Netzwerkes zu gewährleisten, sind keine direkten Zugriffe von außen in Ihr Haus möglich. Der MAX! Cube „meldet“ sich in regelmäßigen Abständen bei der MAX! Internetsteuerung, um den aktuellen Zustand aller Räume abzulegen. Gleichzeitig übernimmt er über die Internetsteuerung oder über die mobilen MAX! Apps vorgenommene Änderungen. Somit kann bei der Bedienung genau nach einem solchen Abgleich des MAX! Cubes mit dem Portal eine Verzögerung von wenigen Minuten auftreten. Gleiches gilt zudem bei der Rückmeldung Ihrer Geräte, weshalb in Summe eine maximale Verzögerung von ca. fünf Minuten auftreten könnte.

·Bedienung über MAX! App

Mit der MAX! App kann mobil und von überall aus die gewünschte „Soll-Temperatur“ für jeden Raum eingestellt werden. Hierzu wird ebenfalls durch die MAX! Internetsteuerung auf das Haus zugegriffen (siehe „Bedienung über MAX! Internetsteuerung“). Die MAX! App zeigt dabei den zuletzt vom MAX! Cube auf dem Portal abgelegten Status des Hauses an. Dies kann in ungünstigen Fällen zu einer zusätzlichen Verzögerung von wenigen Minuten führen.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Wo finde ich die Logfiles für Supportanfragen (Versionen vor 1.3.4)?

Läuft die lokale MAX! Software wird ein Log-File permanent im Hintergrund angelegt. Dieses enthält möglicherweise Hinweise, die für eine Störungsbeseitigung hilfreich sein können. Im Falle einer Supportanfrage bitten wir Sie, uns diese zu senden. Die Files finden Sie unter:

Windows 7 und Windows Vista: C:/Benutzer/[Benutzername]/.MAX!/logs

Windows XP: C:/Dokumente und Einstellungen/[Benutzername]/.MAX!/logs

Apple-Macintosh: /Users/{Benutzer}/.MAX!.

Im Finder (der Explorer unter Mac) sieht man allerdings Ordner nicht, die mit einem Punkt (.) anfangen. Wenn man diese im Finder angezeigen möchte, dann ist in der Shell/Bash folgendes einzugeben:

à defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles TRUE killall Finder

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-10 von Stefanie Meenken.

Ich habe mein Smartphone verloren. Was muss ich unternehmen?

Die Internetsteuerung ihrer MAX! Heizungssteuerung ist mit Hilfe des Portals via PC weiterhin möglich.

Haben Sie die Zugangsdaten in Ihrem Smartphone gespeichert, sollten Sie zeitnah die Zugangsdaten bzw. das Passwort der Internetsteuerung verändern. Dieses kann aus Sicherheitsgründen nur über die lokale Anwendung zu Hause erfolgen. Danach ist eine unberechtigte Steuerung ihrer MAX! Heizungssteuerung von diesem Smartphone nicht mehr möglich.

 

Zuletzt aktualisiert am 2012-12-03 von Annika Tönies.

Wo finde ich die Logfiles für Supportanfragen (ab Version 1.3.4)?

Läuft die lokale MAX! Software wird ein Log-File permanent im Hintergrund angelegt. Dieses enthält möglicherweise Hinweise, die für eine Störungsbeseitigung hilfreich sein könnten. Im Falle einer Supportanfrage bitten wir Sie, uns diese zu senden.

Die Files finden Sie unter: /Userhome/Benutzer/.MAX/logs
also zum Beispiel: C:\Users\mueller\.MAX\logs

Sollten Sie dennoch mehr als 50 Geräte in Ihr System anlernen kann es zu häufiger zur Erschöpfung des DutyCycles oder zu zeitlichen Verzögerungen im System führen.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-10 von Stefanie Meenken.

Wie viele MAX! Wandthermostate kann ein MAX! Cube verwalten?

Die Anzahl der einsetzbaren MAX! Wandthermostate ist grundsätzlich nicht begrenzt, jedoch sollten pro MAX! Cube insgesamt höchsten 50 Geräte betrieben werden. Der jeweilige Anteil der angemeldeten Komponenten (MAX! Heizkörperthermostat, MAX! Eco Taster, MAX! Fensterkontakt oder MAX! Wandthermostat) spielt keine Rolle, jedoch in Summe maximal 50 Komponenten. Dies wird beim Anlernen neuer Geräte geprüft und Ihnen angezeigt.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-08 von Stefanie Meenken.

Wieviele Geräte kann ich in einem Raum installieren?

In einem Raum können technisch bedingt nur folgende Geräte installiert werden:

8 x MAX! Heizkörperthermostate
8 x MAX! MAX! Fensterkontakte
1 x MAX! Wandthermostat

Diese Grenzen werden beim Anlernen neuer Geräte überprüft. Eine Zuordnung wird dann gegebenenfalls unterbunden.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Können Geräte in einem Raum unterschiedlich gesteuert werden?

Die in einen Raum installierten Geräte arbeiten alle in einer Gruppe. Die in einem Raum getätigten Konfigurationen gelten für alle Geräte in dem Raum. Hierzu gehören neben den Temperaturwerten wie Soll-Wert, maximale Temperatur und Eco-Temperatur auch die Wochenprogramme.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Warum kann ich dem MAX! Eco-Taster keinen Raum zuordnen?

Der MAX! Eco-Taster dient zur Steuerung des gesamten Systems. Bei einer Bedienung am MAX! Eco-Taster wird das ganze Haus in den Eco-Mode versetzt. Daher kann er nicht individuell einem Raum zugeordnet werden. Sie können jedoch das Verhalten in jedem Raum individuell einstellen, indem Sie die Eco-Temperatur in dem jeweiligen Raum gemäß Ihren Bedürfnissen einstellen.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Kann ich mehrere MAX! Eco-Taster installieren?

Ja, es können bis zu 4 MAX! Eco-Taster in einem Haus angelernt werden. Diese bekommen die gleiche Funktion und steuern immer das gesamte Haus (und nicht einzelne Räume).

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-08 von Stefanie Meenken.

Warum kann ich nur einen MAX! Wandthermostaten pro Raum installieren?

Der MAX! Wandthermostat übernimmt in einem Raum die Messung der aktuellen Temperatur und sendet diese an die im Raum installierten MAX! Heizkörperthermostate, damit diese entsprechend die Heizkörper regeln können. Da die Temperatur in einem Raum nicht an jeder Position gleich ist, würde es zu einer fehlerhaften Regelung bei mehreren MAX! Wandthermostaten in einem Raum kommen.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Manchmal kann ich das System nicht Steuern, was bedeutet Duty Cycle?

Der Duty Cycle beschreibt eine gesetzlich geregelte Begrenzung der Sendezeit von Geräten im 868 MHz Bereich. Das Ziel dieser Regelung ist es, die Funktion aller im 868 MHz Bereich arbeitenden Geräte zu gewährleisten.

In dem von uns genutzten Frequenzbereich 868 MHz beträgt die maximale Sendezeit eines jeden Gerätes 1 % einer Stunde (also 36 Sekunden in einer Stunde). Die Geräte dürfen bei Erreichung des 1 %- Limits nicht mehr senden, bis diese zeitliche Begrenzung vorüber ist. MAX!-Geräte werden zu 100 % normenkonform entwickelt und produziert.

Im normalen Betrieb wird der Duty Cycle in der Regel nicht erreicht. Dieses kann jedoch in Einzelfällen, bei der Inbetriebnahme oder Erstinstallation eines Systems durch vermehrte und funkintensive Anlernprozesse, der Fall sein. Dies tritt beispielsweise beim Einstellen und Testen des Erfassungsbereiches von angelernten Bewegungsmeldern auf. Eine Überschreitung des Duty Cycle Limits kann sich durch eine temporär fehlende Funktion äußern.

Das geschilderte Verhalten ist darauf zurückzuführen, dass im 868 MHz Bereich keine Dauersender zulässig sind (maximale Sendezeit 36 Sekunden/Std) und daher werden beim Erreichen dieses Limits alle weiteren Sendevorgänge unterbunden. Nehmen Sie eine kurze Funktionsprüfung des Gerätes vor (z.B. durch Entnehmen und Wiedereinsetzen der Batterien). Sollte das Gerät danach noch nicht wieder einsatzbereit sein, ist dies auf die Überschreitung des Duty Cycles zurückzuführen und die Funktion des Gerätes ist nach einer Stunde wieder hergestellt.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Was sind die Betriebs-Modi Auto / Manu / Urlaubsfunktion?

Sie haben die Möglichkeit, zwischen den Betriebs-Modi Auto-, Manu- und Urlaubsmodus zu wechseln.

Diese generellen Modi haben folgende Auswirkung:

Auto
Im Modus „Auto“ werden die von Ihnen eingerichteten Wochenprogramme in den jeweiligen Räumen abgefahren. Es erfolgt eine automatische Temperaturregelung gemäß dem hinterlegten Wochenprogramm. Die Soll-Temperatur wird zu den jeweiligen Zeitpunkten auf den gewünschten Wert eingestellt, die dann der Regler anfährt.

Manu
Im Modus „Manueller Betrieb“ sind die Wochenprogramme deaktiviert. Die von Ihnen eingestellte Temperatur (am MAX! Heizkörperthermostaten oder über die Software / die Apps) wird dauerhaft gehalten.

Urlaubsfunktion
Mit der Urlaubsfunktion wird eine manuell eingestellte  Temperatur bis zu einem fixen Zeitpunkt eingestellt. Zu diesem eingestellten Zeitpunkt wechselt das System dann wieder in den Auto-Modus mit dem hinterlegten Wochenprogramm.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Die Internet LED am MAX! Cube hört nicht auf zu blinken.

Die Internet LED zeigt Ihnen den Status der Netzwerk- und der MAX! Portal-Verbindung an.

Folgende Zustände werden signalisiert:

  • LED aus: Keine Verbindung zum Netzwerk – prüfen Sie die Verkabelung zum Router
  • LED blinkt: Die Verbindung zum Netzwerk (zum Router) besteht. Der MAX! Cube versucht, auf das Internet und das MAX! Portal zu zugreifen. Sollte sich der Zustand nicht ändern, so müssen Sie Ihre Zugangsdaten unter dem Menüpunkt „Internetsteuerung“ einrichten und gegebenenfalls die Verbindung ins Internet von dem Anschluss des MAX! Cubes aus prüfen.
  • LED leuchtet dauerhaft: Die Verbindung zum Netzwerk und zum MAX! Portal sind aktiv. Der MAX! Cube ist einsatzbereit.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Die Power LED am MAX! Cube hört nicht auf zu blinken.

An der blinkenden Power LED können Sie erkennen, dass der MAX! Cube noch bootet (startet) oder gerade mit einem Firmware Update beschäftigt ist. Bitte warten Sie einige Minuten. Sollte sich der Zustand dann nicht ändern, so führen Sie einen Reset durch, indem Sie den MAX! Cube für ca. 60 Sekunden von der Spannungsversorgung trennen. Sollte sich das Verhalten nicht ändern müssen Sie den MAX! Cube auf die Werkseinstellungen zurücksetzen, indem Sie das USB-Kabel aus dem MAX! Cube entfernen und bei gedrückter Reset-Taste auf der Unterseite des Gerätes das USB-Kabel wieder einstecken.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Was passiert, wenn mehrere Personen gleichzeitig auf das System zugreifen?

Ein gleichzeitiger Zugriff der lokalen Anwendung und einer Steuerung über das Internet sind nicht möglich. Sie sollten die lokale Anwendung nach der Bedienung und Konfiguration wieder schließen, um den Zugang aus dem Internet wieder freizugeben.

Generell gibt es in dem System keine Priorisierung der einzelnen Möglichkeiten der Steuerung. Alle Befehle werden nacheinander abgearbeitet. Die Einstellung, die zuletzt vorgenommen wurde ist dann der aktuelle Zustand. Eine Ausnahme bildet hier der MAX! Fensterkontakt. In Falle eines geöffneten Fensters werden alle über den MAX! Cube gesendeten Befehle (z.B. von der lokalen MAX! Software / vom App aus) ignoriert, um ein unnötiges Aufheizen des Raumes zu verhindern. Ein lokales Übersteuern vor Ort ist dennoch möglich.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Was passiert, wenn ich einen MAX! Fensterkontakt in einem Raum installiert habe?

Beim Öffnen des Fensters wird automatisch der Raum auf die eingestellte „Fenster geöffnet“ Temperatur gefahren. Werksseitig beträgt die Temperatur 12°C.Beim Schließen des Fensters springt das System wieder in den Automodus mit den eingestellten Wochenprogrammen.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Was bedeutet EMV – Elektromagnetische Verträglichkeit? Beeinträchtigt das Funk-System meine Gesundheit?

Die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) bezeichnet die Eigenschaft elektrotechnischer Geräte, zufriedenstellend zu arbeiten, ohne andere Einrichtungen zu stören oder selbst gestört zu werden. Grundsätzlich dürfen beim Betrieb elektrischer oder elektronischer Geräte keine anderen Geräte oder Funk- und Telekommunikationsanlagen in ihrer Funktion gestört werden. Sie müssen untereinander elektromagnetisch verträglich sein. Der Gesetzgeber hat zusätzlich eine maximale Leistungsabgabe von 10,00 W/m2 definiert.

Elektrosmog ist einer der meist diskutierten Probleme in der modernen Wissen- und Informationsgesellschaft, die von der Hysterie bis zur Bagatellisierung reicht. Hier gehören hochfrequente elektromagnetische Wellen, niederfrequente elektrische und magnetische Felder, elektrostatische Gleichfelder und Erdmagnetfelder dazu.

Für die absolute Betrachtung der gesundheitlichen Beeinflussung durch Funksysteme für die Hausautomation gibt es keine gesicherten Aussagen. Bei derart niedrigen Leistungen sind keine direkten Einflüsse messbar. Ergebnisse einer Langzeitstudie liegen noch nicht vor. Daher soll Ihnen der im Folgenden dargestellte Vergleich einen Hinweis auf die Unbedenklichkeit geben.

Mobiltelefone und Schnurlostelefone (DECT) sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Ein Mobiltelefon strahlt mit einer Leistung von 12,5 bis 42,5 W/m2 je nach Gerät und Erreichbarkeit des nächsten Sendemastes in einem Abstand von 1 m. Diese Geräte haben eine maximale Sendeleistung von 2 W (D-Netz) oder 1 W (E-Netz).

Ein DECT Schnurlos-Telefon hat in einem Abstand von 0,1 m hingegen nur eine Leistungsabgabe von 1 W/m2 und die dazu gehörige Basisstation 0,02 W/m2. Die max. Sendeleistung beträgt 0,25W.

Das MAX! Funksystem arbeitet in einem speziellen für diese Anwendungen freigegebenen Frequenzband mit einer gesetzlichen Grenze der Sendeleistung von 0,01 W, also mit einem 200stel eines Mobiltelefons oder einem 25stel eines DECT Telefons.

Zusätzlich sind die Geräte fest im Gebäude installiert und werden in einem Abstand von min. einer Armlänge bedient, also in einem Abstand von ca. 0,5 m, wodurch sich die potentiell aufnehmbare Leistung noch einmal um den Faktor 25 reduziert. Die meisten Geräte haben sogar noch eine deutlich größere Entfernung (an der Heizung oder am Fenster).

Neben der Betrachtung der reinen Leistung kommt natürlich auch noch der Faktor Zeit hinzu. Ein Telefon muss ständig im Kontakt mit der Basisstation sein und wird bei einem Gespräch auch im Schnitt mehrere Minuten am Kopf genutzt. Bei MAX! herrscht im Normalfall „Funkstille“. Die Geräte werden nur aktiv, wenn Sie eine Änderung der Temperatur manuell vornehmen (Fenster öffnen, Temperatur verstellen, MAX! Eco-Taster betätigen, etc.), Sie das System umkonfigurieren oder die Geräte ab und zu am Tag Ihren Status senden. Selbst dann werden Telegramme im Bereich von Millisekunden ausgesendet. Der Einsatz von MAX! ist also unbedenklich.

Zuletzt aktualisiert am 2012-05-07 von Stefanie Meenken.

Für mein Heizkörperventil Danfoss RAV habe ich den beigefügten Adapter eingesetzt. Beim Versuch, das Ventil ganz zu schließen bleibt der Heizkörper nun trotzdem heiß. Es sieht aus, als ob der Stellantrieb das Ventil nicht vollständig schließt.

Möglicherweise adaptiert der Stellantrieb nicht richtig oder das Ventil kann aus mechanischen Gründen nicht ganz geschlossen werden (Ablagerungen etc.). Die im nachfolgenden Bild angezeichnete Höhe zwischen Auflagefläche des Adapters und dem Ventilstößel sollte bei offenem Ventil ca. 13,5 mm betragen und bei geschlossenem Ventil (Ventilstößel ganz hereingedrückt) ca. 11,5 mm.

Downloads/eq3/bilder_artikel/Adapter-richtig-falsch-montiert.jpgAdapter für Danfoss RAV richtig (Bild links) und falsch (Bild rechts) montiert

Sind die Maße korrekt, dann kann die Ursache für die Fehlfunktion evtl. sein, dass der Antrieb nicht korrekt montiert ist oder sich aus der Überwurfmutter gelöst hat.

Wenn die Maße nicht stimmen, dann ist der Adapter evtl. nicht ganz aufgerastet. Der Adapter muss ein wenig aufgebogen werden und ganz aufgeschnappt werden.

Falls auch das nicht zutrifft, so kann das Problem ggf. behoben werden, indem eine 2 Cent- Münze zwischen dem Ventilstößel und dem Antrieb eingefügt wird.

Zuletzt aktualisiert am 2012-12-03 von Annika Tönies.

Wenn ich bei meinem Danfoss RA Ventil die Adaptionsfahrt durchführe erhalte ich immer die Fehlermeldung F2

Beim Danfoss RA Ventil kann es vorkommen, dass der Adapter nicht richtig montiert wurde. Der Adapter muss hier ohne eingesetzte Schraube aufgebogen und ganz auf das Ventil geschoben werden. Erst danach ist die Schraube einzusetzen und der Adapter festzuziehen.

Zuletzt aktualisiert am 2012-12-03 von Annika Tönies.