FAQ - häufige Fragen

zurücksetzen

Allgemein

Wissen

Ich habe keine freie Wandsteckdose. Darf ich einen Zwischenstecker in einer Mehrfachsteckdosenleiste betreiben?

Nein, aufgrund der Gefahr von Überhitzung der Steckdoseneinheiten ist dies nicht zulässig.

Bitte beachten Sie hierzu folgenden Hinweis in den Bedienungsanleitungen der entsprechenden Geräte: „Zwischenstecker dürfen nicht hintereinander gesteckt werden“

Gemäß VDE 0620-2-1 Abschnitt 8.9 müssen unter anderem

  • ortsveränderliche Mehrfachsteckdosen (z.B. handelsübliche x-fach Steckdosenleisten) und
  • Zwischenstecker (Geräte mit integrierter Stecker und Steckdose)

den Hinweis „nicht hintereinander stecken“ tragen.

In welchem Verhältnis stehen eQ-3 und ELV zueinander?

Ursprünglich war die Entwicklung und Fertigung von Produkten ein Bereich in ELV. 2007 wurde eQ-3 ausgegründet. eQ-3 ist auf die Entwicklung und Fertigung von Lösungen in der Hausautomation und Energieefizienz fokussiert. ELV ist eines der führenden Versandhäuser für Elektronik. eQ-3 und ELV haben nach wie vor den gleichen Eigentümer, der 100% der Anteile besitzt.

Kann ich Aktien von eQ-3 erwerben?

eQ-3 befindet sich im Privatbesitz des Unternehmesgründers. Ein Börsengang ist nicht geplant. Damit können Aktien von eQ-3 leider nicht erworben werden.

Wo kann ich Produkte von eQ-3 kaufen?

eQ-3 Produkte wie HomeMatic, Homematic IP und MAX! werden durch zahlreiche Vertriebspartner vermarktet. Dies betrifft sowohl Versandhandelspartner wie ELV und Conrad Elektronik, als auch Fachhändler, Installateure, sowie Systemintegratoren und OEMs, die Produkte von eQ-3 in ihre eigenen Lösungen integrieren. Weitere Informationen und Kontakte finden Sie hier.

Technik

Ich habe keine freie Wandsteckdose. Darf ich einen Zwischenstecker in einer Mehrfachsteckdosenleiste betreiben?

Nein, aufgrund der Gefahr von Überhitzung der Steckdoseneinheiten ist dies nicht zulässig.

Bitte beachten Sie hierzu folgenden Hinweis in den Bedienungsanleitungen der entsprechenden Geräte: „Zwischenstecker dürfen nicht hintereinander gesteckt werden“

Gemäß VDE 0620-2-1 Abschnitt 8.9 müssen unter anderem

  • ortsveränderliche Mehrfachsteckdosen (z.B. handelsübliche x-fach Steckdosenleisten) und
  • Zwischenstecker (Geräte mit integrierter Stecker und Steckdose)

den Hinweis „nicht hintereinander stecken“ tragen.

In der Software wird von DHCP gesprochen. Was bedeutet DHCP?

Das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ermöglicht die Zuweisung der notwendigen Netzwerkkonfiguration. Dies ist der Mechanismus, über den Geräte in einem Netzwerk automatisch die Adresse eingestellt bekommen, mittels der sie anschließend erreichbar sind. Aktuelle Router vergeben den angeschlossenen Geräten, z.B. Ihrem PC oder auch dem MAX! Cube, die notwendigen Einstellungen automatisch, so dass Sie nichts weiter machen müssen. Diese Einstellungen werden beim Starten des MAX! Cubes vorgenommen. Sollte der MAX! Cube mit der lokalen MAX! Software nicht gefunden werden, empfehlen wir Ihnen, bevor Sie die Einstellung ändern, erst den MAX! Cube neu zu starten und das Browserfenster zu aktualisieren.

Deaktivieren Sie DHCP nur dann, wenn Sie Ihr komplettes Netzwerk mit einer manuellen Adressvergabe betreiben.

Ist die Funktechnik in eQ-3 Produkten schädlich für die Gesundheit?

Im Alltag nutzen die meisten von uns heute Funktechnologien wie GSM, UMTS, WLAN oder auch Bluetooth und zunehmend auch LTE. Gerade die Aussendungen von öffentlichen Mobilnetzen mit GSM und UMTS sind praktisch an allen Orten vorhanden und Mobiltelefone sind aus unserer Gesellschaft kaum noch wegzudenken.

Es gibt vier wesentliche Unterschiede, warum die eQ-3 Technik wesentlich weniger belastend ist, als diese heute bereits weithin etablierten Funktechniken:

1) eQ-3 verwendet wesentlich niedrigere Sendeleistung. Während WLAN mit 100 mW (und teilweise sogar 1 W) sendet und in Mobilnetzen sogar Leistungen über einem Watt verwendet werden, senden die eQ-3 Geräte mit typisch 10 mW. Alleine hierdurch ergibt sich schon ein typischer Unterschied mit einem Faktor von 10, 100 und mehr in der Sendeleistung und damit möglichen Belastung.

2) Hausautomationsgeräte von eQ-3 senden nur sehr selten. Entsprechend der Applikationen senden die Geräte relativ kurze Nachrichten von typisch 10 bis 30 ms und diese entweder nur aufgrund von Interaktionen des Anwenders oder im Abstand mehrerer Minuten automatisch. Für das Frequenzband, das eQ-3 verwendet, ist vom Gesetzgeber als sogenannter maximaler „Duty Cycle“ festgelegt, dass jedes einzelne Gerät nur maximal 1% der Zeit senden darf, d.h. nur für maximal 36 Sekunden innerhalb von einer Stunde. Die meisten eQ-3 Geräte bleiben sehr weit unter diesem Grenzwert. Typisch sind Werte von 0,001 bis 0,03%. Im Gegensatz dazu werden Technologien wie WLAN oder UMTS häufig über längere Zeiträume fast dauerhaft genutzt. Durchaus typisch ist dort ein Duty Cycle im 1-stelligen Prozentbereich. Hier ergibt sich beim Vergleich ein weiterer, sehr großer Unterschied von 2 bis 4 Zehnerpotenzen.

3) Zu betrachten ist insgesamt, wie viel der Energie tatsächlich in den Körper eines Menschen eingestrahlt wird. Dies hängt von der Sendeleistung, der Sendedauer und ebenso auch vom Abstand ab. Die Empfangsleistung sinkt sogar nicht nur linear, sondern quadratisch mit dem Abstand: Bei einem zehnfachen Abstand trifft nur ein hundertstel der Leistung ein.

Mobiltelefone werden zumeist nur wenige Zentimeter vom Kopf gehalten werden und senden leider doch einen erheblichen Teil der Sendeenergie in den Körper. Dies wird heute pro Gerätetyp mit der spezifischen Absorptionsrate („SAR“ Wert) angegeben. Typische Werte liegen bei 0,1 bis 1 W/kg. Der Gesetzgeber gestattet für Handys einen Grenzwert von 2 W/kg für die spezifische Absorptionsrate.

Bei fest installierten Hausautomationsgeräten liegt der Abstand im Vergleich zu einem Handy typisch bei dem 50- bis 1.000-fachen, der Faktor für die Empfangsleistung damit bei 1/2.500 bis 1/1.000.000.

Für die Bewertung der in den Körper eingestrahlten Energie muss das Produkt aus dem Vergleich der Sendeleistung, der Sendedauer (also des Duty Cycles) und des Abstandes betrachtet werden. Selbst die hier vorgestellte einfache Betrachtung zeigt, dass die von eQ-3 Hausautomationsgeräten eingestrahlte Energie im Vergleich zu Mobilkommunikation typisch bei weniger als einem 10-Millionstel (der Berechnung folgend etwa 7 bis 12 Zehnerpotenzen niedriger) liegen wird.

4) Ein weiterer Aspekt ist, welches Frequenzband verwendet wird. WLAN und Bluetooth senden im 2,4 GHz Band. Dieses Band wird auch von Mikrowellenöfen verwendet, da diese Frequenz gut zur Erwärmung von Wasser geeignet ist. Bei der Betrachtung von Strahlenbelastungen für den Menschen könnte dies eher bedenklich sein. eQ-3 Produkte arbeiten dagegen im 868 MHz Band, was auch in dieser Betrachtung ein weiteres Plus darstellt.

Entsprechend dieser Betrachtung kann davon ausgegangen werden, dass durch die eQ-3 Funktechnik keine Gesundheitsrisiken gegeben sind.

Kann ich eQ-3 Geräte auch im Garten verwenden?

Es gibt eine Reihe von Geräten bei HomeMatic und FS20, die dafür ausgelegt sind, im Freien verwendet zu werden. Hier spielt gerade die elektrische Sicherheit bei Regen oder Schnee eine sehr große Rolle.

Kann ich statt Batterien auch Akkus in den eQ-3 Geräten verwenden?

Grundsätzlich ist dies möglich. Allerdings ist die sogenannte Selbstentladung bei den meisten (vor allem bei preiswerten) Akkus viel schneller, als bei Batteien. Während Batterien ihre Ladung je nach Hersteller und Typ für mehrere Jahre halten, entladen sich Akkus auch ohne Nutzung in wenigen Wochen bis Monaten. Dies schmälert den Nutzen von Akkus so sehr, dass die meisten unserer Kunden Batterien verwenden.

Manchmal kann ich das System/die Geräte nicht Steuern - was bedeutet Duty Cycle?

Der Duty Cycle beschreibt eine gesetzlich geregelte Begrenzung der Sendezeit von Geräten im 868 MHz Bereich. Das Ziel dieser Regelung ist es, die Funktion aller im 868 MHz Bereich arbeitenden Geräte zu gewährleisten.

In dem von uns genutzten Frequenzbereich 868 MHz beträgt die maximale Sendezeit eines jeden Gerätes 1 % einer Stunde (also 36 Sekunden in einer Stunde). Die Geräte dürfen bei Erreichung des 1 %- Limits nicht mehr senden, bis diese zeitliche Begrenzung vorüber ist.

Im normalen Betrieb wird der Duty Cycle in der Regel nicht erreicht. Dieses kann jedoch in Einzelfällen, bei der Inbetriebnahme oder Erstinstallation eines Systems durch vermehrte und funkintensive Anlernprozesse, der Fall sein. Dies tritt beispielsweise beim Einstellen und Testen des Erfassungsbereiches von angelernten Bewegungsmeldern auf. Eine Überschreitung des Duty Cycle Limits kann sich durch eine temporär fehlende Funktion äußern.

Das geschilderte Verhalten ist darauf zurückzuführen, dass im 868 MHz Bereich keine Dauersender zulässig sind (maximale Sendezeit 36 Sekunden/Std) und daher werden beim Erreichen dieses Limits alle weiteren Sendevorgänge unterbunden. Nehmen Sie eine kurze Funktionsprüfung des Gerätes vor (z.B. durch Entnehmen und Wiedereinsetzen der Batterien). Sollte das Gerät danach noch nicht wieder einsatzbereit sein, ist dies auf die Überschreitung des Duty Cycles zurückzuführen und die Funktion des Gerätes ist nach einer Stunde wieder hergestellt.

Sind die von eQ-3 hergestellten Systeme untereinander kompatibel?

Die von eQ-3 hergestellten Funksysteme, wie z.B. HomeMatic oder MAX!, arbeiten im gleichen Frequenzband von 868 MHz. Um optimal auf die jeweiligen Anforderungen der Systeme / Anwendungen eingehen zu können, werden unterschiedliche Funkprotokolle verwendet. Eine Nutzung der Geräte aus verschiedenen Systemen untereinander (Mischbetrieb) ist daher nicht möglich.

Eine gleichzeitige Nutzung der unterschiedlichen Systeme in einem Haus ist grundsätzlich möglich. Der Parallelbetrieb wird durch die gesetzlichen Regularien gewährleistet und von uns geprüft. eQ-3 empfiehlt die Nutzung von nur einem System, um eine einwandfreie Funktionalität des Systems zu erreichen.

Sind meine eQ-3 Smart-Home-Geräte bzw. Apps kompatibel mit Apple HomeKit?

Apple HomeKit wird derzeit erst von einigen wenigen Smart-Home-Geräten unterstützt und steht noch am Anfang seiner Entwicklung.

Wir finden Apple HomeKit grundsätzlich interessant, dennoch verfügt es in der heute vorliegenden Form nicht über alle notwendigen Applikationsfunktionen, die z. B. für einen leistungsfähigen Funk-Heizkörperthermostaten notwendig sind. Wir haben uns daher entschlossen, sowohl für Android, als auch für iOS eigene native Apps zu liefern, die alle Fähigkeiten unserer Heizkörperthermostate nutzbar machen.

Wären nicht batterielose Geräte vorzuziehen?

Es gibt heute Technolgien, mit denen die Energie am Gerät gesammelt und genutzt werden kann. Allerdings sind diese im Vergleich aufwendig und teuer. Unsere Geräte würden sich hierdurch im Preis zumeist verdoppeln und verdreifachen. Eine geringere Sendeleistung, damit geringere Reichweite, geringere Zuverlässigkeit wegen der Reichweite und weil ohne Batterien praktisch nur unidirektional kommuniziert werden kann und die fehlende Security (weil dafür die Energie nicht ausreicht) machen batterielose Geräte aus unserer Sicht eher unattraktiv. Je nach Gerätetyp erreicht eQ-3 Batterielebensdauern von 2 bis 7 Jahren. Solarzellen, andere Technologien zur Energíegewinnung und die notwendigen Energiespeicher unterliegen natürlich auch Alterung, leider stärker als die meisten anderen Elektronikkomponenten in Hausautomationsgeräten. Wenn die Lebensdauer eines „batterielosen“ Geräts im Vergleich nur bei dem zwei- bis dreifachen der Batterielebensdauer eines vergleichbaren Geräts liegt macht dies auch unter Umweltgesichtspunkten kaum noch Sinn.

Was bedeutet EMV - Elektromagnetische Verträglichkeit? Beeinträchtigt das Funk-System meine Gesundheit?

Die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) bezeichnet die Eigenschaft elektrotechnischer Geräte, zufriedenstellend zu arbeiten, ohne andere Einrichtungen zu stören oder selbst gestört zu werden. Grundsätzlich dürfen beim Betrieb elektrischer oder elektronischer Geräte keine anderen Geräte oder Funk- und Telekommunikationsanlagen in ihrer Funktion gestört werden. Sie müssen untereinander elektromagnetisch verträglich sein. Der Gesetzgeber hat zusätzlich eine maximale Leistungsabgabe von 10,00 W/m2 definiert.

Elektrosmog ist einer der meist diskutierten Probleme in der modernen Wissen- und Informationsgesellschaft, die von der Hysterie bis zur Bagatellisierung reicht. Hier gehören hochfrequente elektromagnetische Wellen, niederfrequente elektrische und magnetische Felder, elektrostatische Gleichfelder und Erdmagnetfelder dazu.

Für die absolute Betrachtung der gesundheitlichen Beeinflussung durch Funksysteme für die Hausautomation gibt es keine gesicherten Aussagen. Bei derart niedrigen Leistungen sind keine direkten Einflüsse messbar. Ergebnisse einer Langzeitstudie liegen noch nicht vor. Daher soll Ihnen der im Folgenden dargestellte Vergleich einen Hinweis auf die Unbedenklichkeit geben.

Mobiltelefone und Schnurlostelefone (DECT) sind aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Ein Mobiltelefon strahlt mit einer Leistung von 12,5 bis 42,5 W/m2 je nach Gerät und Erreichbarkeit des nächsten Sendemastes in einem Abstand von 1 m. Diese Geräte haben eine maximale Sendeleistung von 2 W (D-Netz) oder 1 W (E-Netz).

Ein DECT Schnurlos-Telefon hat in einem Abstand von 0,1 m hingegen nur eine Leistungsabgabe von 1 W/m2 und die dazu gehörige Basisstation 0,02 W/m2. Die max. Sendeleistung beträgt 0,25W.

Das MAX! Funksystem arbeitet in einem speziellen für diese Anwendungen freigegebenen Frequenzband mit einer gesetzlichen Grenze der Sendeleistung von 0,01 W, also mit einem 200stel eines Mobiltelefons oder einem 25stel eines DECT Telefons.

Zusätzlich sind die Geräte fest im Gebäude installiert und werden in einem Abstand von min. einer Armlänge bedient, also in einem Abstand von ca. 0,5 m, wodurch sich die potentiell aufnehmbare Leistung noch einmal um den Faktor 25 reduziert. Die meisten Geräte haben sogar noch eine deutlich größere Entfernung (an der Heizung oder am Fenster).

Neben der Betrachtung der reinen Leistung kommt natürlich auch noch der Faktor Zeit hinzu. Ein Telefon muss ständig im Kontakt mit der Basisstation sein und wird bei einem Gespräch auch im Schnitt mehrere Minuten am Kopf genutzt. Bei MAX! herrscht im Normalfall „Funkstille“. Die Geräte werden nur aktiv, wenn Sie eine Änderung der Temperatur manuell vornehmen (Fenster öffnen, Temperatur verstellen, MAX! Eco-Taster betätigen, etc.), Sie das System umkonfigurieren oder die Geräte ab und zu am Tag Ihren Status senden. Selbst dann werden Telegramme im Bereich von Millisekunden ausgesendet. Der Einsatz von MAX! ist also unbedenklich.

Was bedeutet IP-Adresse?

Ähnlich wie bei der Briefpost das Länderkennzeichen, die Postleitzahl und die Postfachnummer eine weltweit eindeutige Zustellung an jeden beliebigen Adressaten ermöglicht, wird für die Zustellung eines Datenpakets im Internet eine so genannte IP-Adresse verwendet. Da jeder Web Server und jeder im Internet surfende PC in diesem Moment über eine eindeutige IP-Adresse verfügt und bei der Vergabe von IP-Adressen dafür gesorgt wird, dass alle Weiterleitungsknoten im Internet (die sog. Router) wissen, in welche Region sie ein Datenpaket jeweils weitersenden müssen, reicht diese IP-Adresse zur eindeutigen Adressierung im Internet aus. In Ihrem privaten Netzwerk wird ebenfalls dieser Mechanismus zur Kommunikation der Geräte untereinander verwendet.

Was heißt LAN?

LAN ist eine Abkürzung für „Local Area Network“. Dies ist die offizielle Bezeichnung für ein Netzwerk in einem Gebäude oder einem Areal, Ihr Netzwerk ist ein LAN.

Was ist der neue Funkstandard LTE und wirkt er sich auf die Funktion meiner eQ-3 Geräte aus?

Ähnlich wie bei UMTS hat die Bundesregierung für LTE Frequenzen an die Betreiber von Mobilfunknetzen versteigert. Neben Frequenzen im 2,6 GHz Band, sowie bei 2,0 und 1,3 GHz wurden auch Frequenzen im 800 MHz Band lizenziert. Insgesamt wurden mehr als 4,4 Milliarden Euro bei der Versteigerung erlöst, die dem allgemeinen Bundeshaushalt zufallen.

Aus Sicht der Mobilnetzbetreiber besonders attraktiv sind die Frequenzen bei 800 MHz, da hier die höchsten Reichweiten erzielt werden können, womit sich gerade ländliche Gebiete besonders kostengünstig versorgen lassen. So verwundert es auch nicht, dass mehr als 3,5 Milliarden Euro bzw. etwa 80% hierfür erlöst wurden, obwohl im 800 MHz Band nur 20% des Spektrums für LTE liegen.

Neben dem verständlichen Argument, dass hier mit LTE die Internetversorgung in Gebieten ohne DSL bzw. Kabelnetze verbessert werden soll, sollten natürlich auch die Interessen der bisherigen Nutzer im 800 MHz Band gesehen werden. So können beispielsweise Funkmikrofone praktisch gar nicht mehr betrieben werden, obwohl bislang eine kostenlose, sogar lizenzierte Nutzung möglich war. Dies betrifft nicht nur Hotels, Konferenzveranstalter und Vermieter von A/V Technik, sondern ebenso Kirchengemeinden, Schulen und Veranstaltungsräume in Gemeinden, von denen nun neue Geräte angeschafft werden müssten, die dazu aber zumeist kein Budget haben. Entschädigungszahlungen sind zwar vorgesehen, die Mittel decken aber nur geschätzte 10% des Bedarfs ab und sind an recht komplizierte bürokratische Schritte gebunden. Hier gilt „wer zuerst kommt mahlt zuerst“. Nach 2015 ist der Betrieb dieser Funkmikrofone dann sogar untersagt.

Bei der Frequenzzuteilung für LTE wurde auch genehmigt, dass die Ausstrahlungen in den LTE Seitenbändern in bestimmtem Umfang sogar in benachbarte Bänder reichen dürfen. Hiervon ist auch das 868 MHz Band betroffen, in dem viele Hausautomationsgeräte arbeiten. Für Empfänger in diesen Bändern stellt sich LTE wie eine Erhöhung des Rauschniveaus dar.

Bei modernen Empfängern – wie beispielsweise in HomeMatic – wirkt sich LTE trotzdem in der Praxis kaum aus. Nur wenn ein Gerät sehr dicht – z.B. weniger als 1m – von einem LTE Router betrieben wird, erhöht sich der Anteil der Pakete, die auf dem Funkweg gestört werden überhaupt messbar. Bei älteren Empfängern oder besonders simplen Empfängern kann sich die Situation allerdings auch anders darstellen. Hiervon könnten „Billigfunkprodukte“ im Handel betroffen sein. Insgesamt ist aber festzustellen, dass das Risiko von Störungen von LTE durch die Nachbarschaft im 868 MHz Band immer noch geringer bleibt, als das Risiko von Störungen durch WLAN im 2,4 GHz Band für dortige Hausautomations-Geräte.

Auch bei neueren Geräten von FS20 spielt LTE praktisch keine Rolle. Anders sieht es bei bestimmten älteren FS20 Geräten aus. Hier haben wir in den letzten Jahren eine Reihe von Geräten bezüglich des Empfängers überarbeitet. Es gibt aber eine mehrere Geräte, bei denen eine Überarbeitung nicht möglich oder nicht sinnvoll ist (zum Beispiel weil es ein ähnliches Nachfolgegerät gibt).

Das ELV Versandhaus hat sich bereits dazu entschlossen, seine Kunden proaktiv über mögliche Störungen einiger FS20-Produkte durch den LTE-Betrieb zu informieren. Die betroffenen Geräte sind im neuen Hauptkatalog 2013 und auf www.elv.de gekennzeichnet.

Was ist ein DNS Name?

DNS steht für "Domain Name Service" und ist ein Dienst, der aus lesbaren und einprägsamen Namen, wie z.B. eq-3.de, die zugehörige IP-Adresse 85.25.143.185 ermittelt, mit der Ihr PC und alle Router im Internet etwas anfangen können. Wenn Sie in Ihrem Browser also eine URL eingeben, fragt Ihr PC zunächst beim DNS Server Ihres Providers nach der zugeordneten IP-Adresse. Diese Funktion wird auch in Ihrem privaten Netzwerk verwendet.

Was ist ein Router?

Ein Router stellt eine Brücke zwischen Ihrem Netzwerk und dem Internet dar. Sie haben von Ihrem Provider ein Gerät für die Verbindung ins Internet bekommen. Dieses Gerät (z.B. Fritzbox, Speedport, etc.) ist ein Router. In den meisten Fällen bietet das Gerät auch gleichzeitig eine Schutzfunktion für Ihr System (Firewall).

HomeMatic

Software

Aufgrund der erweiterten Energieverwaltung bei Windows 8.1 treten Probleme mit meinem HomeMatic Funk-Konfigurationsadapter USB auf. Wie kann ich diese Probleme beheben?

Hinweise für den Betrieb und die Fehlerbehebung des HomeMatic Funk-Konfigurationsadapter USB unter Windows 8.1 entnehmen Sie bitte der folgenden Anleitung:

Das zur Verfügung stehende Firmware-Update kann nicht auf meinem HomeMatic Heizkörperthermostat installiert werden. Was kann ich tun?

Sollte das Update nicht erfolgreich durchgeführt werden, gehen Sie wie folgt vor:

  • Entnehmen Sie die Batterien des Heizkörperthermostats und halten Sie beim Einlegen der Batterien die linke und die rechte Taste gedrückt
  • Klicken Sie danach möglichst schnell auf den „Update“-Button in der WebUI (Einstellungen - Geräte - Heizkörperthermostat: Einstellen) - Dieser Vorgang kann mehrere Minuten dauern
  • Im Display des Heizkörperthermostats wird „FUP“ angezeigt
  • Die Meldung „Firmware-Update erfolgreich“ wird in der WebUI angezeigt
  • Der Heizkörperthermostat wird neu gestartet und verhält sich wie nach einem Batteriewechsel

Die WebUI meiner CCU2 wird nach Eingabe der URL http://homematic-ccu2 nicht geladen. Was kann ich unternehmen?

Sollten Sie nach Eingabe der URL http://homematic-ccu2 in Ihrem Webbrowser nicht auf die WebUI Bedienoberfläche gelangen, gibt es unterschiedliche Lösungen zur Störungsbeseitigung.

a) IP-Adresse Ihrer Zentrale eingeben

b) Anschluss per USB-Kabel

Funktionieren meine auf der CCU1 verwendeten Open Source Erweiterungen auch auf der CCU2?

Open Source Erweiterungen laufen zum Teil auch auf der CCU2. Weitergehende Information hierzu finden Sie in den entsprechenden Internetforen zum Thema HomeMatic (z.B. www.homematic-inside.de).

Für mein HomeMatic Gerät steht ein Firmware-Update in der WebUI zur Verfügung. Wie kann dieses über die CCU2 installiert werden?

Wenn für ein OTAU-fähiges HomeMatic Gerät ein Firmware-Update zur Verfügung steht, wird dies in der WebUI Bedienoberfläche in den Geräteeinstellungen angezeigt und kann dort gestartet werden. Gehen Sie dafür wie in der folgenden Anleitung vor:

Gibt es Einschränkungen bei der Übernahme der Konfiguration einer CCU1 auf eine CCU2?

Bei einer Migration werden Eingaben wie z.B.

  • Gerätekonfiguration
  • Verknüpfungen
  • Programme
  • Räume, Gewerke, Favoriten

über die WebUI übernommen. Skripte, die Systemprogramme abfragen, sind nach der Übernahme der Konfiguration zu überprüfen.

IP-Einstellungen und Daten von Zusatzsoftware werden nicht übernommen.

HomeMatic CCU2: Wie funktioniert der Zugriff über den Ethernet-Anschluss?

Ethernet-Verbindung im Netzwerk mit DHCP-Server (Standard)

Die automatische Einbindung der HomeMatic CCU2 in Ihr Netzwerk funktioniert nur dann, wenn der automatische Bezug der IP-Adresse mit der Einstellung „DHCP on“ an der CCU2 eingestellt ist. Die CCU2 ist werksseitig bereits so vorkonfiguriert, dass hier keine Änderung der Konfiguration notwendig ist. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung der HomeMatic CCU2.

Netzwerkeinstellungen an der HomeMatic CCU2 lassen sich in der WebUI unter
Einstellungen – Systemsteuerung - Netzwerksteuerung

konfigurieren.

Auch nach einem Neustart der HomeMatic CCU2 (z. B. nach Stromausfall) erhält diese automatisch eine neue IP-Adresse vom DHCP‑Server. Die neue IP-Adresse kann sich dabei von der zuvor verwendeten unterscheiden, sodass der Zugriff auf die HomeMatic CCU2 über einen von Ihnen im Webbrowser angelegten Favoriten nicht mehr möglich ist.

Sollten Sie nach Eingabe der URL http://homematic-ccu2 in Ihrem Webbrowser nicht auf die WebUI Bedienoberfläche gelangen, gibt es unterschiedliche Lösungen zur Störungsbeseitigung.

a) IP-Adresse Ihrer Zentrale eingeben

b) Anschluss per USB-Kabel

HomeMatic CCU2: Wie funktioniert die Installation von UPnP (unter Microsoft® Windows® XP)?

Die Installation von UPnP ist nur notwendig, wenn Sie auf die HomeMatic Zentrale zugreifen möchten, ohne sich um IP-Adressen und sonstige Netzwerkeinstellungen kümmern zu müssen

Ggf. kann es notwendig sein, dass Sie für die Installation die Windows Installations-CD einlegen müssen. Halten Sie diese bitte bereit und legen diese ein, wenn das Windows-System Sie dazu auffordert.

Führen Sie die nachfolgend gelisteten Punkte nacheinander aus, um UPnP unter Microsoft® Windows® XP zu installieren:

  • Klicken Sie auf Start und dann auf Systemsteuerung.
  • Klicken Sie doppelt in der Systemsteuerung auf Software.
  • Klicken Sie auf Windows-Komponenten hinzufügen / entfernen.
  • Klicken Sie in der Liste Komponenten auf Netzwerkdienst, und klicken Sie dann auf Detail.
  • Aktivieren Sie das Kontroll-Kästchen UPnP, und klicken Sie dann auf OK.
  • Klicken Sie auf Weiter, und klicken Sie dann auf Fertig stellen.

Ich habe ein Firmware Update auf der CCU durchgeführt. Wie lösche ich bei meinem Browser den Cache?

In dem sogenannten Browser-Cache speichert der Webbrowser temporär Webseiten und Bilder ab, damit bei häufigen Zugriffen diese Daten nicht erneut aus dem Internet heruntergeladen werden müssen. Dadurch können Webseiten schneller angezeigt werden. Bei dem Firmware-Update der HomeMatic Zentrale werden einige Dateien auf der Zentrale aktualisiert, die ein Webbrowser eventuell im Browser-Cache zwischenspeichert. Um Probleme bei der Aktualisierung auf eine neue Firmware-Version zu vermeiden, wird daher empfohlen, nach dem Firmware Update den Browser-Cache zu leeren.

Anleitungen für verschiedene Browser können Sie hier im PDF-Format downloaden.

Ich möchte mit meinem MAC ein Update bei der CCU2 durchführen. Nach dem Hochladen bekomme ich eine Fehlermeldung, dass die hochgeladene Datei keine gültige Software enthält.

Beim Safari Browser unter MAC kann es vorkommen, dass die heruntergeladene Datei automatisch geöffnet und dadurch entpackt wird. Da die CCU2 eine gepackte Datei erwartet und diese nicht finden kann, erscheint eine Fehlermeldung.

Eine Anleitung zum Deaktivieren des automatischen Öffnens von heruntergeladenen Dateien finden Sie hier zum Download im PDF-Format.

Mein HomeMatic Konfigurationsadapter LAN (HM-CFG-LAN) ist nach einem Update nicht mehr erreichbar. Was kann ich tun?

Für den fehlerfreien Betrieb des HomeMatic Konfigurationsadapters LAN (HM-CFG-LAN) benötigen Sie die Firmware-Version 0.964 oder höher. Sollte durch die Installation der Usersoftware ein Downgrade auf eine ältere Firmware-Version durchgeführt worden sein, kann dies dazu führen, dass der Konfigurationsadapter im Netzwerk nicht mehr erreichbar ist.

Wie Sie den Fehler beheben können, entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Anleitung:

HomeMatic Konfigurationsadapter LAN - Fehlerbehebung nach Update

Nach dem Update der CCU2 auf die Version 2.7.8 bzw. CCU1 auf die Version 1.512 werden mir „Kommunikationsstörungen“ beim HomeMatic Heizkörperthermostat angezeigt.

Um das Problem zu beheben, gehen Sie wie folgt vor:

1. Löschen Sie den HomeMatic Heizkörperthermostat aus der WebUI (Achtung: Dabei gehen alle Einstellungen und Verknüpfungen verloren!).

  • Klicken Sie dazu unter Einstellungen auf Geräte
  • Wählen Sie den Heizkörperthermostat aus und klicken Sie auf „Löschen“
  • Bringen Sie den Heizkörperthermostat gemäß Bedienungsanleitung in den Konfigurationsmodus
  • Wählen Sie die Option „Gerät in den Werkszustand zurücksetzten“ aus und klicken Sie anschließend auf „Löschen“.

2. Lernen Sie den HomeMatic Heizkörperthermostat wieder an die Zentrale an (siehe Bedienungsanleitung) und starten Sie das Firmware-Update über die WebUI erneut.

  • Klicken Sie unter Einstellungen auf Geräte
  • Wählen Sie das gewünschte Gerät aus und klicken Sie auf „Einstellen“
  • Klicken Sie auf den „Update“ Button (Dieser Vorgang kann mehrere Minuten dauern)

3. Nachdem das Update erfolgreich durchgeführt wurde, können die gewünschten Funktionen neu programmiert werden.

Stimmt es, dass die Verschlüsselung des HomeMatic Systems nicht sicher ist bzw. das System gehackt wurde? Wie kann ich mein HomeMatic System vor Angriffen schützen?

Im HomeMatic System können Funkbefehle durch eine AES-verschlüsselte Berechtigungsüberprüfung (verschlüsselte Rückfrage beim Absender) gesichert werden. Mit Hilfe dieses Authentifizierungsverfahrens wird durch den Empfänger eine Berechtigungsüberprüfung des Senders durchgeführt. Sollte diese erfolgreich sein, wird der Befehl ausgeführt.


Die Authentifizierung wird mittels AES-Schlüssel durchgeführt. Die Grundlage hierfür ist der im System hinterlegte Systemsicherheitsschlüssel. Werksseitig ist für die Zentrale ein Default-Systemsicherheitsschlüssel hinterlegt, der als Sicherheitsgrundlage ausreichend ist und bisher nicht „gehackt“ wurde. Sollte eine erhöhte Sicherheit gewünscht sein, kann dies durch einen individuell definierten Systemsicherheitsschlüssel realisiert werden. Bitte beachten Sie vor Änderungen am Systemsicherheitsschlüssel die entsprechenden Hinweise im WebUI Handbuch (zu finden im Downloadbereich) und unsere weiterführenden FAQ´s zu dieser Thematik.


Die gesicherte Übertragung ist bei sicherheitsrelevanten Geräten, wie z.B. der KeyMatic, werksseitig eingeschaltet. Sie können die Einstellungen der gesicherten Übertragung für eine Vielzahl von Geräten über die WebUI Bedienoberfläche individuell anpassen.
Bitte beachten Sie, dass eine gesicherte Übertragung von Funkbefehlen das Verhalten der Geräte beeinflussen kann. Aufgrund der Authentifizierung entsteht ein deutlich höheres Funkaufkommen. Dadurch kann es vorkommen, dass die Geräte schneller den Bereich des gesetzlich vorgeschriebenen Duty Cycles erreichen. Weitere Informationen zum Duty Cycle finden Sie in unseren FAQ´s.


Aufgrund der häufigen Authentifizierungen kann es z.B. bei der Bedienung eines Rollladenaktors über eine Fernbedienung zu unerwünschten Verhaltensweisen kommen, die den Bedienungskomfort stark beeinträchtigen.
Bei der Erstellung von Programmen über die Zentrale sollte bei gesicherter Übertragung das zusätzlich entstehende Funkaufkommen berücksichtigt werden. Dadurch kann es verstärkt zu Kollisionen im Funkverkehr durch Befehle, Authentifizierung, Rückmeldungen und Zustandsmeldungen kommen. Wenn mehrere Aktoren in einem Programm geschaltet werden sollen, ist auf ausreichende Zeitabstände zwischen den einzelnen Sendebefehlen zu achten, um einen störungsfreien Betrieb zu ermöglichen. Bei Kollisionen im Funkverkehr können Servicemeldungen und nicht ausgeführte Aktionen die Folge sein.


Die Entscheidung über eine gesicherte oder ungesicherte Übertragung eines Gerätes sollte auf Basis der unterschiedlichen Anwendungsbereiche individuell festgelegt werden. Wir empfehlen eine gesicherte Übertragung für sicherheitsrelevante Komponenten wie z.B. KeyMatic, WinMatic und Geräte, die für eine Alarmanlagenfunktion eingesetzt werden. Andere HomeMatic Komponenten sollten gemäß Ihrer Funktion / Sicherheitsrelevanz beurteilt werden. Ein Schaltaktor zum Einschalten einer Flurbeleuchtung mit Energiesparlampen benötigt in der Regel geringere Sicherheitsrichtlinien im Vergleich zu einem Schaltaktor, der zur Ansteuerung eines Garagentors oder einer Gartenbewässerungsanlage verwendet wird. Als Basis für die Festlegung sollte berücksichtigt werden, welcher Schaden durch eine unerwünschte Aktion des Gerätes entstehen kann.
Wir empfehlen Ihnen die Funktionen des HomeMatic Systems zu prüfen und die Geräte entsprechend Ihrer Sicherheitsbedürfnisse anzupassen. Hierbei sollten die erwähnten Vor- und Nachteile berücksichtigt werden, um eine optimale Funktion mit einer möglichst hohen Sicherheit zu erreichen.

Um den HomeMatic Funk-Schaltaktor 1-fach mit Leistungsmessung, Zwischenstecker verwenden zu können, muss ich eine microSD-Karte in der CCU2 initialisieren. Wie muss ich vorgehen?

Bevor Sie mit der Konfiguration des Funk-Schaltaktors mit Leistungsmessung in der WebUI beginnen können, müssen Sie eine microSD-Karte in die CCU2 einsetzen. Gehen Sie dafür wie folgt vor:

  • Ziehen Sie das Netzwerkkabel Ihrer CCU2.
  • Stecken Sie die microSD-Karte in den microSD-Karten-Steckplatz.

Downloads/eq3/bilder_artikel/Micro-SD-Einschub_FAQ_131202.png

  • Starten Sie die CCU2 neu. Klicken Sie dafür in der WebUI auf „Einstellungen“ – „Systemsteuerung“ – „Zentralen-Wartung“ – „Neustart“.
  • Abschließend müssen Sie die microSD-Karte initialisieren. Klicken Sie dazu in der WebUI auf „Einstellungen“ – „Systemsteuerung“ – „Speichereinstellungen“ – „Initialisieren“.

Nachdem Sie die microSD-Karte initialisiert und den Funk-Schaltaktor mit Leistungsmessung an die CCU2 angelernt haben, ist das Gerät für die Bedienung und Konfiguration können über die WebUI bereit.

Während des Software-Updates meiner CCU2 wurde die Stromversorgung unterbrochen. Ich kann die CCU2 nicht mehr über die WebUI erreichen. Was kann ich unternehmen?

Das Rettungssystem (Recovery System) wird nur benötigt, wenn die Software der Zentrale beschädigt wurde. Dies kann beispielsweise auftreten, wenn während eines Software-Updates die Stromversorgung unterbrochen wurde.

Sollte die Zentrale über die Geräte-LEDs signalisieren, dass das normale Betriebssystem nicht mehr gestartet werden kann (z.B. Power-, Internet- und Info-LED leuchten dauerhaft), muss ein Software-Update über das Rettungssystem durchgeführt werden.

Wann kommt das nächste Release für die Alarmzentrale?

Der Hersteller des in der Alarmzentrale eingesetzten Betriebssystems hat den Support eingestellt. Erweiterungen und Bug Fixes, sowie die Unterstützung neuer Geräte, können wir aus diesem Grund nicht mehr anbieten. Der Support für die HomeMatic Alarmzentrale wird daher in Zukunft nicht mehr geleistet.

Was kann ich machen, wenn ich den Systemsicherheitsschlüssel nicht mehr kenne und die HomeMatic Komponenten nicht mehr an einer Zentrale angelernt sind?

Es gibt keine Möglichkeit das Gerät direkt, wie in den jeweiligen Bedienungsanleitungen beschrieben, in den Werkszustand zu versetzen.

Aus Sicherheitsgründen gibt es keinen „Master-Schlüssel“ der für ein Rücksetzen der Komponente genutzt werden kann.

Einige unserer Partner bieten für diesen Fall einen speziellen Service an. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall direkt an Ihren Lieferanten. Dieser kann Ihnen möglicherweise eine Lösung aufzeigen.

Was muss ich bei der Verwendung des HomeMatic Systemsicherheitsschlüssel beachten?

Sie können mit Hilfe der HomeMatic Zentrale oder eines HomeMatic Konfigurationsadapters einen Systemsicherheitsschlüssel an Ihre HomeMatic Komponenten übertragen. Durch das Setzen dieses Systemsicherheitsschlüssels werden die Komponenten gegen manuellen Reset am Gerät geschützt und können nicht mehr an einer HomeMatic Zentrale ohne Eingabe das Systemsicherheitsschlüssels angelernt werden.

Sie benötigen den Systemsicherheitsschlüssels z.B. dann, wenn Sie HomeMatic Komponenten an öffentlichen Plätzen wie Schulen, Hotels oder Ferienwohnungen einsetzen wollen. Bei privater Nutzung der HomeMatic Komponenten ist es nicht empfehlenswert den HomeMatic Systemsicherheitsschlüssel zu setzen, da es bei Verlust des Schlüssels keine Möglichkeit zum Zurücksetzen gibt. Nachfolgend ein Auszug aus der Bedienungsanleitung der HomeMatic WebUI:

"Notieren Sie sich Ihren Systemsicherheitsschlüssel und bewahren Sie diesen an einem sicheren Ort auf. Aus Sicherheitsgründen besteht keine Möglichkeit den Systemsicherheitsschlüssel zurückzusetzen oder zu umgehen. Das Setzen des Systemsicherheitsschlüssels wirkt sich auf alle im System installierten HomeMatic Komponenten aus."

Downloads/eq3/bilder_artikel/HM-Sicherheitsschluessel-Screenshot.jpg

Wie kann ein gesetzter Systemsicherheitsschlüssel wieder entfernt werden?

Sollten Sie bereits einen Systemsicherheitsschlüssel in Ihrem HomeMatic System gesetzt haben und die jeweiligen Komponenten noch an der HomeMatic Zentrale angelernt sein, können Sie über nachfolgende Schritte den Systemsicherheitsschlüssel aus den Komponenten entfernen:

Wählen Sie innerhalb der HomeMatic WebUI unter „Einstellungen“ den Menüpunkt „Geräte“, bzw. in der Konfigurationsadapter-Software „Geräte“.

Hier erhalten Sie eine Übersicht aller angelernten HomeMatic Komponenten, die Sie nun jeweils einzeln über den Button „Löschen“ unter der Löschoption (Dropdown-Menü) „Gerät in den Werkszustand setzen“ entfernen und somit in den Auslieferungszustand versetzen können. Bestätigen Sie diese Auswahl über den Button „Löschen“.

Downloads/eq3/bilder_artikel/Geraet-loeschen.jpg

Bitte beachten Sie hierbei, dass einige HomeMatic Komponenten manuell in den Lernmodus versetzt werden müssen (z.B. Handsender, Wandsender, UP-Schnittstellen, ...). Dies wird auch durch eine entsprechende Service-Meldung kenntlich gemacht. Sollte keine Service-Meldung anstehen, ist der Ablern- und Reset-Vorgang erfolgreich abgeschlossen.

Nachdem Sie alle Komponenten über diese Vorgehensweise gelöscht und in den Werkszustand gebracht haben, besitzen diese keinen Systemsicherheitsschlüssel mehr.

Um den Systemsicherheitsschlüssel aus der HomeMatic CCU1 zu entfernen, wählen Sie in der WebUI
„Einstellungen“ - „Systemsteuerung“ - „Sicherheit“ - „Systemreset“.

Hierbei wird die HomeMatic CCU1 komplett in den Auslieferungszustand versetzt! Bei Einsatz eines HomeMatic Konfigurationsadapters wäre nach dem Ablernen aller Komponenten die Software vollständig vom Computer zu entfernen. Zusätzlich muss nachfolgender Ordner manuell gelöscht werden, sollte das System diesen nicht bereits automatisch entfernt haben.

Installationsordner z.B. : C:\ProgrammData\Bidcos-Service

Wie kann ich die Spracheinstellungen meiner CCU2 in der WebUI verändern?

Sie können in der WebUI der CCU2 unter "Einstellungen" - "Benutzerverwaltung" - "Bearbeiten" zwischen deutscher und englischer Sprache wählen. Anschließend bestätigen Sie mit "Einstellungen übernehmen".

Downloads/eq3/bilder_artikel/Benutzerverwaltung_Spracheinstellungen.jpg

Wie kann ich eine Firmware-Datei zum Update meines HomeMatic Gerätes manuell in die CCU2 laden?

Ab Version 2.9.10 der HomeMatic WebUI ist es möglich, die Firmware einzelner HomeMatic Geräte manuell zu aktualisieren, sobald eine neue Firmware-Version für ein HomeMatic Gerät vorliegt.

In der HomeMatic WebUI können Sie im Menüpunkt „Einstellungen“ unter „Geräte-Firmware“ die Firmware-Updates für Ihre HomeMatic Geräte auf die Zentrale laden und die Geräte updaten.

Gehen Sie dafür wie in der folgenden Anleitung beschrieben vor:

Wird die CCU1 auch weiterhin supported?

Für die CCU1 wird es bis Mitte 2015 weitere Updates und Bug Fixes geben. Neue Geräte werden mit den jeweiligen Basisfunktionen implementiert, sofern die CCU1 diese Funktionen unterstützt. 
CCU2-Erweiterungen der WebUI Bedienoberfläche sowie neue Funktionen werden nicht auf die CCU1 übertragen.

Tutorials

Aufgrund der erweiterten Energieverwaltung bei Windows 8.1 treten Probleme mit meinem HomeMatic Funk-Konfigurationsadapter USB auf. Wie kann ich diese Probleme beheben?

Hinweise für den Betrieb und die Fehlerbehebung des HomeMatic Funk-Konfigurationsadapter USB unter Windows 8.1 entnehmen Sie bitte der folgenden Anleitung:

Die WebUI meiner CCU2 wird nach Eingabe der URL http://homematic-ccu2 nicht geladen. Was kann ich unternehmen?

Sollten Sie nach Eingabe der URL http://homematic-ccu2 in Ihrem Webbrowser nicht auf die WebUI Bedienoberfläche gelangen, gibt es unterschiedliche Lösungen zur Störungsbeseitigung.

a) IP-Adresse Ihrer Zentrale eingeben

b) Anschluss per USB-Kabel

Für mein HomeMatic Gerät steht ein Firmware-Update in der WebUI zur Verfügung. Wie kann dieses über die CCU2 installiert werden?

Wenn für ein OTAU-fähiges HomeMatic Gerät ein Firmware-Update zur Verfügung steht, wird dies in der WebUI Bedienoberfläche in den Geräteeinstellungen angezeigt und kann dort gestartet werden. Gehen Sie dafür wie in der folgenden Anleitung vor:

HomeMatic CCU2: Wie funktioniert der Zugriff über den Ethernet-Anschluss?

Ethernet-Verbindung im Netzwerk mit DHCP-Server (Standard)

Die automatische Einbindung der HomeMatic CCU2 in Ihr Netzwerk funktioniert nur dann, wenn der automatische Bezug der IP-Adresse mit der Einstellung „DHCP on“ an der CCU2 eingestellt ist. Die CCU2 ist werksseitig bereits so vorkonfiguriert, dass hier keine Änderung der Konfiguration notwendig ist. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung der HomeMatic CCU2.

Netzwerkeinstellungen an der HomeMatic CCU2 lassen sich in der WebUI unter
Einstellungen – Systemsteuerung - Netzwerksteuerung

konfigurieren.

Auch nach einem Neustart der HomeMatic CCU2 (z. B. nach Stromausfall) erhält diese automatisch eine neue IP-Adresse vom DHCP‑Server. Die neue IP-Adresse kann sich dabei von der zuvor verwendeten unterscheiden, sodass der Zugriff auf die HomeMatic CCU2 über einen von Ihnen im Webbrowser angelegten Favoriten nicht mehr möglich ist.

Sollten Sie nach Eingabe der URL http://homematic-ccu2 in Ihrem Webbrowser nicht auf die WebUI Bedienoberfläche gelangen, gibt es unterschiedliche Lösungen zur Störungsbeseitigung.

a) IP-Adresse Ihrer Zentrale eingeben

b) Anschluss per USB-Kabel

HomeMatic CCU2: Wie funktioniert die Installation von UPnP (unter Microsoft® Windows® XP)?

Die Installation von UPnP ist nur notwendig, wenn Sie auf die HomeMatic Zentrale zugreifen möchten, ohne sich um IP-Adressen und sonstige Netzwerkeinstellungen kümmern zu müssen

Ggf. kann es notwendig sein, dass Sie für die Installation die Windows Installations-CD einlegen müssen. Halten Sie diese bitte bereit und legen diese ein, wenn das Windows-System Sie dazu auffordert.

Führen Sie die nachfolgend gelisteten Punkte nacheinander aus, um UPnP unter Microsoft® Windows® XP zu installieren:

  • Klicken Sie auf Start und dann auf Systemsteuerung.
  • Klicken Sie doppelt in der Systemsteuerung auf Software.
  • Klicken Sie auf Windows-Komponenten hinzufügen / entfernen.
  • Klicken Sie in der Liste Komponenten auf Netzwerkdienst, und klicken Sie dann auf Detail.
  • Aktivieren Sie das Kontroll-Kästchen UPnP, und klicken Sie dann auf OK.
  • Klicken Sie auf Weiter, und klicken Sie dann auf Fertig stellen.

HomeMatic Wandtaster 6-fach: Wie kann ich die Beschriftungsvorlage in den Wandtaster einlegen bzw. wechseln?

Um die Beschriftungsvorlage einzulegen bzw. zu wechseln, gehen Sie wie folgt vor:

  • Entfernen Sie die Abdeckung für das Schriftfeld, indem Sie von oben mit zwei Fingern hinter die Abdeckung greifen und diese nach vorne von der Elektronikeinheit abziehen (siehe Pfeile).

Downloads/eq3/bilder_artikel/Beschriftungsvorlage-wechseln1.png

  • Legen Sie die gewünschte Beschriftungsvorlage ein.
  • Setzen Sie die Abdeckung wieder auf die Elektronikeinheit auf. Achten Sie darauf, dass die Rastnasen in die dafür vorgesehenen Löcher einrasten.

Downloads/eq3/bilder_artikel/Beschriftungsvorlage-wechseln2.png

Die HomeMatic Beschriftungsvorlagen können Sie hier als PDF herunterladen:

Ich habe ein Firmware Update auf der CCU durchgeführt. Wie lösche ich bei meinem Browser den Cache?

In dem sogenannten Browser-Cache speichert der Webbrowser temporär Webseiten und Bilder ab, damit bei häufigen Zugriffen diese Daten nicht erneut aus dem Internet heruntergeladen werden müssen. Dadurch können Webseiten schneller angezeigt werden. Bei dem Firmware-Update der HomeMatic Zentrale werden einige Dateien auf der Zentrale aktualisiert, die ein Webbrowser eventuell im Browser-Cache zwischenspeichert. Um Probleme bei der Aktualisierung auf eine neue Firmware-Version zu vermeiden, wird daher empfohlen, nach dem Firmware Update den Browser-Cache zu leeren.

Anleitungen für verschiedene Browser können Sie hier im PDF-Format downloaden.

Ich möchte mit meinem MAC ein Update bei der CCU2 durchführen. Nach dem Hochladen bekomme ich eine Fehlermeldung, dass die hochgeladene Datei keine gültige Software enthält.

Beim Safari Browser unter MAC kann es vorkommen, dass die heruntergeladene Datei automatisch geöffnet und dadurch entpackt wird. Da die CCU2 eine gepackte Datei erwartet und diese nicht finden kann, erscheint eine Fehlermeldung.

Eine Anleitung zum Deaktivieren des automatischen Öffnens von heruntergeladenen Dateien finden Sie hier zum Download im PDF-Format.

Meine Rollladensteuerung funktioniert nicht mehr. Durch die kurzeitige Wegnahme der Spannungsversorgung an den Aktoren funktioniert die Steuerung wieder. Was kann ich tun?

Dieses Verhalten könnte durch die gleichzeitige Ansteuerung der Rollladenaktoren entstehen.

Wir verwenden bei HomeMatic ein bidirektionales Funkverfahren. (Aktoren geben bei jedem Befehl
eine Rückmeldung zum Sender.) Des Weiteren übermitteln die Rollladenaktoren Zustandsmeldungen
an die CCU. Bei einer gleichzeitigen Ansteuerung von mehreren Aktoren können, in ungünstigen
Konstellationen, Kollisionen im Funkverkehr entstehen und unerwartete Verhaltensweisen als Folge
auftreten.

Eine Abhilfemaßnahme, bei Verwendung einer Zentrale, ist die zentrale Steuerung von
Rollladenaktoren mit einer zeitlichen Trennung zu versehen. Diese zeitliche Trennung kann in einem
Programm mit der Funktion „verzögert um…“ realisiert werden und muss an die jeweilige Installation
angepasst werden.

Aktoren, die mehr als einen Meter voneinander installiert wurden, sollten mit einer Verzögerung von
mindestens 5 Sekunden angesteuert werden. Die Verzögerung ergibt sich aufgrund der
Zustandsmeldung die der Aktor, nachdem seine Position erreicht hat, an die CCU übermittelt.

Eine Anleitung zum Einstellen der Zeitverzögerung bei Rollladenaktoren können Sie als PDF-Datei downloaden.

Während des Software-Updates meiner CCU2 wurde die Stromversorgung unterbrochen. Ich kann die CCU2 nicht mehr über die WebUI erreichen. Was kann ich unternehmen?

Das Rettungssystem (Recovery System) wird nur benötigt, wenn die Software der Zentrale beschädigt wurde. Dies kann beispielsweise auftreten, wenn während eines Software-Updates die Stromversorgung unterbrochen wurde.

Sollte die Zentrale über die Geräte-LEDs signalisieren, dass das normale Betriebssystem nicht mehr gestartet werden kann (z.B. Power-, Internet- und Info-LED leuchten dauerhaft), muss ein Software-Update über das Rettungssystem durchgeführt werden.

Wie kann die CCU1 per WLAN in ein bestehendes Netzwerk integriert werden?

Eine direkte WLAN Verbindung ist mit der CCU1 leider nicht möglich.

Alternativ können Sie einen handelsüblichen WLAN Router z.B. (Nano Router) verwenden. Dieser wird in Ihr bestehendes WLAN Netz integriert und übernimmt damit die Verbindung Ihrer CCU1 mit dem Heimnetzwerk. Die Konfiguration ist abhängig von Ihren Einstellungen und den verwendeten Geräten. Bitte hierzu die Bedienungsanleitungen der verwendeten Komponenten zur Hilfe nehmen.

Die Spannungsversorgung des Nano Roter kann über den USB Port der Zentrale übernommen werden. (maximale Leistungsaufnahme berücksichtigen: 5V / 500mA) 

  • WLAN Router im Netzwerk als WLAN Bridge einbinden
  • Die Konfiguration entnehmen Sie bitte den Bedienungsanleitungen der von Ihnen verwendeten Geräte
  • CCU1 per Patchkabel mit dem zuvor installierten Router verbinden
  • Adresseinstellungen von Router und CCU1 prüfen und ggf. anpassen
  • Verbindung von PC zu CCU1 testen
  • Jetzt können Sie per WLAN mit dem PC auf die CCU1 zugreifen

Wie kann ein gesetzter Systemsicherheitsschlüssel wieder entfernt werden?

Sollten Sie bereits einen Systemsicherheitsschlüssel in Ihrem HomeMatic System gesetzt haben und die jeweiligen Komponenten noch an der HomeMatic Zentrale angelernt sein, können Sie über nachfolgende Schritte den Systemsicherheitsschlüssel aus den Komponenten entfernen:

Wählen Sie innerhalb der HomeMatic WebUI unter „Einstellungen“ den Menüpunkt „Geräte“, bzw. in der Konfigurationsadapter-Software „Geräte“.

Hier erhalten Sie eine Übersicht aller angelernten HomeMatic Komponenten, die Sie nun jeweils einzeln über den Button „Löschen“ unter der Löschoption (Dropdown-Menü) „Gerät in den Werkszustand setzen“ entfernen und somit in den Auslieferungszustand versetzen können. Bestätigen Sie diese Auswahl über den Button „Löschen“.

Downloads/eq3/bilder_artikel/Geraet-loeschen.jpg

Bitte beachten Sie hierbei, dass einige HomeMatic Komponenten manuell in den Lernmodus versetzt werden müssen (z.B. Handsender, Wandsender, UP-Schnittstellen, ...). Dies wird auch durch eine entsprechende Service-Meldung kenntlich gemacht. Sollte keine Service-Meldung anstehen, ist der Ablern- und Reset-Vorgang erfolgreich abgeschlossen.

Nachdem Sie alle Komponenten über diese Vorgehensweise gelöscht und in den Werkszustand gebracht haben, besitzen diese keinen Systemsicherheitsschlüssel mehr.

Um den Systemsicherheitsschlüssel aus der HomeMatic CCU1 zu entfernen, wählen Sie in der WebUI
„Einstellungen“ - „Systemsteuerung“ - „Sicherheit“ - „Systemreset“.

Hierbei wird die HomeMatic CCU1 komplett in den Auslieferungszustand versetzt! Bei Einsatz eines HomeMatic Konfigurationsadapters wäre nach dem Ablernen aller Komponenten die Software vollständig vom Computer zu entfernen. Zusätzlich muss nachfolgender Ordner manuell gelöscht werden, sollte das System diesen nicht bereits automatisch entfernt haben.

Installationsordner z.B. : C:\ProgrammData\Bidcos-Service

Wie kann ich eine Firmware-Datei zum Update meines HomeMatic Gerätes manuell in die CCU2 laden?

Ab Version 2.9.10 der HomeMatic WebUI ist es möglich, die Firmware einzelner HomeMatic Geräte manuell zu aktualisieren, sobald eine neue Firmware-Version für ein HomeMatic Gerät vorliegt.

In der HomeMatic WebUI können Sie im Menüpunkt „Einstellungen“ unter „Geräte-Firmware“ die Firmware-Updates für Ihre HomeMatic Geräte auf die Zentrale laden und die Geräte updaten.

Gehen Sie dafür wie in der folgenden Anleitung beschrieben vor:

Allgemein

Benötigt man zwingend eine HomeMatic Zentrale (CCU)?

Das System benötigt zur Konfiguration und zum Betrieb keine Zentrale, kann jedoch jederzeit um diese erweitert werden. Dadurch ergibt sich ein noch mal erweiterter Funktionsumfang. Alle grundsätzlichen Funktionalitäten sind ohne Zentrale möglich.

Funktionieren meine auf der CCU1 verwendeten Open Source Erweiterungen auch auf der CCU2?

Open Source Erweiterungen laufen zum Teil auch auf der CCU2. Weitergehende Information hierzu finden Sie in den entsprechenden Internetforen zum Thema HomeMatic (z.B. www.homematic-inside.de).

Gibt es Einschränkungen bei der Übernahme der Konfiguration einer CCU1 auf eine CCU2?

Bei einer Migration werden Eingaben wie z.B.

  • Gerätekonfiguration
  • Verknüpfungen
  • Programme
  • Räume, Gewerke, Favoriten

über die WebUI übernommen. Skripte, die Systemprogramme abfragen, sind nach der Übernahme der Konfiguration zu überprüfen.

IP-Einstellungen und Daten von Zusatzsoftware werden nicht übernommen.

Ich habe ein Firmware Update auf der CCU durchgeführt. Wie lösche ich bei meinem Browser den Cache?

In dem sogenannten Browser-Cache speichert der Webbrowser temporär Webseiten und Bilder ab, damit bei häufigen Zugriffen diese Daten nicht erneut aus dem Internet heruntergeladen werden müssen. Dadurch können Webseiten schneller angezeigt werden. Bei dem Firmware-Update der HomeMatic Zentrale werden einige Dateien auf der Zentrale aktualisiert, die ein Webbrowser eventuell im Browser-Cache zwischenspeichert. Um Probleme bei der Aktualisierung auf eine neue Firmware-Version zu vermeiden, wird daher empfohlen, nach dem Firmware Update den Browser-Cache zu leeren.

Anleitungen für verschiedene Browser können Sie hier im PDF-Format downloaden.

Können alle in ein System eingebundenen HomeMatic Produkte über eine Bedienzentrale/Fernbedienung gesteuert werden?

Ja. Je nach Systemumfang stehen verschiedene HomeMatic Zentralen (CCU) und Fernbedienungen zur Verfügung. Sie bieten, abhängig von der Zahl der automatisierten Anwendungen im Gebäude, einfache oder umfassende Steuerungsmöglichkeiten.

Lässt sich ein HomeMatic System erweitern?

Ja. Neue HomeMatic Produkte, Bedienzentralen und Fernbedienungen können in bestehende Systeme eingebunden werden.

Müssen HomeMatic Produkte speziell gewartet werden?

Nein. Es entsteht für die Produkte kein zusätzlicher Wartungsaufwand. Lediglich bei den batteriebetriebenen Komponenten des Systems muss diese bei Erschöpfung erneuert werden. Das System zeigt den notwendigen Batteriewechsel hinreichend lange im Voraus an.

Stimmt es, dass die Verschlüsselung des HomeMatic Systems nicht sicher ist bzw. das System gehackt wurde? Wie kann ich mein HomeMatic System vor Angriffen schützen?

Im HomeMatic System können Funkbefehle durch eine AES-verschlüsselte Berechtigungsüberprüfung (verschlüsselte Rückfrage beim Absender) gesichert werden. Mit Hilfe dieses Authentifizierungsverfahrens wird durch den Empfänger eine Berechtigungsüberprüfung des Senders durchgeführt. Sollte diese erfolgreich sein, wird der Befehl ausgeführt.


Die Authentifizierung wird mittels AES-Schlüssel durchgeführt. Die Grundlage hierfür ist der im System hinterlegte Systemsicherheitsschlüssel. Werksseitig ist für die Zentrale ein Default-Systemsicherheitsschlüssel hinterlegt, der als Sicherheitsgrundlage ausreichend ist und bisher nicht „gehackt“ wurde. Sollte eine erhöhte Sicherheit gewünscht sein, kann dies durch einen individuell definierten Systemsicherheitsschlüssel realisiert werden. Bitte beachten Sie vor Änderungen am Systemsicherheitsschlüssel die entsprechenden Hinweise im WebUI Handbuch (zu finden im Downloadbereich) und unsere weiterführenden FAQ´s zu dieser Thematik.


Die gesicherte Übertragung ist bei sicherheitsrelevanten Geräten, wie z.B. der KeyMatic, werksseitig eingeschaltet. Sie können die Einstellungen der gesicherten Übertragung für eine Vielzahl von Geräten über die WebUI Bedienoberfläche individuell anpassen.
Bitte beachten Sie, dass eine gesicherte Übertragung von Funkbefehlen das Verhalten der Geräte beeinflussen kann. Aufgrund der Authentifizierung entsteht ein deutlich höheres Funkaufkommen. Dadurch kann es vorkommen, dass die Geräte schneller den Bereich des gesetzlich vorgeschriebenen Duty Cycles erreichen. Weitere Informationen zum Duty Cycle finden Sie in unseren FAQ´s.


Aufgrund der häufigen Authentifizierungen kann es z.B. bei der Bedienung eines Rollladenaktors über eine Fernbedienung zu unerwünschten Verhaltensweisen kommen, die den Bedienungskomfort stark beeinträchtigen.
Bei der Erstellung von Programmen über die Zentrale sollte bei gesicherter Übertragung das zusätzlich entstehende Funkaufkommen berücksichtigt werden. Dadurch kann es verstärkt zu Kollisionen im Funkverkehr durch Befehle, Authentifizierung, Rückmeldungen und Zustandsmeldungen kommen. Wenn mehrere Aktoren in einem Programm geschaltet werden sollen, ist auf ausreichende Zeitabstände zwischen den einzelnen Sendebefehlen zu achten, um einen störungsfreien Betrieb zu ermöglichen. Bei Kollisionen im Funkverkehr können Servicemeldungen und nicht ausgeführte Aktionen die Folge sein.


Die Entscheidung über eine gesicherte oder ungesicherte Übertragung eines Gerätes sollte auf Basis der unterschiedlichen Anwendungsbereiche individuell festgelegt werden. Wir empfehlen eine gesicherte Übertragung für sicherheitsrelevante Komponenten wie z.B. KeyMatic, WinMatic und Geräte, die für eine Alarmanlagenfunktion eingesetzt werden. Andere HomeMatic Komponenten sollten gemäß Ihrer Funktion / Sicherheitsrelevanz beurteilt werden. Ein Schaltaktor zum Einschalten einer Flurbeleuchtung mit Energiesparlampen benötigt in der Regel geringere Sicherheitsrichtlinien im Vergleich zu einem Schaltaktor, der zur Ansteuerung eines Garagentors oder einer Gartenbewässerungsanlage verwendet wird. Als Basis für die Festlegung sollte berücksichtigt werden, welcher Schaden durch eine unerwünschte Aktion des Gerätes entstehen kann.
Wir empfehlen Ihnen die Funktionen des HomeMatic Systems zu prüfen und die Geräte entsprechend Ihrer Sicherheitsbedürfnisse anzupassen. Hierbei sollten die erwähnten Vor- und Nachteile berücksichtigt werden, um eine optimale Funktion mit einer möglichst hohen Sicherheit zu erreichen.

Wann kommt das nächste Release für die Alarmzentrale?

Der Hersteller des in der Alarmzentrale eingesetzten Betriebssystems hat den Support eingestellt. Erweiterungen und Bug Fixes, sowie die Unterstützung neuer Geräte, können wir aus diesem Grund nicht mehr anbieten. Der Support für die HomeMatic Alarmzentrale wird daher in Zukunft nicht mehr geleistet.

Was bedeutet „Lazy Config“?

Bei batteriebetriebenen Geräten mit „Lazy Config“ ist es nicht notwendig, nach dem Ändern von Konfigurationsdaten die Anlerntaste zum Übertragen der Daten zu drücken. Die CCU merkt sich die Daten und bei der nächsten Bedienung des Gerätes (z.B. Öffnen des Fensters, Drücken des Wandtasters uvm.) werden diese automatisch übertragen.  
Durch diesen Übertragungsvorgang ist es erforderlich, einen Tastendruck zu wiederholen, um den neu konfigurierten Schaltbefehl zu senden.

Was ist BidCoS®?

BidCoS® steht für „Bidirectional Communication Standard“. Dies ist ein neuer Funkstandard, der speziell für die drahtlose Ansteuerung von Sensoren und Aktoren zur Hausautomation entwickelt wurde. BidCoS® ermöglicht den Aufbau einer kompletten Haussteuerung: Schalten/Dimmen von Licht und anderen elektrischen Verbrauchern, Klimatisierung (Heizen, Kühlen, Lüften), Wettermesstechnik, Energiemanagement, Zugangskontrolle, Einbruchschutz, Gefahrenabsicherung (Rauch, Gas, Wasser …) usw. Dabei werden sowohl netz- als auch batteriebetriebene Komponenten innerhalb und außerhalb des Hauses berücksichtigt. Die schnelle bidirektionale Kommunikation (gesendete Funksignale werden vom Empfänger bestätigt) erhöht die Funktionssicherheit und bildet die Grundlage für die umfangreichen Möglichkeiten der Fernsteuerung/-überwachung solcher Systeme.

Was kann ich machen, wenn ich den Systemsicherheitsschlüssel nicht mehr kenne und die HomeMatic Komponenten nicht mehr an einer Zentrale angelernt sind?

Es gibt keine Möglichkeit das Gerät direkt, wie in den jeweiligen Bedienungsanleitungen beschrieben, in den Werkszustand zu versetzen.

Aus Sicherheitsgründen gibt es keinen „Master-Schlüssel“ der für ein Rücksetzen der Komponente genutzt werden kann.

Einige unserer Partner bieten für diesen Fall einen speziellen Service an. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall direkt an Ihren Lieferanten. Dieser kann Ihnen möglicherweise eine Lösung aufzeigen.

Was muss ich bei der Verwendung des HomeMatic Systemsicherheitsschlüssel beachten?

Sie können mit Hilfe der HomeMatic Zentrale oder eines HomeMatic Konfigurationsadapters einen Systemsicherheitsschlüssel an Ihre HomeMatic Komponenten übertragen. Durch das Setzen dieses Systemsicherheitsschlüssels werden die Komponenten gegen manuellen Reset am Gerät geschützt und können nicht mehr an einer HomeMatic Zentrale ohne Eingabe das Systemsicherheitsschlüssels angelernt werden.

Sie benötigen den Systemsicherheitsschlüssels z.B. dann, wenn Sie HomeMatic Komponenten an öffentlichen Plätzen wie Schulen, Hotels oder Ferienwohnungen einsetzen wollen. Bei privater Nutzung der HomeMatic Komponenten ist es nicht empfehlenswert den HomeMatic Systemsicherheitsschlüssel zu setzen, da es bei Verlust des Schlüssels keine Möglichkeit zum Zurücksetzen gibt. Nachfolgend ein Auszug aus der Bedienungsanleitung der HomeMatic WebUI:

"Notieren Sie sich Ihren Systemsicherheitsschlüssel und bewahren Sie diesen an einem sicheren Ort auf. Aus Sicherheitsgründen besteht keine Möglichkeit den Systemsicherheitsschlüssel zurückzusetzen oder zu umgehen. Das Setzen des Systemsicherheitsschlüssels wirkt sich auf alle im System installierten HomeMatic Komponenten aus."

Downloads/eq3/bilder_artikel/HM-Sicherheitsschluessel-Screenshot.jpg

Welche Partner arbeiten bereits an einer Anpassung für den Betrieb mit einer CCU2?

Unsere nachfolgenden Partner arbeiten bereits an einer Portierung. Den aktuellen Status erfragen Sie bitte bei dem jeweiligen Hersteller:

Pocket Control
PENZLER Software • Hardware • Publishing
Web: www.pocket-control.de
E-Mail: info@penzler.de

Homeputer
contronics GmbH Automationssysteme
Web: www.contronics.de
E-Mail: office@contronics.de

Meine-homematic
IT Beratung Bertelsons UG
Web: www.meine-homematic.de
E-Mail: support@meine-homematic.de

Welche Vorteile hat der Anwender von HomeMatic Produkten?

  • Wohnkomfort: lästige, sich wiederholende Vorgänge im Haus (Bedienung der Markise, Schließen der Rollläden, Öffnen des Garagentors...) werden automatisiert. Dabei lassen sich verschiedene Anwendungen kombinieren. So kann das Schließen der Rollläden im Büro mit dem Einschalten der Gartenbeleuchtung gekoppelt werden oder – wenn man das Haus verlässt – das Aktivieren der Alarmanlage mit dem Zurückschalten der Heizung.

  • Angenehmes Raumklima: Raumtemperatur und Luftqualität können über HomeMatic Produkte geregelt werden. Das Schlafzimmer wird morgens zur gewünschten Zeit automatisch für einige Minuten gelüftet oder Jalousien öffnen und schließen sich nach Sonnenstand, so dass sich der Raum weder aufheizt noch auskühlt.

  • Energieeinsparung: bei der Gebäudeautomation mit HomeMatic Produkten werden Einzelaktionen im Gesamtsystem automatisch aufeinander abgestimmt. Während ein Raum gelüftet wird, schaltet sich dort die Heizung zurück. An heißen Tagen schließt das System erst die Rollläden, anstatt sofort die Klimaanlage zu starten. Zudem lässt sich die Temperatur raumbezogen regeln, nicht genutzte Räume werden nicht beheizt. Wohnkomfort und Energieeinsparung gehen somit Hand in Hand.

  • Sicherheit: HomeMatic Produkte erhöhen den Einbruchschutz – durch zentrales Schließen aller Türen und Fenster, durch das Aktivieren der Alarmanlage, durch die Zufallsschaltung der Beleuchtung, um Anwesenheit zu simulieren. Die Funktion "Rückbestätigung" lokalisiert und meldet zudem umgehend Fehler und Probleme in der Haustechnik.

Welches Protokoll verwendet HomeMatic?

Das HomeMatic-Protokoll wurde von eQ-3 speziell für Anwendungen in der Haus- und Gebäudeautomation entwickelt. Es basiert auf den über 20 Jahren Erfahrung mit funkbasierten Lösungen in diesem Bereich im Haus. Technisch wird das HomeMatic-Protokoll auch als „BidCoS“ bezeichnet, was für „Bidirektional Communication System“ steht.

Wie kann ein gesetzter Systemsicherheitsschlüssel wieder entfernt werden?

Sollten Sie bereits einen Systemsicherheitsschlüssel in Ihrem HomeMatic System gesetzt haben und die jeweiligen Komponenten noch an der HomeMatic Zentrale angelernt sein, können Sie über nachfolgende Schritte den Systemsicherheitsschlüssel aus den Komponenten entfernen:

Wählen Sie innerhalb der HomeMatic WebUI unter „Einstellungen“ den Menüpunkt „Geräte“, bzw. in der Konfigurationsadapter-Software „Geräte“.

Hier erhalten Sie eine Übersicht aller angelernten HomeMatic Komponenten, die Sie nun jeweils einzeln über den Button „Löschen“ unter der Löschoption (Dropdown-Menü) „Gerät in den Werkszustand setzen“ entfernen und somit in den Auslieferungszustand versetzen können. Bestätigen Sie diese Auswahl über den Button „Löschen“.

Downloads/eq3/bilder_artikel/Geraet-loeschen.jpg

Bitte beachten Sie hierbei, dass einige HomeMatic Komponenten manuell in den Lernmodus versetzt werden müssen (z.B. Handsender, Wandsender, UP-Schnittstellen, ...). Dies wird auch durch eine entsprechende Service-Meldung kenntlich gemacht. Sollte keine Service-Meldung anstehen, ist der Ablern- und Reset-Vorgang erfolgreich abgeschlossen.

Nachdem Sie alle Komponenten über diese Vorgehensweise gelöscht und in den Werkszustand gebracht haben, besitzen diese keinen Systemsicherheitsschlüssel mehr.

Um den Systemsicherheitsschlüssel aus der HomeMatic CCU1 zu entfernen, wählen Sie in der WebUI
„Einstellungen“ - „Systemsteuerung“ - „Sicherheit“ - „Systemreset“.

Hierbei wird die HomeMatic CCU1 komplett in den Auslieferungszustand versetzt! Bei Einsatz eines HomeMatic Konfigurationsadapters wäre nach dem Ablernen aller Komponenten die Software vollständig vom Computer zu entfernen. Zusätzlich muss nachfolgender Ordner manuell gelöscht werden, sollte das System diesen nicht bereits automatisch entfernt haben.

Installationsordner z.B. : C:\ProgrammData\Bidcos-Service

Wie viele Homematic Komponenten kann ich maximal in meiner Installation verwenden?

Grundsätzlich sollte berücksichtigt werden, dass das Homematic System für ein „normales“ Einfamilienhaus spezifiziert und entwickelt wurde. Für die Installation in größeren Gebäuden empfehlen wir z. B. die Zusammenarbeit mit unserem Partner Contronics.

Die Systemgrenzen pro Homematic Zentrale CCU2 sind wie folgt spezifiziert:

  • 400 Funkkanäle sowie
  • zusätzlich 127 Wired Geräte.

Bitte beachten Sie Folgendes:
Die Anzahl der Funkkomponenten ist abhängig von der jeweiligen Anzahl der Kanäle aller verwendeten Komponenten!

Beispiel:

  • Homematic Funk-Schaltaktor 1-fach besitzt einen Kanal             à 400 Komponenten
  • Homematic Funk-Schaltaktor 4-fach besitzt 4 Kanäle                  à 100 Komponenten  

In der Regel werden in einer Installation unterschiedliche Komponenten verwendet. Erfahrungsgemäß beträgt die maximale Anzahl an Funk-Komponenten, die von der CCU2 störungsfrei innerhalb einer Installation betrieben werden können, daher ca. 100 – 120 einzelne Geräte.

Wird die CCU1 auch weiterhin supported?

Für die CCU1 wird es bis Mitte 2015 weitere Updates und Bug Fixes geben. Neue Geräte werden mit den jeweiligen Basisfunktionen implementiert, sofern die CCU1 diese Funktionen unterstützt. 
CCU2-Erweiterungen der WebUI Bedienoberfläche sowie neue Funktionen werden nicht auf die CCU1 übertragen.

Wo kann ich HomeMatic Produkte kaufen?

Sie können HomeMatic Produkte bei unseren Vertriebspartnern kaufen. Weitere Informationen und Kontakte finden Sie hier.

Hardware

Benötigt man zwingend eine HomeMatic Zentrale (CCU)?

Das System benötigt zur Konfiguration und zum Betrieb keine Zentrale, kann jedoch jederzeit um diese erweitert werden. Dadurch ergibt sich ein noch mal erweiterter Funktionsumfang. Alle grundsätzlichen Funktionalitäten sind ohne Zentrale möglich.

HomeMatic Wandtaster 6-fach: Wie kann ich die Beschriftungsvorlage in den Wandtaster einlegen bzw. wechseln?

Um die Beschriftungsvorlage einzulegen bzw. zu wechseln, gehen Sie wie folgt vor:

  • Entfernen Sie die Abdeckung für das Schriftfeld, indem Sie von oben mit zwei Fingern hinter die Abdeckung greifen und diese nach vorne von der Elektronikeinheit abziehen (siehe Pfeile).

Downloads/eq3/bilder_artikel/Beschriftungsvorlage-wechseln1.png

  • Legen Sie die gewünschte Beschriftungsvorlage ein.
  • Setzen Sie die Abdeckung wieder auf die Elektronikeinheit auf. Achten Sie darauf, dass die Rastnasen in die dafür vorgesehenen Löcher einrasten.

Downloads/eq3/bilder_artikel/Beschriftungsvorlage-wechseln2.png

Die HomeMatic Beschriftungsvorlagen können Sie hier als PDF herunterladen:

Können alle in ein System eingebundenen HomeMatic Produkte über eine Bedienzentrale/Fernbedienung gesteuert werden?

Ja. Je nach Systemumfang stehen verschiedene HomeMatic Zentralen (CCU) und Fernbedienungen zur Verfügung. Sie bieten, abhängig von der Zahl der automatisierten Anwendungen im Gebäude, einfache oder umfassende Steuerungsmöglichkeiten.

Mein HomeMatic Konfigurationsadapter LAN (HM-CFG-LAN) ist nach einem Update nicht mehr erreichbar. Was kann ich tun?

Für den fehlerfreien Betrieb des HomeMatic Konfigurationsadapters LAN (HM-CFG-LAN) benötigen Sie die Firmware-Version 0.964 oder höher. Sollte durch die Installation der Usersoftware ein Downgrade auf eine ältere Firmware-Version durchgeführt worden sein, kann dies dazu führen, dass der Konfigurationsadapter im Netzwerk nicht mehr erreichbar ist.

Wie Sie den Fehler beheben können, entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Anleitung:

HomeMatic Konfigurationsadapter LAN - Fehlerbehebung nach Update

Meine Rollladensteuerung funktioniert nicht mehr. Durch die kurzeitige Wegnahme der Spannungsversorgung an den Aktoren funktioniert die Steuerung wieder. Was kann ich tun?

Dieses Verhalten könnte durch die gleichzeitige Ansteuerung der Rollladenaktoren entstehen.

Wir verwenden bei HomeMatic ein bidirektionales Funkverfahren. (Aktoren geben bei jedem Befehl
eine Rückmeldung zum Sender.) Des Weiteren übermitteln die Rollladenaktoren Zustandsmeldungen
an die CCU. Bei einer gleichzeitigen Ansteuerung von mehreren Aktoren können, in ungünstigen
Konstellationen, Kollisionen im Funkverkehr entstehen und unerwartete Verhaltensweisen als Folge
auftreten.

Eine Abhilfemaßnahme, bei Verwendung einer Zentrale, ist die zentrale Steuerung von
Rollladenaktoren mit einer zeitlichen Trennung zu versehen. Diese zeitliche Trennung kann in einem
Programm mit der Funktion „verzögert um…“ realisiert werden und muss an die jeweilige Installation
angepasst werden.

Aktoren, die mehr als einen Meter voneinander installiert wurden, sollten mit einer Verzögerung von
mindestens 5 Sekunden angesteuert werden. Die Verzögerung ergibt sich aufgrund der
Zustandsmeldung die der Aktor, nachdem seine Position erreicht hat, an die CCU übermittelt.

Eine Anleitung zum Einstellen der Zeitverzögerung bei Rollladenaktoren können Sie als PDF-Datei downloaden.

Meine SD-Karte wird in der WebUI als nicht initialisiert angezeigt, obwohl diese vorher benutzt und nicht aus der Zentrale entfernt wurde. Kann ich meine gespeicherten Messwerte retten?

In seltenen Fällen kann es dazu kommen, dass die SD-Karte nicht korrekt erkannt bzw. gemountet wird. Dadurch wird diese in der WebUI als nicht initialisiert angezeigt. Um einen Verlust Ihrer Messwerte zu verhindern, gehen Sie wie folgt vor:

1. Trennen Sie die CCU2 von Stromnetz. Entfernen Sie auch das Netzwerkkabel, um besser an die SD-Karte zu gelangen.
2. Schließen Sie die SD-Karte der CCU2 an Ihren Computer an.
3. Sichern Sie den Ordner „measurement“ auf Ihrem Computer.
4. Stecken Sie die SD-Karte jetzt wieder in Ihre Zentrale und starten Sie diese neu.
5. Lassen Sie die SD-Karte in der Speicherverwaltung der WebUI neu initialisieren.
6. Wiederholen Sie Schritt 1 und 2.
7. Kopieren Sie den zuvor gesicherten Ordner „measurement“ zurück in das Hauptverzeichnis der SD-Karte.
8. Legen Sie die SD-Karte nun wieder in Ihre Zentrale und starten Sie diese erneut. Die Daten sollten nun wieder korrekt angezeigt werden.

Auch zuvor gespeicherte Backup Dateien von Messwerten können auf diese Weise (Schritt 7) wieder in die CCU2 geladen werden.
Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass die SD-Karte nicht am Computer formatiert wird.  

Müssen HomeMatic Produkte speziell gewartet werden?

Nein. Es entsteht für die Produkte kein zusätzlicher Wartungsaufwand. Lediglich bei den batteriebetriebenen Komponenten des Systems muss diese bei Erschöpfung erneuert werden. Das System zeigt den notwendigen Batteriewechsel hinreichend lange im Voraus an.

Wann kommt das nächste Release für die Alarmzentrale?

Der Hersteller des in der Alarmzentrale eingesetzten Betriebssystems hat den Support eingestellt. Erweiterungen und Bug Fixes, sowie die Unterstützung neuer Geräte, können wir aus diesem Grund nicht mehr anbieten. Der Support für die HomeMatic Alarmzentrale wird daher in Zukunft nicht mehr geleistet.

Was bedeutet „Lazy Config“?

Bei batteriebetriebenen Geräten mit „Lazy Config“ ist es nicht notwendig, nach dem Ändern von Konfigurationsdaten die Anlerntaste zum Übertragen der Daten zu drücken. Die CCU merkt sich die Daten und bei der nächsten Bedienung des Gerätes (z.B. Öffnen des Fensters, Drücken des Wandtasters uvm.) werden diese automatisch übertragen.  
Durch diesen Übertragungsvorgang ist es erforderlich, einen Tastendruck zu wiederholen, um den neu konfigurierten Schaltbefehl zu senden.

Wie kann ich den HomeMatic LAN-Konfigurationsadapter als zusätzliche Antenne nutzen?

Durch den Einsatz von LAN-Konfigurationsadaptern lässt sich die Reichweite der HomeMatic CCU1 erweitern und ein stabileres Funknetz aufbauen. Diese Möglichkeit bietet besonders bei großen Gebäudekomplexen eine sichere Funkübertragung.

Da die interne Antenne der HomeMatic CCU1 beim Einsatz eines HomeMatic LAN-Konfigurations-adapters deaktiviert wird, empfehlen wir den Einsatz von mindestens 2 Geräten.

Eine Anleitung zum Einsatz der HomeMatic LAN-Konfigurationsadapter in Verbindung mit der CCU1 können Sie im PDF-Format downloaden.

Wie kann ich HomeMatic Wired Komponenten in die CCU2 integrieren?

Hierfür wird die neue Hutschienenkomponente, das HomeMatic RS485 LAN Gateway, benötigt. Das RS485 LAN Gateway ermöglicht die Anbindung des HomeMatic Wired-Systems mit der Zentrale über Ethernet. Als vollwertiges Mitglied der HomeMatic Wired-Familie erfolgt die Kommunikation zwischen RS485 LAN Gateway und angebundenen HomeMatic-Geräten wiederum über das HomeMatic Wired-Protokoll.

Der wesentliche Vorteil: Die im Haus bauseits vorhandene Netzwerk-Infrastruktur dient als Grundlage für die Anbindung, eine Verbindung über zusätzliche Busleitungen ist nicht notwendig. Bei der Installation wird das Gateway komfortabel auf Standard-Hutschienen in der Elektroverteilung montiert.

Wird die CCU1 auch weiterhin supported?

Für die CCU1 wird es bis Mitte 2015 weitere Updates und Bug Fixes geben. Neue Geräte werden mit den jeweiligen Basisfunktionen implementiert, sofern die CCU1 diese Funktionen unterstützt. 
CCU2-Erweiterungen der WebUI Bedienoberfläche sowie neue Funktionen werden nicht auf die CCU1 übertragen.

Montage/Installation

Das zur Verfügung stehende Firmware-Update kann nicht auf meinem HomeMatic Heizkörperthermostat installiert werden. Was kann ich tun?

Sollte das Update nicht erfolgreich durchgeführt werden, gehen Sie wie folgt vor:

  • Entnehmen Sie die Batterien des Heizkörperthermostats und halten Sie beim Einlegen der Batterien die linke und die rechte Taste gedrückt
  • Klicken Sie danach möglichst schnell auf den „Update“-Button in der WebUI (Einstellungen - Geräte - Heizkörperthermostat: Einstellen) - Dieser Vorgang kann mehrere Minuten dauern
  • Im Display des Heizkörperthermostats wird „FUP“ angezeigt
  • Die Meldung „Firmware-Update erfolgreich“ wird in der WebUI angezeigt
  • Der Heizkörperthermostat wird neu gestartet und verhält sich wie nach einem Batteriewechsel

HomeMatic CCU2: Wie funktioniert der Zugriff über den Ethernet-Anschluss?

Ethernet-Verbindung im Netzwerk mit DHCP-Server (Standard)

Die automatische Einbindung der HomeMatic CCU2 in Ihr Netzwerk funktioniert nur dann, wenn der automatische Bezug der IP-Adresse mit der Einstellung „DHCP on“ an der CCU2 eingestellt ist. Die CCU2 ist werksseitig bereits so vorkonfiguriert, dass hier keine Änderung der Konfiguration notwendig ist. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung der HomeMatic CCU2.

Netzwerkeinstellungen an der HomeMatic CCU2 lassen sich in der WebUI unter
Einstellungen – Systemsteuerung - Netzwerksteuerung

konfigurieren.

Auch nach einem Neustart der HomeMatic CCU2 (z. B. nach Stromausfall) erhält diese automatisch eine neue IP-Adresse vom DHCP‑Server. Die neue IP-Adresse kann sich dabei von der zuvor verwendeten unterscheiden, sodass der Zugriff auf die HomeMatic CCU2 über einen von Ihnen im Webbrowser angelegten Favoriten nicht mehr möglich ist.

Sollten Sie nach Eingabe der URL http://homematic-ccu2 in Ihrem Webbrowser nicht auf die WebUI Bedienoberfläche gelangen, gibt es unterschiedliche Lösungen zur Störungsbeseitigung.

a) IP-Adresse Ihrer Zentrale eingeben

b) Anschluss per USB-Kabel

HomeMatic Wandtaster 6-fach: Wie kann ich die Beschriftungsvorlage in den Wandtaster einlegen bzw. wechseln?

Um die Beschriftungsvorlage einzulegen bzw. zu wechseln, gehen Sie wie folgt vor:

  • Entfernen Sie die Abdeckung für das Schriftfeld, indem Sie von oben mit zwei Fingern hinter die Abdeckung greifen und diese nach vorne von der Elektronikeinheit abziehen (siehe Pfeile).

Downloads/eq3/bilder_artikel/Beschriftungsvorlage-wechseln1.png

  • Legen Sie die gewünschte Beschriftungsvorlage ein.
  • Setzen Sie die Abdeckung wieder auf die Elektronikeinheit auf. Achten Sie darauf, dass die Rastnasen in die dafür vorgesehenen Löcher einrasten.

Downloads/eq3/bilder_artikel/Beschriftungsvorlage-wechseln2.png

Die HomeMatic Beschriftungsvorlagen können Sie hier als PDF herunterladen:

Nach dem Update der CCU2 auf die Version 2.7.8 bzw. CCU1 auf die Version 1.512 werden mir „Kommunikationsstörungen“ beim HomeMatic Heizkörperthermostat angezeigt.

Um das Problem zu beheben, gehen Sie wie folgt vor:

1. Löschen Sie den HomeMatic Heizkörperthermostat aus der WebUI (Achtung: Dabei gehen alle Einstellungen und Verknüpfungen verloren!).

  • Klicken Sie dazu unter Einstellungen auf Geräte
  • Wählen Sie den Heizkörperthermostat aus und klicken Sie auf „Löschen“
  • Bringen Sie den Heizkörperthermostat gemäß Bedienungsanleitung in den Konfigurationsmodus
  • Wählen Sie die Option „Gerät in den Werkszustand zurücksetzten“ aus und klicken Sie anschließend auf „Löschen“.

2. Lernen Sie den HomeMatic Heizkörperthermostat wieder an die Zentrale an (siehe Bedienungsanleitung) und starten Sie das Firmware-Update über die WebUI erneut.

  • Klicken Sie unter Einstellungen auf Geräte
  • Wählen Sie das gewünschte Gerät aus und klicken Sie auf „Einstellen“
  • Klicken Sie auf den „Update“ Button (Dieser Vorgang kann mehrere Minuten dauern)

3. Nachdem das Update erfolgreich durchgeführt wurde, können die gewünschten Funktionen neu programmiert werden.

Um den HomeMatic Funk-Schaltaktor 1-fach mit Leistungsmessung, Zwischenstecker verwenden zu können, muss ich eine microSD-Karte in der CCU2 initialisieren. Wie muss ich vorgehen?

Bevor Sie mit der Konfiguration des Funk-Schaltaktors mit Leistungsmessung in der WebUI beginnen können, müssen Sie eine microSD-Karte in die CCU2 einsetzen. Gehen Sie dafür wie folgt vor:

  • Ziehen Sie das Netzwerkkabel Ihrer CCU2.
  • Stecken Sie die microSD-Karte in den microSD-Karten-Steckplatz.

Downloads/eq3/bilder_artikel/Micro-SD-Einschub_FAQ_131202.png

  • Starten Sie die CCU2 neu. Klicken Sie dafür in der WebUI auf „Einstellungen“ – „Systemsteuerung“ – „Zentralen-Wartung“ – „Neustart“.
  • Abschließend müssen Sie die microSD-Karte initialisieren. Klicken Sie dazu in der WebUI auf „Einstellungen“ – „Systemsteuerung“ – „Speichereinstellungen“ – „Initialisieren“.

Nachdem Sie die microSD-Karte initialisiert und den Funk-Schaltaktor mit Leistungsmessung an die CCU2 angelernt haben, ist das Gerät für die Bedienung und Konfiguration können über die WebUI bereit.

Was bedeutet „Lazy Config“?

Bei batteriebetriebenen Geräten mit „Lazy Config“ ist es nicht notwendig, nach dem Ändern von Konfigurationsdaten die Anlerntaste zum Übertragen der Daten zu drücken. Die CCU merkt sich die Daten und bei der nächsten Bedienung des Gerätes (z.B. Öffnen des Fensters, Drücken des Wandtasters uvm.) werden diese automatisch übertragen.  
Durch diesen Übertragungsvorgang ist es erforderlich, einen Tastendruck zu wiederholen, um den neu konfigurierten Schaltbefehl zu senden.

Wie kann die CCU1 per WLAN in ein bestehendes Netzwerk integriert werden?

Eine direkte WLAN Verbindung ist mit der CCU1 leider nicht möglich.

Alternativ können Sie einen handelsüblichen WLAN Router z.B. (Nano Router) verwenden. Dieser wird in Ihr bestehendes WLAN Netz integriert und übernimmt damit die Verbindung Ihrer CCU1 mit dem Heimnetzwerk. Die Konfiguration ist abhängig von Ihren Einstellungen und den verwendeten Geräten. Bitte hierzu die Bedienungsanleitungen der verwendeten Komponenten zur Hilfe nehmen.

Die Spannungsversorgung des Nano Roter kann über den USB Port der Zentrale übernommen werden. (maximale Leistungsaufnahme berücksichtigen: 5V / 500mA) 

  • WLAN Router im Netzwerk als WLAN Bridge einbinden
  • Die Konfiguration entnehmen Sie bitte den Bedienungsanleitungen der von Ihnen verwendeten Geräte
  • CCU1 per Patchkabel mit dem zuvor installierten Router verbinden
  • Adresseinstellungen von Router und CCU1 prüfen und ggf. anpassen
  • Verbindung von PC zu CCU1 testen
  • Jetzt können Sie per WLAN mit dem PC auf die CCU1 zugreifen

Technik

HomeMatic CCU2: Wie funktioniert der Zugriff über den Ethernet-Anschluss?

Ethernet-Verbindung im Netzwerk mit DHCP-Server (Standard)

Die automatische Einbindung der HomeMatic CCU2 in Ihr Netzwerk funktioniert nur dann, wenn der automatische Bezug der IP-Adresse mit der Einstellung „DHCP on“ an der CCU2 eingestellt ist. Die CCU2 ist werksseitig bereits so vorkonfiguriert, dass hier keine Änderung der Konfiguration notwendig ist. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung der HomeMatic CCU2.

Netzwerkeinstellungen an der HomeMatic CCU2 lassen sich in der WebUI unter
Einstellungen – Systemsteuerung - Netzwerksteuerung

konfigurieren.

Auch nach einem Neustart der HomeMatic CCU2 (z. B. nach Stromausfall) erhält diese automatisch eine neue IP-Adresse vom DHCP‑Server. Die neue IP-Adresse kann sich dabei von der zuvor verwendeten unterscheiden, sodass der Zugriff auf die HomeMatic CCU2 über einen von Ihnen im Webbrowser angelegten Favoriten nicht mehr möglich ist.

Sollten Sie nach Eingabe der URL http://homematic-ccu2 in Ihrem Webbrowser nicht auf die WebUI Bedienoberfläche gelangen, gibt es unterschiedliche Lösungen zur Störungsbeseitigung.

a) IP-Adresse Ihrer Zentrale eingeben

b) Anschluss per USB-Kabel

Meine HomeMatic Rauchmelder lösen ohne Grund aus. Was kann ich dagegen unternehmen?

Die HomeMatic Rauchmelder entsprechen der VDS-Klassifizierung und verfügen über eine sehr hohe Empfindlichkeit.

Die Auslöseschwelle kann sich während der Einsatzzeit durch Ablagerungen (z.B. Hausstaub oder Insekten) in der Rauchkammer verringern. Durch zusätzliche Staubverwirbelungen, z.B. durch Zugluft, können Täuschungsalarme entstehen.

Deshalb sind HomeMatic Rauchmelder mit einem geräteinternen Empfindlichkeitsabgleich ausgestattet, durch den Ablagerungen in einem bestimmten zulässigen Bereich berücksichtigt werden. Diese Kalibrierung wird während der Funktionsprüfung durchgeführt und sollte zu Ihrer eigenen Sicherheit idealerweise wöchentlich, jedoch mindestens monatlich, durchgeführt werden. Drücken Sie dazu die Prüftaste des Rauchmelders für ca. 2 Sekunden. Die Auswertung der Funktionsprüfung entnehmen Sie der Bedienungsanleitung des HomeMatic Raumelders, Kapitel 9.2 „Periodische Überprüfung und Fehleranzeige“.

 

Meine SD-Karte wird in der WebUI als nicht initialisiert angezeigt, obwohl diese vorher benutzt und nicht aus der Zentrale entfernt wurde. Kann ich meine gespeicherten Messwerte retten?

In seltenen Fällen kann es dazu kommen, dass die SD-Karte nicht korrekt erkannt bzw. gemountet wird. Dadurch wird diese in der WebUI als nicht initialisiert angezeigt. Um einen Verlust Ihrer Messwerte zu verhindern, gehen Sie wie folgt vor:

1. Trennen Sie die CCU2 von Stromnetz. Entfernen Sie auch das Netzwerkkabel, um besser an die SD-Karte zu gelangen.
2. Schließen Sie die SD-Karte der CCU2 an Ihren Computer an.
3. Sichern Sie den Ordner „measurement“ auf Ihrem Computer.
4. Stecken Sie die SD-Karte jetzt wieder in Ihre Zentrale und starten Sie diese neu.
5. Lassen Sie die SD-Karte in der Speicherverwaltung der WebUI neu initialisieren.
6. Wiederholen Sie Schritt 1 und 2.
7. Kopieren Sie den zuvor gesicherten Ordner „measurement“ zurück in das Hauptverzeichnis der SD-Karte.
8. Legen Sie die SD-Karte nun wieder in Ihre Zentrale und starten Sie diese erneut. Die Daten sollten nun wieder korrekt angezeigt werden.

Auch zuvor gespeicherte Backup Dateien von Messwerten können auf diese Weise (Schritt 7) wieder in die CCU2 geladen werden.
Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass die SD-Karte nicht am Computer formatiert wird.  

Stimmt es, dass die Verschlüsselung des HomeMatic Systems nicht sicher ist bzw. das System gehackt wurde? Wie kann ich mein HomeMatic System vor Angriffen schützen?

Im HomeMatic System können Funkbefehle durch eine AES-verschlüsselte Berechtigungsüberprüfung (verschlüsselte Rückfrage beim Absender) gesichert werden. Mit Hilfe dieses Authentifizierungsverfahrens wird durch den Empfänger eine Berechtigungsüberprüfung des Senders durchgeführt. Sollte diese erfolgreich sein, wird der Befehl ausgeführt.


Die Authentifizierung wird mittels AES-Schlüssel durchgeführt. Die Grundlage hierfür ist der im System hinterlegte Systemsicherheitsschlüssel. Werksseitig ist für die Zentrale ein Default-Systemsicherheitsschlüssel hinterlegt, der als Sicherheitsgrundlage ausreichend ist und bisher nicht „gehackt“ wurde. Sollte eine erhöhte Sicherheit gewünscht sein, kann dies durch einen individuell definierten Systemsicherheitsschlüssel realisiert werden. Bitte beachten Sie vor Änderungen am Systemsicherheitsschlüssel die entsprechenden Hinweise im WebUI Handbuch (zu finden im Downloadbereich) und unsere weiterführenden FAQ´s zu dieser Thematik.


Die gesicherte Übertragung ist bei sicherheitsrelevanten Geräten, wie z.B. der KeyMatic, werksseitig eingeschaltet. Sie können die Einstellungen der gesicherten Übertragung für eine Vielzahl von Geräten über die WebUI Bedienoberfläche individuell anpassen.
Bitte beachten Sie, dass eine gesicherte Übertragung von Funkbefehlen das Verhalten der Geräte beeinflussen kann. Aufgrund der Authentifizierung entsteht ein deutlich höheres Funkaufkommen. Dadurch kann es vorkommen, dass die Geräte schneller den Bereich des gesetzlich vorgeschriebenen Duty Cycles erreichen. Weitere Informationen zum Duty Cycle finden Sie in unseren FAQ´s.


Aufgrund der häufigen Authentifizierungen kann es z.B. bei der Bedienung eines Rollladenaktors über eine Fernbedienung zu unerwünschten Verhaltensweisen kommen, die den Bedienungskomfort stark beeinträchtigen.
Bei der Erstellung von Programmen über die Zentrale sollte bei gesicherter Übertragung das zusätzlich entstehende Funkaufkommen berücksichtigt werden. Dadurch kann es verstärkt zu Kollisionen im Funkverkehr durch Befehle, Authentifizierung, Rückmeldungen und Zustandsmeldungen kommen. Wenn mehrere Aktoren in einem Programm geschaltet werden sollen, ist auf ausreichende Zeitabstände zwischen den einzelnen Sendebefehlen zu achten, um einen störungsfreien Betrieb zu ermöglichen. Bei Kollisionen im Funkverkehr können Servicemeldungen und nicht ausgeführte Aktionen die Folge sein.


Die Entscheidung über eine gesicherte oder ungesicherte Übertragung eines Gerätes sollte auf Basis der unterschiedlichen Anwendungsbereiche individuell festgelegt werden. Wir empfehlen eine gesicherte Übertragung für sicherheitsrelevante Komponenten wie z.B. KeyMatic, WinMatic und Geräte, die für eine Alarmanlagenfunktion eingesetzt werden. Andere HomeMatic Komponenten sollten gemäß Ihrer Funktion / Sicherheitsrelevanz beurteilt werden. Ein Schaltaktor zum Einschalten einer Flurbeleuchtung mit Energiesparlampen benötigt in der Regel geringere Sicherheitsrichtlinien im Vergleich zu einem Schaltaktor, der zur Ansteuerung eines Garagentors oder einer Gartenbewässerungsanlage verwendet wird. Als Basis für die Festlegung sollte berücksichtigt werden, welcher Schaden durch eine unerwünschte Aktion des Gerätes entstehen kann.
Wir empfehlen Ihnen die Funktionen des HomeMatic Systems zu prüfen und die Geräte entsprechend Ihrer Sicherheitsbedürfnisse anzupassen. Hierbei sollten die erwähnten Vor- und Nachteile berücksichtigt werden, um eine optimale Funktion mit einer möglichst hohen Sicherheit zu erreichen.

Was ist BidCoS®?

BidCoS® steht für „Bidirectional Communication Standard“. Dies ist ein neuer Funkstandard, der speziell für die drahtlose Ansteuerung von Sensoren und Aktoren zur Hausautomation entwickelt wurde. BidCoS® ermöglicht den Aufbau einer kompletten Haussteuerung: Schalten/Dimmen von Licht und anderen elektrischen Verbrauchern, Klimatisierung (Heizen, Kühlen, Lüften), Wettermesstechnik, Energiemanagement, Zugangskontrolle, Einbruchschutz, Gefahrenabsicherung (Rauch, Gas, Wasser …) usw. Dabei werden sowohl netz- als auch batteriebetriebene Komponenten innerhalb und außerhalb des Hauses berücksichtigt. Die schnelle bidirektionale Kommunikation (gesendete Funksignale werden vom Empfänger bestätigt) erhöht die Funktionssicherheit und bildet die Grundlage für die umfangreichen Möglichkeiten der Fernsteuerung/-überwachung solcher Systeme.

Was kann ich machen, wenn ich den Systemsicherheitsschlüssel nicht mehr kenne und die HomeMatic Komponenten nicht mehr an einer Zentrale angelernt sind?

Es gibt keine Möglichkeit das Gerät direkt, wie in den jeweiligen Bedienungsanleitungen beschrieben, in den Werkszustand zu versetzen.

Aus Sicherheitsgründen gibt es keinen „Master-Schlüssel“ der für ein Rücksetzen der Komponente genutzt werden kann.

Einige unserer Partner bieten für diesen Fall einen speziellen Service an. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall direkt an Ihren Lieferanten. Dieser kann Ihnen möglicherweise eine Lösung aufzeigen.

Was muss ich bei der Verwendung des HomeMatic Systemsicherheitsschlüssel beachten?

Sie können mit Hilfe der HomeMatic Zentrale oder eines HomeMatic Konfigurationsadapters einen Systemsicherheitsschlüssel an Ihre HomeMatic Komponenten übertragen. Durch das Setzen dieses Systemsicherheitsschlüssels werden die Komponenten gegen manuellen Reset am Gerät geschützt und können nicht mehr an einer HomeMatic Zentrale ohne Eingabe das Systemsicherheitsschlüssels angelernt werden.

Sie benötigen den Systemsicherheitsschlüssels z.B. dann, wenn Sie HomeMatic Komponenten an öffentlichen Plätzen wie Schulen, Hotels oder Ferienwohnungen einsetzen wollen. Bei privater Nutzung der HomeMatic Komponenten ist es nicht empfehlenswert den HomeMatic Systemsicherheitsschlüssel zu setzen, da es bei Verlust des Schlüssels keine Möglichkeit zum Zurücksetzen gibt. Nachfolgend ein Auszug aus der Bedienungsanleitung der HomeMatic WebUI:

"Notieren Sie sich Ihren Systemsicherheitsschlüssel und bewahren Sie diesen an einem sicheren Ort auf. Aus Sicherheitsgründen besteht keine Möglichkeit den Systemsicherheitsschlüssel zurückzusetzen oder zu umgehen. Das Setzen des Systemsicherheitsschlüssels wirkt sich auf alle im System installierten HomeMatic Komponenten aus."

Downloads/eq3/bilder_artikel/HM-Sicherheitsschluessel-Screenshot.jpg

Welches Protokoll verwendet HomeMatic?

Das HomeMatic-Protokoll wurde von eQ-3 speziell für Anwendungen in der Haus- und Gebäudeautomation entwickelt. Es basiert auf den über 20 Jahren Erfahrung mit funkbasierten Lösungen in diesem Bereich im Haus. Technisch wird das HomeMatic-Protokoll auch als „BidCoS“ bezeichnet, was für „Bidirektional Communication System“ steht.

Wie kann die CCU1 per WLAN in ein bestehendes Netzwerk integriert werden?

Eine direkte WLAN Verbindung ist mit der CCU1 leider nicht möglich.

Alternativ können Sie einen handelsüblichen WLAN Router z.B. (Nano Router) verwenden. Dieser wird in Ihr bestehendes WLAN Netz integriert und übernimmt damit die Verbindung Ihrer CCU1 mit dem Heimnetzwerk. Die Konfiguration ist abhängig von Ihren Einstellungen und den verwendeten Geräten. Bitte hierzu die Bedienungsanleitungen der verwendeten Komponenten zur Hilfe nehmen.

Die Spannungsversorgung des Nano Roter kann über den USB Port der Zentrale übernommen werden. (maximale Leistungsaufnahme berücksichtigen: 5V / 500mA) 

  • WLAN Router im Netzwerk als WLAN Bridge einbinden
  • Die Konfiguration entnehmen Sie bitte den Bedienungsanleitungen der von Ihnen verwendeten Geräte
  • CCU1 per Patchkabel mit dem zuvor installierten Router verbinden
  • Adresseinstellungen von Router und CCU1 prüfen und ggf. anpassen
  • Verbindung von PC zu CCU1 testen
  • Jetzt können Sie per WLAN mit dem PC auf die CCU1 zugreifen

Wie kann ein gesetzter Systemsicherheitsschlüssel wieder entfernt werden?

Sollten Sie bereits einen Systemsicherheitsschlüssel in Ihrem HomeMatic System gesetzt haben und die jeweiligen Komponenten noch an der HomeMatic Zentrale angelernt sein, können Sie über nachfolgende Schritte den Systemsicherheitsschlüssel aus den Komponenten entfernen:

Wählen Sie innerhalb der HomeMatic WebUI unter „Einstellungen“ den Menüpunkt „Geräte“, bzw. in der Konfigurationsadapter-Software „Geräte“.

Hier erhalten Sie eine Übersicht aller angelernten HomeMatic Komponenten, die Sie nun jeweils einzeln über den Button „Löschen“ unter der Löschoption (Dropdown-Menü) „Gerät in den Werkszustand setzen“ entfernen und somit in den Auslieferungszustand versetzen können. Bestätigen Sie diese Auswahl über den Button „Löschen“.

Downloads/eq3/bilder_artikel/Geraet-loeschen.jpg

Bitte beachten Sie hierbei, dass einige HomeMatic Komponenten manuell in den Lernmodus versetzt werden müssen (z.B. Handsender, Wandsender, UP-Schnittstellen, ...). Dies wird auch durch eine entsprechende Service-Meldung kenntlich gemacht. Sollte keine Service-Meldung anstehen, ist der Ablern- und Reset-Vorgang erfolgreich abgeschlossen.

Nachdem Sie alle Komponenten über diese Vorgehensweise gelöscht und in den Werkszustand gebracht haben, besitzen diese keinen Systemsicherheitsschlüssel mehr.

Um den Systemsicherheitsschlüssel aus der HomeMatic CCU1 zu entfernen, wählen Sie in der WebUI
„Einstellungen“ - „Systemsteuerung“ - „Sicherheit“ - „Systemreset“.

Hierbei wird die HomeMatic CCU1 komplett in den Auslieferungszustand versetzt! Bei Einsatz eines HomeMatic Konfigurationsadapters wäre nach dem Ablernen aller Komponenten die Software vollständig vom Computer zu entfernen. Zusätzlich muss nachfolgender Ordner manuell gelöscht werden, sollte das System diesen nicht bereits automatisch entfernt haben.

Installationsordner z.B. : C:\ProgrammData\Bidcos-Service

Wie kann ich HomeMatic Wired Komponenten in die CCU2 integrieren?

Hierfür wird die neue Hutschienenkomponente, das HomeMatic RS485 LAN Gateway, benötigt. Das RS485 LAN Gateway ermöglicht die Anbindung des HomeMatic Wired-Systems mit der Zentrale über Ethernet. Als vollwertiges Mitglied der HomeMatic Wired-Familie erfolgt die Kommunikation zwischen RS485 LAN Gateway und angebundenen HomeMatic-Geräten wiederum über das HomeMatic Wired-Protokoll.

Der wesentliche Vorteil: Die im Haus bauseits vorhandene Netzwerk-Infrastruktur dient als Grundlage für die Anbindung, eine Verbindung über zusätzliche Busleitungen ist nicht notwendig. Bei der Installation wird das Gateway komfortabel auf Standard-Hutschienen in der Elektroverteilung montiert.

Wie stelle ich bei der HomeMatic Funk-Alarmzentrale SSL für die E-Mail-Benachrichtigung ein?

Der Hersteller des in der Alarmzentrale eingesetzten Betriebssystems hat den Support eingestellt. Zusätzlich ist die Leistung der Alarmzentrale für einen gesicherten und verschlüsselten E-Mail Zugriff nicht ausreichend. Daher können wir diese Funktion leider nicht mehr implementieren.

Wie viele Homematic Komponenten kann ich maximal in meiner Installation verwenden?

Grundsätzlich sollte berücksichtigt werden, dass das Homematic System für ein „normales“ Einfamilienhaus spezifiziert und entwickelt wurde. Für die Installation in größeren Gebäuden empfehlen wir z. B. die Zusammenarbeit mit unserem Partner Contronics.

Die Systemgrenzen pro Homematic Zentrale CCU2 sind wie folgt spezifiziert:

  • 400 Funkkanäle sowie
  • zusätzlich 127 Wired Geräte.

Bitte beachten Sie Folgendes:
Die Anzahl der Funkkomponenten ist abhängig von der jeweiligen Anzahl der Kanäle aller verwendeten Komponenten!

Beispiel:

  • Homematic Funk-Schaltaktor 1-fach besitzt einen Kanal             à 400 Komponenten
  • Homematic Funk-Schaltaktor 4-fach besitzt 4 Kanäle                  à 100 Komponenten  

In der Regel werden in einer Installation unterschiedliche Komponenten verwendet. Erfahrungsgemäß beträgt die maximale Anzahl an Funk-Komponenten, die von der CCU2 störungsfrei innerhalb einer Installation betrieben werden können, daher ca. 100 – 120 einzelne Geräte.

Homematic IP

Allgemein

Funkprobleme seit Serverwartung am 22.03.2016

Lieber Kunde, durch Aktualisierung des Servers kann es bei einigen Kunden zu Funktionseinschränkungen kommen. Die Ursache liegt in einer fehlerhaften Konfiguration des Homematic IP Access Points (HAP) nach der Aktualisierung, abhängig von dem Zeitpunkt der ersten Inbetriebnahme und bestimmten Kombination von Firmware-Versionen.

Bin ich von dem Problem betroffen?

Sollten sich die Homematic IP Geräte Ihrer Installation dauerhaft nicht mehr über die Homematic IP App bedienen lassen und zusätzlich erscheint bei der überwiegenden Anzahl der Geräte in der Homematic IP App dauerhaft das Funksymbol, dann sind Sie von dem Problem betroffen.

Wie kann ich das Problem lösen?

Bitte führen Sie bei allen Homematic IP Geräten einen Werksreset durch – mit Ausnahme des Homematic IP Access Points! Die Prozedur für den Werksreset des Homematic IP Gerätes ist in der jeweiligen Bedienungsanleitung aufgeführt.* Das Gerät wird nach dem Reset automatisch wieder der Installation hinzugefügt! Alle Geräteeinstellungen bleiben dabei erhalten.

Sofern Sie gleichzeitig auch alle Geräteeinstellungen zurücksetzen möchten, müssen Sie zusätzlich auch den Homematic IP Access Point zurücksetzen.

Wir entschuldigen uns sehr für Ihre Unannehmlichkeiten!

*Schritte für den Werksreset:

1. Batterie entfernen bzw. Gerät aus Steckdose ziehen
2. Systemtaste drücken und gedrückt halten
3. Batterien wieder einlegen bzw. Gerät in Steckdose stecken (Systemtaste weiter gedrückt halten)
4. Warten bis die Systemtaste blinkt (nach ca. 4 Sekunden)
5. Jetzt die Systemtaste loslasen und einmal lange gedrückt halten, bis die Systemtaste grün leuchtet

 

 

Radio communication problems after server maintenance on 22/03/2016

Dear customer, due to a server update there may be functional problems with some customers’ installations. This is caused by incorrect configuration of the Homematic IP Access Point (HAP) after the update, depending on the date of the first set-up as well as certain firmware version combinations.

Is my system effected by this problem?

Your system will be effected if the Homematic IP devices of your installation can permanently not be operated via the Homematic IP app and if, in addition, the radio symbol permanently appears for the majority of your devices in the Homematic IP app.

How can I solve the problem?

Please restore the factory settings of all Homematic IP devices - except the Homematic IP Access Point! You will find further information on how to restore the factory settings in the corresponding user manual of your Homematic IP device. The device will automatically be re-integrated into your installation after the reset. All device settings will be maintained.

If you would like to reset also the device settings at the same time, you also need to restore the factory settings of your Homematic IP Access Point.

We apologise for any inconvenience this may cause!

*Steps for restoring the factory settings:

1. Remove the batteries or plug off the device from the socket.
2. Press the system button and keep the button pressed
3. Re-insert the batteries or plug in the device into a socket (keep the system button pressed)
4. Wait until the system button starts flashing (after 4 seconds)
5. Now release the system button and press the system button again until the system button starts flashing green

 

In welchen Sprachen ist die Homematic IP App verfügbar?

Aktuell gibt es die App in den Sprachen Deutsch und Englisch. Eine Erweiterung auf weitere Sprachen ist geplant.

Kann eQ-3 all meine Daten einsehen? Was wird von meinen Daten gespeichert? Wo steht der Server? Wie sicher sind die Daten?

Wir respektieren den Wunsch auf Privatsphäre unserer Kunden ohne Abstriche. Hierin liegt eine wichtige Unterscheidung aller Smart-Home-Lösungen von eQ-3 zu den Produkten anderer Hersteller.
Für die Installationen mit der CCU2 müssen bereits heute keinerlei Daten registriert werden. Damit ist Homematic eines der wenigen Smart-Home-Systeme, das vollkommen anonym genutzt werden kann. Auch MAX! Kunden werden nicht gezwungen, persönliche Daten preiszugeben. Dies ist auch ein wesentliches Merkmal der Homematic IP Lösungen von eQ.3: Der Anwender muss für die Nutzung der Smartphone-Apps und der Homematic IP Cloud für die Raumklima-Lösung keinerlei private Daten angeben. Das System lässt sich allein durch Scannen des QR-Codes und Drücken einer Taste am Home Control Access Point sicher und anonym in Betrieb nehmen.
Der Server für den Homematic IP Service steht in Deutschland und wird unter den strengen deutschen Datenschutzbestimmungen betrieben.
Die Identifikation eines Anwenders von Homematic IP ist nur im Rahmen der Strafverfolgung und auf der Basis eines Gerichtsbeschlusses möglich.

Kann ich Homematic IP nur im Neubau verwenden oder ist es auch zur Nachrüstung geeignet?

Homematic IP eignet sich als Funklösung sowohl zur Nachrüstung in Wohnungen und Einfamilienhäusern - egal, ob Eigentum oder Miete - als auch im Neubau. Homematic IP ist besonders für Smart-Home-Einsteiger interessant. Es kann aber ebenso zum Ausbau von bestehenden Homematic Lösungen verwendet werden.

Kann ich MAX! mit Homematic IP kombinieren?

Nein, Homematic IP und MAX! sind nicht kompatibel. Homematic IP ist auf ein anderes Marktsegment gerichtet.

Kommen laufende Kosten auf mich zu? Wenn ja, in welcher Höhe und wofür?

Nein, es werden keine laufenden Kosten, wie Servergebühren, Kosten für Apps in den App-Stores oder Ähnliches entstehen.
Möglich - derzeit jedoch nicht geplant - sind In-App-Käufe, welche die kostenfreie App durch gebührenpflichtige Zusatzdienste ergänzen.

Unterstützt Homematic IP verschiedene Zeitzonen?

Ja, es werden verschiedene Zeitzonen unterstützt. Maßgebend für die Zeiten in den Wochenprofilen ist immer die Zeit am Standpunkt des Home Control Access Point, d. h. welche Zeitzone für den Home Control Access Point konfiguriert wurde.

Welche Erweiterungen sind als nächstes geplant - und zu wann?

Die nächste Punktlösung wird zum Thema „Sicherheit“ entwickelt. eQ-3 plant mehr als 30 unterschiedliche Gerätetypen vor dem Ende von 2016.

Welche Systemvoraussetzungen muss ich für Homematic IP haben? Welche Betriebssysteme (Android, BB, iOS, Winphone, Wintablet) werden unterstützt?

Zum Start werden Smartphones ab Android 4.1 und iPhones ab iOS 8 unterstützt, womit deutlich mehr als 90 % des Marktes und vor allem der installierten Basis abgedeckt werden.
Wir beobachten Windows Phone aktiv und sehen vor, Windows Phone zu unterstützen, wenn dessen Marktanteil weiter wächst und insbesondere die Einführung von Windows 10 erfolgreich verläuft.

Werden die Homematic IP Geräte in bestehende Homematic Apps (Penzler, Orbylon, HomeDroid, Home24, Mediola, IP Symcon, Homeputer) integriert?

Ja, bei einem Großteil der Homematic Apps ist dies bereits möglich.
Die technischen Voraussetzungen hierfür sind gegeben und eine Kompatibilität von Homematic IP und Homematic ist mit der CCU2 gewährleistet.

Werden zukünftige Erweiterungen als neue Punktlösung auf den Markt gebracht, oder in Verbindung mit einer neuen Zentrale als Smart Home-System?

Es werden zahlreiche Komponenten für praktisch alle Use Cases im Smart Home folgen, z. B. für Fußbodenheizungen, Sicherheitsanwendungen, zur Licht und Rollladensteuerung, für die Lüftung oder auch den Zugang zum Gebäude.
Zusätzliche Komponenten werden in bestimmten Kombinationen auch als weitere Punktlösungen angeboten, stehen aber allgemein zur Erweiterung der ersten Punktlösung „Raumklima“ in eine umfassende Smart Home-Lösung zur Verfügung.

Wie lange wird die Software (App) von Homematic IP gepflegt?

Eine Regelung, die den langjährigen Betrieb für Kunden zusichert, ist Teil der Nutzungsbedingungen für Homematic IP.
eQ-3 ist dafür bekannt, seine Produktlinien besonders lange und ohne Abstriche bei der Rückwärts-Kompatibilität zu unterstützen. Dies gilt beispielsweise seit mehr als 15 Jahren bei FS20 und seit nunmehr 10 Jahren bei Homematic.

Wie sicher ist Homematic IP? Kann es von außen gehackt werden?

Homematic IP bringt das Thema Sicherheit in der Hausautomation auf ein neues Niveau.
Bereits der Anlernvorgang ist kryptografisch abgesichert. Anders als bei Funktechniken wie WLAN, Bluetooth (mit Geräten ohne Display), ZigBee, Z-Wave, DECT, ULE und EnOcean ist ein Abhören der Schlüssel auch während der Installation nicht möglich.
Im Betrieb erfolgt bei Homematic IP eine Verschlüsselung und Authentisierung aller Datenpakete. Dabei wird auf universell akzeptierte und vor allem veröffentlichte Standards wie AES-128 und CCM/RFC3610 gesetzt.
Auch die Kommunikation des Home Control Access Points in die Homematic IP Cloud und die Verbindungen der Apps mit der Cloud werden durch etablierte Internet-Sicherheitsverfahren zuverlässig geschützt.
Das Sicherheitskonzept und vor allem die Funkprotokolle wurden von renommierten, unabhängigen Sicherheitsexperten geprüft. Bspw. wurde die Raumklima-Lösung von Homematic IP durch AV-Test mit „sehr gut“ in Bezug auf IT-Sicherheit ausgezeichnet.

Wird die Qivicon Home Base Homematic IP unterstützen? Wenn ja, ab wann?

Dies ist geplant. Der Termin wird von der Deutschen Telekom bekannt gegeben.

Wird Homematic IP ein komplett offenes System oder müssen Partner zertifiziert werden?

Homematic IP steht als offenes System auch für andere Gerätehersteller zur Verfügung. Neben dem Protokoll und der entsprechenden Implementation für Geräte wird eQ-3 kurzfristig aber auch umfangreiche Entwicklungskits zur Verfügung stellen. Diese Entwicklungskits sind als DDK (Device Development Kit) und SDK (Software Development Kit) verfügbar.
Unter dem DDK sind Tools wie Evaluationsboards, Funkmodule, Funk-Sniffer, eine umfangreiche Dokumentation sowie Beispiel-Applikationen verfügbar. Optional können Workshops und Supportpakete gebucht werden.
Kunden legen hohen Wert auf Zuverlässigkeit, Stabilität und Interoperabilität. Entsprechend wird es für Homematic IP Zertifizierungen - wie auch bei vielen anderen Funktechniken wie GSM/UMTS, WiFi - geben. Durch die Entwicklungstools werden entsprechende Zertifizierungstests weniger aufwendig und kostspielig sein, als bei anderen Standards, ohne jedoch an Aussagekraft zu verlieren.

Wofür steht das „IP“? Kann ich alle IP Geräte (wie z. B. VoIP Telefone IP Kameras etc.) in das System einbinden?

Alle Homematic IP Geräte kommunizieren mittels IPv6; d.h. genauer gesagt mittels UDP/IP. Durch die Verwendung von IP können alle Geräte im Smart Home in einem Netzwerk betrieben und über entsprechende Applikationen kombiniert werden.
Das heißt, es können z. B. IP Kameras in eine Homematic IP Lösung integriert werden, wenn deren Applikation das Homematic IP Protokoll unterstützt. Zukünftig werden auch andere Kommunikationsmedien als Funk für Geräte mit Homematic IP unterstützt.

Technik

Funkprobleme seit Serverwartung am 22.03.2016

Lieber Kunde, durch Aktualisierung des Servers kann es bei einigen Kunden zu Funktionseinschränkungen kommen. Die Ursache liegt in einer fehlerhaften Konfiguration des Homematic IP Access Points (HAP) nach der Aktualisierung, abhängig von dem Zeitpunkt der ersten Inbetriebnahme und bestimmten Kombination von Firmware-Versionen.

Bin ich von dem Problem betroffen?

Sollten sich die Homematic IP Geräte Ihrer Installation dauerhaft nicht mehr über die Homematic IP App bedienen lassen und zusätzlich erscheint bei der überwiegenden Anzahl der Geräte in der Homematic IP App dauerhaft das Funksymbol, dann sind Sie von dem Problem betroffen.

Wie kann ich das Problem lösen?

Bitte führen Sie bei allen Homematic IP Geräten einen Werksreset durch – mit Ausnahme des Homematic IP Access Points! Die Prozedur für den Werksreset des Homematic IP Gerätes ist in der jeweiligen Bedienungsanleitung aufgeführt.* Das Gerät wird nach dem Reset automatisch wieder der Installation hinzugefügt! Alle Geräteeinstellungen bleiben dabei erhalten.

Sofern Sie gleichzeitig auch alle Geräteeinstellungen zurücksetzen möchten, müssen Sie zusätzlich auch den Homematic IP Access Point zurücksetzen.

Wir entschuldigen uns sehr für Ihre Unannehmlichkeiten!

*Schritte für den Werksreset:

1. Batterie entfernen bzw. Gerät aus Steckdose ziehen
2. Systemtaste drücken und gedrückt halten
3. Batterien wieder einlegen bzw. Gerät in Steckdose stecken (Systemtaste weiter gedrückt halten)
4. Warten bis die Systemtaste blinkt (nach ca. 4 Sekunden)
5. Jetzt die Systemtaste loslasen und einmal lange gedrückt halten, bis die Systemtaste grün leuchtet

 

 

Radio communication problems after server maintenance on 22/03/2016

Dear customer, due to a server update there may be functional problems with some customers’ installations. This is caused by incorrect configuration of the Homematic IP Access Point (HAP) after the update, depending on the date of the first set-up as well as certain firmware version combinations.

Is my system effected by this problem?

Your system will be effected if the Homematic IP devices of your installation can permanently not be operated via the Homematic IP app and if, in addition, the radio symbol permanently appears for the majority of your devices in the Homematic IP app.

How can I solve the problem?

Please restore the factory settings of all Homematic IP devices - except the Homematic IP Access Point! You will find further information on how to restore the factory settings in the corresponding user manual of your Homematic IP device. The device will automatically be re-integrated into your installation after the reset. All device settings will be maintained.

If you would like to reset also the device settings at the same time, you also need to restore the factory settings of your Homematic IP Access Point.

We apologise for any inconvenience this may cause!

*Steps for restoring the factory settings:

1. Remove the batteries or plug off the device from the socket.
2. Press the system button and keep the button pressed
3. Re-insert the batteries or plug in the device into a socket (keep the system button pressed)
4. Wait until the system button starts flashing (after 4 seconds)
5. Now release the system button and press the system button again until the system button starts flashing green

 

Hat der Home Control Access Point einen Webserver?

Nein, der Home Control Access Point arbeitet mit einer direkten Verbindung in die Cloud, die über gesicherte Websocket-Verbindungen realisiert ist.

Kann die Funkreichweite des Systems erhöht werden?

Ja, das Homematic IP Funkprotokoll unterstützt Routingfunktionen in netzversorgten Geräten (wie bspw. Homematic IP Schaltsteckdose und Schalt-Mess-Steckdose). Diese Funktionalitäten sind ab Ende Oktober 2016 verfügbar.
Zu beachten ist, dass Homematic IP auf der gleichen, besonders leistungsfähigen und robusten Funktechnik basiert, die sich bereits in Millionen von Geräten bei Homematic, MAX! und auch RWE Smart Home bewährt hat. Dadurch wird eine Reichweitenerhöhung i. d. R. nicht benötigt.

Kann eQ-3 all meine Daten einsehen? Was wird von meinen Daten gespeichert? Wo steht der Server? Wie sicher sind die Daten?

Wir respektieren den Wunsch auf Privatsphäre unserer Kunden ohne Abstriche. Hierin liegt eine wichtige Unterscheidung aller Smart-Home-Lösungen von eQ-3 zu den Produkten anderer Hersteller.
Für die Installationen mit der CCU2 müssen bereits heute keinerlei Daten registriert werden. Damit ist Homematic eines der wenigen Smart-Home-Systeme, das vollkommen anonym genutzt werden kann. Auch MAX! Kunden werden nicht gezwungen, persönliche Daten preiszugeben. Dies ist auch ein wesentliches Merkmal der Homematic IP Lösungen von eQ.3: Der Anwender muss für die Nutzung der Smartphone-Apps und der Homematic IP Cloud für die Raumklima-Lösung keinerlei private Daten angeben. Das System lässt sich allein durch Scannen des QR-Codes und Drücken einer Taste am Home Control Access Point sicher und anonym in Betrieb nehmen.
Der Server für den Homematic IP Service steht in Deutschland und wird unter den strengen deutschen Datenschutzbestimmungen betrieben.
Die Identifikation eines Anwenders von Homematic IP ist nur im Rahmen der Strafverfolgung und auf der Basis eines Gerichtsbeschlusses möglich.

Kann ich die Schaltsteckdose als Wärmebedarfsrelais nutzen?

Eine Anwendung z. B. zum Schalten einer Umwälzpumpe wird in einer kommenden Version per Softwareupdate verfügbar werden. Ebenso sind Geräte geplant, mit denen ein Wärmeerzeuger, z. B. eine Gastherme oder Wärmepumpe, direkt gesteuert werden kann.

Kann ich einen Fensterkontakt sowohl in einer Raumklima-Lösung als auch in einer weiteren Punktlösung (z. B. Sicherheit) verwenden? Oder muss ich zwei Fensterkontakte an einem Fenster anbringen?

Ein Fensterkontakt kann übergreifend für mehrere Punktlösungen an einem Home Control Access Point oder für unterschiedliche Lösungen an einer CCU2 betrieben werden. Mehrere Fensterkontakte an einem Fenster sind nicht notwendig.

Kann ich MAX! mit Homematic IP kombinieren?

Nein, Homematic IP und MAX! sind nicht kompatibel. Homematic IP ist auf ein anderes Marktsegment gerichtet.

Können die Homematic IP Geräte in das Gruppenkonzept der CCU2 integriert werden?

Mischgruppen zwischen Homematic und Homematic IP Geräten können aufgrund der fehlenden direkten Verknüpfung nicht realisiert werden.
Homematic und Homematic IP Geräte können über Regeln bzw. Zentralenprogramme in der CCU2 universell und frei miteinander kombiniert werden. Gerade die sehr leistungsfähige Rules Engine hinter den Zentralenprogrammen in der CCU2 stellt eine wesentliche Stärke von Homematic und Homematic IP dar. Mit dem Homematic OCCU Software Development Kit kann auch dieser Bestandteil von Entwicklern anderer Smart-Home-Zentralen frei und kostenlos genutzt werden.

Muss ich mir für jede Punktlösung einen neuen Home Control Access Point kaufen?

Nein, ein Home Control Access Point kann in mehreren Punktlösungen genutzt werden.

Sind alle Homematic IP Geräte updatefähig (OTAU)? Kann ich Updates über die App einspielen?

Alle Homematic IP Geräte besitzen die Möglichkeit, über Funk ein Update der Gerätesoftware (Firmware) per OTAU (over the air update) zu bekommen. Diese Funktion läuft automatisch im Hintergrund ab, sodass Sie stets ein funktionell aktuelles Gerät besitzen, ohne sich aufwendig um Updates kümmern zu müssen.

Sind die Homematic IP Produkte untereinander direkt verknüpfbar (wie bei Homematic)?

Die Geräte können direkt miteinander kommunizieren. Damit stehen Verknüpfungen, bspw. zwischen Fensterkontakten und Heizungsstellern, in einem Raum auch dann zur Verfügung, wenn die Internet-Verbindung einmal gestört sein sollte.
Die notwendigen Verknüpfungen zwischen Geräten werden bei der Konfiguration, bspw. bei der Zuordnung von Geräten zu Räumen, automatisch über den Homematic IP Access Point angelegt und werden nicht wie bei Homematic manuell hergestellt.

Unterstützt Homematic IP verschiedene Zeitzonen?

Ja, es werden verschiedene Zeitzonen unterstützt. Maßgebend für die Zeiten in den Wochenprofilen ist immer die Zeit am Standpunkt des Home Control Access Point, d. h. welche Zeitzone für den Home Control Access Point konfiguriert wurde.

Warum kann ich keine Homematic Geräte mit der Homematic IP App steuern, die Homematic IP Geräte aber an eine CCU2 anlernen?

Der Home Control Access Point wurde dafür optimiert, Homematic IP zu unterstützen. Die eigentliche Logik sitzt hierbei in der Cloud in einem deutschen Rechenzentrum. Die Protokollsoftware in der Cloud unterstützt aktuell nur IPv6 und nicht Homematic.
Die CCU2 bietet eine leistungsfähige, kostengünstige und mit dem Homematic OCCU Software Development Kit eine offene Option, Homematic und Homematic IP in einer Installation zu unterstützen und bietet so Homematic IP Kompatibilität für bestehende und zukünftige Kunden von Homematic.

Warum kann ich keine Homematic Produkte mit dem Homematic IP Home Control Access Point steuern?

Der Homematic lP Access Point ist speziell für Homematic IP Punktlösungen optimiert worden. Mit der CCU2 können Homematic IP und Homematic Produkte einzeln und in Kombination verwendet werden.

Was passiert, wenn meine Internetverbindung ausfällt?

Die Homematic IP Raumklima-Lösung läuft im aktuellen Betriebsmodus ungestört weiter. Das Wochenprofil ist in Wand- wie Heizkörperthermostaten gespeichert, sodass diese autark weiterarbeiten können. Sowohl das Wochenprogramm als auch die Erkennung von geöffneten Fenstern funktionieren zuverlässig ohne Internet.
Eine Bedienung und Konfiguration über die Homematic IP App ist ohne Internet aufgrund der fehlenden Verbindung zum Access Point nicht möglich.
Ebenso kann z. B. im Rahmen der Sicherheitslösung eine Alarmierung an das Smartphone nur mit Internetverbindung erfolgen.

Wie sicher ist Homematic IP? Kann es von außen gehackt werden?

Homematic IP bringt das Thema Sicherheit in der Hausautomation auf ein neues Niveau.
Bereits der Anlernvorgang ist kryptografisch abgesichert. Anders als bei Funktechniken wie WLAN, Bluetooth (mit Geräten ohne Display), ZigBee, Z-Wave, DECT, ULE und EnOcean ist ein Abhören der Schlüssel auch während der Installation nicht möglich.
Im Betrieb erfolgt bei Homematic IP eine Verschlüsselung und Authentisierung aller Datenpakete. Dabei wird auf universell akzeptierte und vor allem veröffentlichte Standards wie AES-128 und CCM/RFC3610 gesetzt.
Auch die Kommunikation des Home Control Access Points in die Homematic IP Cloud und die Verbindungen der Apps mit der Cloud werden durch etablierte Internet-Sicherheitsverfahren zuverlässig geschützt.
Das Sicherheitskonzept und vor allem die Funkprotokolle wurden von renommierten, unabhängigen Sicherheitsexperten geprüft. Bspw. wurde die Raumklima-Lösung von Homematic IP durch AV-Test mit „sehr gut“ in Bezug auf IT-Sicherheit ausgezeichnet.

Wie sind die Grenzen des Systems? Wie viele Geräte kann ich anlernen?

In Homematic und Homematic IP gibt es keine genaue max. Anzahl von Geräten. Der Access Point deckt typische Einfamilienhäuser und Wohnungen von der Funkreichweite ab, ohne das Repeater benötigt werden und unterstützt dabei eine mehr als ausreichende Anzahl von Räumen und Geräten ab.
Die Homematic IP App ist optimiert für die Verwaltung von bis zu 20 Räumen, 80 Geräten und 15 Smartphones pro Access Point. Weitaus größere Installationen, die auch über ein Einfamilienhaus hinausgehen, werden über die CCU2 sowie Partnerlösungen bereits seit Jahren unterstützt.

Wofür steht das „IP“? Kann ich alle IP Geräte (wie z. B. VoIP Telefone IP Kameras etc.) in das System einbinden?

Alle Homematic IP Geräte kommunizieren mittels IPv6; d.h. genauer gesagt mittels UDP/IP. Durch die Verwendung von IP können alle Geräte im Smart Home in einem Netzwerk betrieben und über entsprechende Applikationen kombiniert werden.
Das heißt, es können z. B. IP Kameras in eine Homematic IP Lösung integriert werden, wenn deren Applikation das Homematic IP Protokoll unterstützt. Zukünftig werden auch andere Kommunikationsmedien als Funk für Geräte mit Homematic IP unterstützt.

Software

Funkprobleme seit Serverwartung am 22.03.2016

Lieber Kunde, durch Aktualisierung des Servers kann es bei einigen Kunden zu Funktionseinschränkungen kommen. Die Ursache liegt in einer fehlerhaften Konfiguration des Homematic IP Access Points (HAP) nach der Aktualisierung, abhängig von dem Zeitpunkt der ersten Inbetriebnahme und bestimmten Kombination von Firmware-Versionen.

Bin ich von dem Problem betroffen?

Sollten sich die Homematic IP Geräte Ihrer Installation dauerhaft nicht mehr über die Homematic IP App bedienen lassen und zusätzlich erscheint bei der überwiegenden Anzahl der Geräte in der Homematic IP App dauerhaft das Funksymbol, dann sind Sie von dem Problem betroffen.

Wie kann ich das Problem lösen?

Bitte führen Sie bei allen Homematic IP Geräten einen Werksreset durch – mit Ausnahme des Homematic IP Access Points! Die Prozedur für den Werksreset des Homematic IP Gerätes ist in der jeweiligen Bedienungsanleitung aufgeführt.* Das Gerät wird nach dem Reset automatisch wieder der Installation hinzugefügt! Alle Geräteeinstellungen bleiben dabei erhalten.

Sofern Sie gleichzeitig auch alle Geräteeinstellungen zurücksetzen möchten, müssen Sie zusätzlich auch den Homematic IP Access Point zurücksetzen.

Wir entschuldigen uns sehr für Ihre Unannehmlichkeiten!

*Schritte für den Werksreset:

1. Batterie entfernen bzw. Gerät aus Steckdose ziehen
2. Systemtaste drücken und gedrückt halten
3. Batterien wieder einlegen bzw. Gerät in Steckdose stecken (Systemtaste weiter gedrückt halten)
4. Warten bis die Systemtaste blinkt (nach ca. 4 Sekunden)
5. Jetzt die Systemtaste loslasen und einmal lange gedrückt halten, bis die Systemtaste grün leuchtet

 

 

Radio communication problems after server maintenance on 22/03/2016

Dear customer, due to a server update there may be functional problems with some customers’ installations. This is caused by incorrect configuration of the Homematic IP Access Point (HAP) after the update, depending on the date of the first set-up as well as certain firmware version combinations.

Is my system effected by this problem?

Your system will be effected if the Homematic IP devices of your installation can permanently not be operated via the Homematic IP app and if, in addition, the radio symbol permanently appears for the majority of your devices in the Homematic IP app.

How can I solve the problem?

Please restore the factory settings of all Homematic IP devices - except the Homematic IP Access Point! You will find further information on how to restore the factory settings in the corresponding user manual of your Homematic IP device. The device will automatically be re-integrated into your installation after the reset. All device settings will be maintained.

If you would like to reset also the device settings at the same time, you also need to restore the factory settings of your Homematic IP Access Point.

We apologise for any inconvenience this may cause!

*Steps for restoring the factory settings:

1. Remove the batteries or plug off the device from the socket.
2. Press the system button and keep the button pressed
3. Re-insert the batteries or plug in the device into a socket (keep the system button pressed)
4. Wait until the system button starts flashing (after 4 seconds)
5. Now release the system button and press the system button again until the system button starts flashing green

 

Hat der Home Control Access Point einen Webserver?

Nein, der Home Control Access Point arbeitet mit einer direkten Verbindung in die Cloud, die über gesicherte Websocket-Verbindungen realisiert ist.

Kann ich die Schaltsteckdose über eine Astrofunktion ansteuern?

Ja, dies ist in Verbindung mit der Homematic Zentrale CCU2 möglich.

Können die Homematic IP Geräte in das Gruppenkonzept der CCU2 integriert werden?

Mischgruppen zwischen Homematic und Homematic IP Geräten können aufgrund der fehlenden direkten Verknüpfung nicht realisiert werden.
Homematic und Homematic IP Geräte können über Regeln bzw. Zentralenprogramme in der CCU2 universell und frei miteinander kombiniert werden. Gerade die sehr leistungsfähige Rules Engine hinter den Zentralenprogrammen in der CCU2 stellt eine wesentliche Stärke von Homematic und Homematic IP dar. Mit dem Homematic OCCU Software Development Kit kann auch dieser Bestandteil von Entwicklern anderer Smart-Home-Zentralen frei und kostenlos genutzt werden.

Sind alle Homematic IP Geräte updatefähig (OTAU)? Kann ich Updates über die App einspielen?

Alle Homematic IP Geräte besitzen die Möglichkeit, über Funk ein Update der Gerätesoftware (Firmware) per OTAU (over the air update) zu bekommen. Diese Funktion läuft automatisch im Hintergrund ab, sodass Sie stets ein funktionell aktuelles Gerät besitzen, ohne sich aufwendig um Updates kümmern zu müssen.

Sind Homematic und Homematic IP Komponenten untereinander kombinierbar? Wenn ja, ab wann und wie genau? Mit welchen Apps kann ich was steuern?

Ja, Homematic IP Geräte können wie Homematic Geräte über die aktuelle CCU2-Software (ab Version 2.17.14) an die Homematic Zentrale CCU2 angelernt und gesteuert werden.
Homematic IP Geräte können auch von Apps und Anwendungen Dritter gesteuert werden, die heute für Homematic eingesetzt werden.

Warum kann ich keine Homematic Produkte mit dem Homematic IP Home Control Access Point steuern?

Der Homematic lP Access Point ist speziell für Homematic IP Punktlösungen optimiert worden. Mit der CCU2 können Homematic IP und Homematic Produkte einzeln und in Kombination verwendet werden.

Was zeigt die Homematic IP App bzgl. des Energieverbrauchs und der Energiekosten an?

Über die Homematic IP App wird der Energieverbrauch der angeschlossen Verbraucher angezeigt und deren Energiekosten (€/kWh) ermittelt.

Werden die Homematic IP Geräte in bestehende Homematic Apps (Penzler, Orbylon, HomeDroid, Home24, Mediola, IP Symcon, Homeputer) integriert?

Ja, bei einem Großteil der Homematic Apps ist dies bereits möglich.
Die technischen Voraussetzungen hierfür sind gegeben und eine Kompatibilität von Homematic IP und Homematic ist mit der CCU2 gewährleistet.

Wie lange wird die Software (App) von Homematic IP gepflegt?

Eine Regelung, die den langjährigen Betrieb für Kunden zusichert, ist Teil der Nutzungsbedingungen für Homematic IP.
eQ-3 ist dafür bekannt, seine Produktlinien besonders lange und ohne Abstriche bei der Rückwärts-Kompatibilität zu unterstützen. Dies gilt beispielsweise seit mehr als 15 Jahren bei FS20 und seit nunmehr 10 Jahren bei Homematic.

Wird Homematic IP ein komplett offenes System oder müssen Partner zertifiziert werden?

Homematic IP steht als offenes System auch für andere Gerätehersteller zur Verfügung. Neben dem Protokoll und der entsprechenden Implementation für Geräte wird eQ-3 kurzfristig aber auch umfangreiche Entwicklungskits zur Verfügung stellen. Diese Entwicklungskits sind als DDK (Device Development Kit) und SDK (Software Development Kit) verfügbar.
Unter dem DDK sind Tools wie Evaluationsboards, Funkmodule, Funk-Sniffer, eine umfangreiche Dokumentation sowie Beispiel-Applikationen verfügbar. Optional können Workshops und Supportpakete gebucht werden.
Kunden legen hohen Wert auf Zuverlässigkeit, Stabilität und Interoperabilität. Entsprechend wird es für Homematic IP Zertifizierungen - wie auch bei vielen anderen Funktechniken wie GSM/UMTS, WiFi - geben. Durch die Entwicklungstools werden entsprechende Zertifizierungstests weniger aufwendig und kostspielig sein, als bei anderen Standards, ohne jedoch an Aussagekraft zu verlieren.

Hardware

Gibt es die Limitierung von drei Schaltaktoren pro System?

Pro Wandthermostat können prinzipiell bis zu 8 Schalt- bzw. Schalt-Mess-Steckdosen konfiguriert werden.

Kann ich die Schaltsteckdose als Wärmebedarfsrelais nutzen?

Eine Anwendung z. B. zum Schalten einer Umwälzpumpe wird in einer kommenden Version per Softwareupdate verfügbar werden. Ebenso sind Geräte geplant, mit denen ein Wärmeerzeuger, z. B. eine Gastherme oder Wärmepumpe, direkt gesteuert werden kann.

Kann ich einen Fensterkontakt sowohl in einer Raumklima-Lösung als auch in einer weiteren Punktlösung (z. B. Sicherheit) verwenden? Oder muss ich zwei Fensterkontakte an einem Fenster anbringen?

Ein Fensterkontakt kann übergreifend für mehrere Punktlösungen an einem Home Control Access Point oder für unterschiedliche Lösungen an einer CCU2 betrieben werden. Mehrere Fensterkontakte an einem Fenster sind nicht notwendig.

Sind die Homematic IP Produkte untereinander direkt verknüpfbar (wie bei Homematic)?

Die Geräte können direkt miteinander kommunizieren. Damit stehen Verknüpfungen, bspw. zwischen Fensterkontakten und Heizungsstellern, in einem Raum auch dann zur Verfügung, wenn die Internet-Verbindung einmal gestört sein sollte.
Die notwendigen Verknüpfungen zwischen Geräten werden bei der Konfiguration, bspw. bei der Zuordnung von Geräten zu Räumen, automatisch über den Homematic IP Access Point angelegt und werden nicht wie bei Homematic manuell hergestellt.

Sind Homematic und Homematic IP Komponenten untereinander kombinierbar? Wenn ja, ab wann und wie genau? Mit welchen Apps kann ich was steuern?

Ja, Homematic IP Geräte können wie Homematic Geräte über die aktuelle CCU2-Software (ab Version 2.17.14) an die Homematic Zentrale CCU2 angelernt und gesteuert werden.
Homematic IP Geräte können auch von Apps und Anwendungen Dritter gesteuert werden, die heute für Homematic eingesetzt werden.

Warum kann ich keine Homematic Geräte mit der Homematic IP App steuern, die Homematic IP Geräte aber an eine CCU2 anlernen?

Der Home Control Access Point wurde dafür optimiert, Homematic IP zu unterstützen. Die eigentliche Logik sitzt hierbei in der Cloud in einem deutschen Rechenzentrum. Die Protokollsoftware in der Cloud unterstützt aktuell nur IPv6 und nicht Homematic.
Die CCU2 bietet eine leistungsfähige, kostengünstige und mit dem Homematic OCCU Software Development Kit eine offene Option, Homematic und Homematic IP in einer Installation zu unterstützen und bietet so Homematic IP Kompatibilität für bestehende und zukünftige Kunden von Homematic.

Warum kann ich keine Homematic Produkte mit dem Homematic IP Home Control Access Point steuern?

Der Homematic lP Access Point ist speziell für Homematic IP Punktlösungen optimiert worden. Mit der CCU2 können Homematic IP und Homematic Produkte einzeln und in Kombination verwendet werden.

Welche Systemvoraussetzungen muss ich für Homematic IP haben? Welche Betriebssysteme (Android, BB, iOS, Winphone, Wintablet) werden unterstützt?

Zum Start werden Smartphones ab Android 4.1 und iPhones ab iOS 8 unterstützt, womit deutlich mehr als 90 % des Marktes und vor allem der installierten Basis abgedeckt werden.
Wir beobachten Windows Phone aktiv und sehen vor, Windows Phone zu unterstützen, wenn dessen Marktanteil weiter wächst und insbesondere die Einführung von Windows 10 erfolgreich verläuft.

Wie sind die Grenzen des Systems? Wie viele Geräte kann ich anlernen?

In Homematic und Homematic IP gibt es keine genaue max. Anzahl von Geräten. Der Access Point deckt typische Einfamilienhäuser und Wohnungen von der Funkreichweite ab, ohne das Repeater benötigt werden und unterstützt dabei eine mehr als ausreichende Anzahl von Räumen und Geräten ab.
Die Homematic IP App ist optimiert für die Verwaltung von bis zu 20 Räumen, 80 Geräten und 15 Smartphones pro Access Point. Weitaus größere Installationen, die auch über ein Einfamilienhaus hinausgehen, werden über die CCU2 sowie Partnerlösungen bereits seit Jahren unterstützt.

Wird es eine Fußbodenheizung für Homematic IP geben? Wenn ja, ab wann?

Während der ISH 2015 wurde eine weitreichende Zusammenarbeit von eQ-3 mit Möhlenhoff - einem der Marktführer bei Fußbodenheizungen - bekannt gegeben.
Für Herbst 2016 sind erste Produkte aus dieser Zusammenarbeit geplant.

Montage/Installation

Kann ich Homematic IP nur im Neubau verwenden oder ist es auch zur Nachrüstung geeignet?

Homematic IP eignet sich als Funklösung sowohl zur Nachrüstung in Wohnungen und Einfamilienhäusern - egal, ob Eigentum oder Miete - als auch im Neubau. Homematic IP ist besonders für Smart-Home-Einsteiger interessant. Es kann aber ebenso zum Ausbau von bestehenden Homematic Lösungen verwendet werden.

Wie sind die Grenzen des Systems? Wie viele Geräte kann ich anlernen?

In Homematic und Homematic IP gibt es keine genaue max. Anzahl von Geräten. Der Access Point deckt typische Einfamilienhäuser und Wohnungen von der Funkreichweite ab, ohne das Repeater benötigt werden und unterstützt dabei eine mehr als ausreichende Anzahl von Räumen und Geräten ab.
Die Homematic IP App ist optimiert für die Verwaltung von bis zu 20 Räumen, 80 Geräten und 15 Smartphones pro Access Point. Weitaus größere Installationen, die auch über ein Einfamilienhaus hinausgehen, werden über die CCU2 sowie Partnerlösungen bereits seit Jahren unterstützt.

MAX!

Allgemein

Das Update funktioniert nicht. Woran kann das liegen?

In Verbindung mit einem Router, welcher offensichtlich nur 100Mbit Geräte unterstützt, wird der MAX! Cube nicht gefunden. Ein Update kann in diesem Fall wie folgt durchgeführt werden:

1. Der PC ist mit dem Internet verbunden (ohne MAX! Cube im Netzwerk). Zuerst ist die neueste MAX! Software zu installieren oder die bestehende lokale MAX! Software des MAX! Systems zu starten, damit die Updates aus dem Internet geladen werden können. Danach ist die lokale MAX! Software wieder zu beenden.

2. Der PC ist dann vom Netzwerk zu trennen und in den Netzwerkeinstellungen des PCs ist eine feste IP-Adresse einzustellen. Notieren Sie sich die aktuellen Einstellungen, da diese später wieder einzutragen sind.

Verwenden Sie dann folgende Einstellungen:

IP: 192.168.0.100
Subnet: 255.255.255.0
Gateway: 192.168.0.1
DNS: 192.168.0.1

3. Der MAX! Cube ist von der Spannungsversorgung zu trennen. Anschließend muss der MAX! Cube und der PC mit einem Netzwerkkabel direkt verbunden werden (ein Crossover-Kabel ist nicht zwingend erforderlich, da der MAX! Cube Auto-MDIX unterstützt). Danach muss die Stromversorgung zum MAX! Cube wiederhergestellt werden.

4. Starten Sie nun die unter 1. installierte lokale MAX! Software und führen Sie das Update durch (das Update kann hierbei länger dauern, da der MAX! Cube erst versucht, den DHCP Server abzufragen bevor er auf seine vorgegebene IP-Adresse umschaltet (die Software greift auf die vorgegebene MAX! Cube IP-Adresse „192.168.0.222“ zu).

5. Trennen Sie danach das Verbindungskabel zwischen Ihrem PC und dem MAX! Cube und setzen Sie die Netzwerkeinstellungen am PC wieder auf die vorherigen Werte zurück (siehe 2.). Verbinden Sie jetzt den MAX! Cube und PC wieder mit dem Router.

Alternativ ist es möglich, einen 10/100Mbit Switch zwischen dem Router und dem MAX! Cube zu schalten. Der Router erkennt in diesem Fall den Switch als 100Mbit-Gerät, so dass ein Firmware Update zu dem am Switch angeschlossenen MAX! Cube erfolgen kann.

Die Temperatur im Raum weicht von der Solltemperatur ab. Was kann ich dagegen machen?

Eine Temperaturabweichung kann durch mehrere Effekte hervorgerufen werden. Die Thermostate haben eine automatische Adaption des Regelverhaltens eingebaut. Diese passt das Verhalten an die Umgebungsbedingungen an. Somit kann es bei größeren externen Störungen (z.B. starke Sonneneinstrahlung oder eine zu geringe Heizleistung des Kessels (Vorlauftemperatur)) zu einer kurzfristigen Abweichung kommen, die sich aber wieder einpendelt. Sie sollten nicht direkt eingreifen, sondern die Adaption abwarten. Erfahrungsgemäß pendelt sich das System binnen weniger Tage automatisch ein.

Sollte hingegen der Heizkörper über-/unterdimensioniert oder der MAX! Heizkörperthermostat an einer ungünstigen Position installiert sein, so muss generell ein „Offset“ eingestellt werden (siehe Temperatur-Offset).

Ich habe die IP-Adresse meines MAX! Cube vergessen, was kann ich machen?

Die lokale MAX! Software kann den MAX! Cube nur dann finden, wenn die IP Adresse des PC und des MAX! Cube im gleichen Adressbereich sind. Sollten Sie DHCP ausgeschaltet haben und die Adresse passt nicht zu der Ihres PCs, müssen Sie den PC mit dem mitgelieferten Netzwerkkabel an den MAX! Cube anschließen und die Adresse des PCs auf den MAX! Cube hin anpassen.

Sollten Sie die Adresse des MAX! Cubes nicht mehr kennen, so müssen Sie den MAX! Cube in den Auslieferungszustand zurücksetzen. Dabei gehen alle Einstellungen unwiderruflich verloren und Sie müssen das System neu einrichten.

Um den MAX! Cube zurückzusetzen, gehen Sie wie folgt vor:

  • Trennen Sie den MAX! Cube von der Stromversorgung und warten Sie 1 Minute.
  • Halten Sie die Reset-Taste gedrückt und stellen Sie gleichzeitig die Stromversorgung wieder her.

Ich habe mein Smartphone mit der MAX! App verloren. Was muss ich unternehmen?

Die Internetsteuerung ihrer MAX! Heizungssteuerung ist mit Hilfe des Portals via PC weiterhin möglich.

Haben Sie die Zugangsdaten in Ihrem Smartphone gespeichert, sollten Sie zeitnah die Zugangsdaten bzw. das Passwort der Internetsteuerung verändern. Dieses kann aus Sicherheitsgründen nur über die lokale Anwendung zu Hause erfolgen. Danach ist eine unberechtigte Steuerung ihrer MAX! Heizungssteuerung von diesem Smartphone nicht mehr möglich.

Ist MAX! ein weiteres Hausautomationssystem von eQ-3?

MAX! ist auf die Steuerung von Heizungen über das Internet und mit SmartPhones fokussiert. Auch wenn sich dies mit Hausautomation überlappt, ist MAX! kein universelles System zur Hausautomation wie HomeMatic. Bei der Hausautomation ist entscheidend, dass unterschiedliche Gewerke oder Bereiche wie Beleuchtung, Rollladen und Beschattung, Sicherheit, Heizungs- und Klimasteuerung oder Garagen- und Türöffner in einer Lösung kombiniert werden.

Entsprechend ist MAX! ideal für Anwender, die mehr Komfort bei der Heizung zu sehr günstigen Kosten und damit schnellster Amortisation suchen. HomeMatic bietet ähnliche Leistungsmerkmale für die Heizungssteuerung, darüber hinaus aber auch alle anderen Bereiche der Hausautomation in einem einfach zu installierenden und bezahlbaren Gesamtsystem.

Kann ich MAX! auch ohne Internetanschluss nutzen?

Das MAX! System ist für den Betrieb an einem Internetanschluss entwickelt worden. Ohne die Verbindung kann der MAX! Cube nicht die richtige Zeiteinstellung beziehen, so dass die Wochenprogramme nicht ordnungsgemäß funktionieren. Sollte die Internetverbindung einmal ausfallen, kann das System im Notbetrieb weiter betrieben werden (ab Version 1.3.4). Sie werden dann in der Oberfläche regelmäßig auf eine Kontrolle der Systemzeit hingewiesen und müssen diese ggf. nachstellen.

Da auch die Bedienung mit einem Smartphone per MAX! App oder über die MAX! Internetsteuerung erfolgen kann, ist diese Funktion ohne Internetverbindung nicht möglich. Alle anderen Funktionen stehen auch ohne Internet zur Verfügung.

Kann ich mehrere MAX! Eco Taster installieren?

Ja, es können bis zu 4 MAX! Eco-Taster in einem Haus angelernt werden. Diese bekommen die gleiche Funktion und steuern immer das gesamte Haus (und nicht einzelne Räume).

Können Geräte in einem Raum unterschiedlich gesteuert werden?

Die in einen Raum installierten Geräte arbeiten alle in einer Gruppe. Die in einem Raum getätigten Konfigurationen gelten für alle Geräte in dem Raum. Hierzu gehören neben den Temperaturwerten wie Soll-Wert, maximale Temperatur und Eco-Temperatur auch die Wochenprogramme.

Warum kann ich dem MAX! Eco Taster keinen Raum zuordnen?

Der MAX! Eco-Taster dient zur Steuerung des gesamten Systems. Bei einer Bedienung am MAX! Eco-Taster wird das ganze Haus in den Eco-Mode versetzt. Daher kann er nicht individuell einem Raum zugeordnet werden. Sie können jedoch das Verhalten in jedem Raum individuell einstellen, indem Sie die Eco-Temperatur in dem jeweiligen Raum gemäß Ihren Bedürfnissen einstellen.

Warum kann ich nur einen MAX! Wandthermostat pro Raum installieren?

Der MAX! Wandthermostat übernimmt in einem Raum die Messung der aktuellen Temperatur und sendet diese an die im Raum installierten MAX! Heizkörperthermostate, damit diese entsprechend die Heizkörper regeln können. Da die Temperatur in einem Raum nicht an jeder Position gleich ist, würde es zu einer fehlerhaften Regelung bei mehreren MAX! Wandthermostaten in einem Raum kommen.

Warum muss ich in meiner Pesonal Firewall oder in den Netzwerkfilter meines Virenscanners einen Port freischalten oder einen Zugriff erlauben?

Aktuelle Virenscanner und Firewall Programme auf Windows Rechnern wenden dynamische Filter an (Heuristik). Diese blockieren manchmal die Kommunikation zwischen dem MAX! Cube und der MAX! Software. Diese Filter lassen sich jedoch bei den meisten Free und Trial Versionen nicht einstellen. Durch die Umstellung auf den TCP Port 62910 mit der MAX! Software ab Version 1.3.5 wird dieses Problem umgangen. Bei dem ersten Ausführen der MAX! Software ab Version 1.3.5 geben diese Programme einen Hinweis, bei dem Sie eine permanente Regel einrichten müssen.

Sollte dieser Hinweis nicht erscheinen, so müssen Sie die notwendigen Freischaltungen in Ihrer Software manuell vornehmen. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an den Hersteller der eingesetzten Software.

Warum sehe ich bei den Apps und bei der Steuerung über das Internet manchmal andere Werte als auf den Geräten?

Die Werte, die Sie bei der Steuerung des Systems über das Internet sehen, sind nicht falsch, sondern entsprechen ggf. einem älteren Stand. Der MAX! Cube sendet in regelmäßigen Abständen den Zustand Ihres Systems an die lokale MAX! Software und bekommt dann im Gegenzug neue Anweisungen z.B. von der MAX! App. Sie bedienen das System also etwas zeitverzögert und sehen daher - je nach Zugriffszeitpunkt auf das System - evtl. einen Schattenstatus.

Was ist die Fenster-auf-Funktion?

Das MAX! System regelt bei geöffnetem Fenster, z.B. beim Lüften, die Temperatur automatisch herunter, um Heizenergie und Kosten zu sparen:

  • Ist in dem Raum kein MAX! Fensterkontakt installiert, erkennt der Heizkörperthermostat eine stark absinkende Temperatur automatisch. Die Raumtemperatur wird in diesem Fall für 15 Minuten auf die eingestellte Fenster-auf-Temperatur (12°C ab Werk) reguliert.
  • In Verbindung mit einem MAX! Fensterkontakt wird das Öffnen zeitgenau erkannt und entsprechend geregelt.

Nach dem Schließen des Fensters wechselt der MAX! Heizkörperthermostat wieder in den ursprünglichen Modus (manueller Betrieb oder Auto). Beim Wechsel in den Automodus wird dann auf die im Wochenprogramm eingestellte Wunschtemperatur geregelt. Während das Fenster geöffnet ist, werden alle Änderungen vom MAX! Cube unterdrückt. Eine manuelle Bedienung im Raum am Heizkörper oder am MAX! Wandthermostat ist weiterhin möglich. Die Eco-Funktion ist für diesen Zeitraum ebenfalls in diesem Raum ausgeschaltet.

Was ist ein Gateway?

Ein Gateway verbindet Netzwerke, ähnlich wie ein Router. Ein Gateway kann zusätzlich verschiedene Netzwerktypen oder sogar Netzwerke und andersartige Kommunikationsdienste verknüpfen. Der MAX! Cube verbindet die zwei Systeme IP-Netzwerk und Funksystem miteinander. Er ist der Übersetzer zwischen PC, Internet und z.B. Thermostatventil.

Was ist ein Temperatur-Offset?

Ist der Heizkörperregler an einem ungünstigen Ort (z.B. hinter einem Vorhang oder einem Schrank) installiert, kann die vor Ort gemessene Temperatur von der im Raum geringfügig abweichen. Der Regler kann dieses unter Umständen nicht ausgleichen, so dass eine generelle Anpassung mittels des Temperatur-Offsets vorgenommen werden muss. Dieser Offset kann individuell für jeden im Raum installierten Thermostaten in einem Bereich von +/- 3,5 °C eingestellt werden.

Was muss ich einstellen, wenn ich kein DHCP nutze?

Sollten Sie kein DHCP in Ihrem Netzwerk nutzen, dann bekommt der MAX! Cube nicht automatisch die notwendigen Netzwerkeinstellungen übergeben. Diese müssen Sie dann manuell eintragen. Die für den MAX! Cube notwendigen Einstellungen, wie eine freie Adresse aus Ihrem Netzwerk, die Adresse des Routers (Gateway und DNS-Server) oder die Subnetzmaske, entnehmen Sie bitte den Einstellungen in Ihrem Router.

Beim Start der lokalen Anwendung wird der MAX! Cube unabhängig von den Einstellungen im Netzwerk gesucht. Sobald der MAX! Cube gefunden wurde, werden Sie zur Einstellung der Adresse aufgefordert.

Was passiert wenn ich einen MAX! Fensterkontakt in einem Raum installiert habe?

Beim Öffnen des Fensters wird automatisch der Raum auf die eingestellte „Fenster geöffnet“ Temperatur gefahren. Werksseitig beträgt die Temperatur 12°C.Beim Schließen des Fensters springt das System wieder in den Automodus mit den eingestellten Wochenprogrammen.

Was passiert wenn mehrere Personen gleichzeitig auf das System zugreifen?

Ein gleichzeitiger Zugriff der lokalen Anwendung und einer Steuerung über das Internet sind nicht möglich. Sie sollten die lokale Anwendung nach der Bedienung und Konfiguration wieder schließen, um den Zugang aus dem Internet wieder freizugeben.

Generell gibt es in dem System keine Priorisierung der einzelnen Möglichkeiten der Steuerung. Alle Befehle werden nacheinander abgearbeitet. Die Einstellung, die zuletzt vorgenommen wurde ist dann der aktuelle Zustand. Eine Ausnahme bildet hier der MAX! Fensterkontakt. In Falle eines geöffneten Fensters werden alle über den MAX! Cube gesendeten Befehle (z.B. von der lokalen MAX! Software / vom App aus) ignoriert, um ein unnötiges Aufheizen des Raumes zu verhindern. Ein lokales Übersteuern vor Ort ist dennoch möglich.

Was sind die Betriebs-Modi Auto/ Manu/ Urlaubsfunktion

Sie haben die Möglichkeit, zwischen den Betriebs-Modi Auto-, Manu- und Urlaubsmodus zu wechseln.

Diese generellen Modi haben folgende Auswirkung:

Auto
Im Modus „Auto“ werden die von Ihnen eingerichteten Wochenprogramme in den jeweiligen Räumen abgefahren. Es erfolgt eine automatische Temperaturregelung gemäß dem hinterlegten Wochenprogramm. Die Soll-Temperatur wird zu den jeweiligen Zeitpunkten auf den gewünschten Wert eingestellt, die dann der Regler anfährt.

Manu
Im Modus „Manueller Betrieb“ sind die Wochenprogramme deaktiviert. Die von Ihnen eingestellte Temperatur (am MAX! Heizkörperthermostaten oder über die Software / die Apps) wird dauerhaft gehalten.

Urlaubsfunktion
Mit der Urlaubsfunktion wird eine manuell eingestellte  Temperatur bis zu einem fixen Zeitpunkt eingestellt. Zu diesem eingestellten Zeitpunkt wechselt das System dann wieder in den Auto-Modus mit dem hinterlegten Wochenprogramm.

Welche Einstellungen muss ich in der Firewall meines DSL-Routers vornehmen? Wie muss ich meine Firewall auf meinem Rechner anpassen?

Für den Betrieb eines MAX! Cubes sind folgende Einstellungen bzgl. Portfreigabe notwendig:

TCP Port 80:
Über diesen Port meldet sich der MAX! Cube bei der MAX! Software (bis Software 1.3.4). Eine ausgehende Verbindung des MAX! Cubes verhält sich wie ein Internetbrowser und ruft eine Website auf (z.B. http://www.max.eq-3.de). Intern verbindet sich auch die lokale MAX! Software über diesen Port mit dem MAX! Cube. Dieser Port ist immer bei einem Router freigeschaltet, ohne diese Freigabe wäre das Surfen im Web nicht möglich.

TCP Port 62910:
Ab der Software 1.3.5 haben wir die Kommunikation zwischen MAX! Cube und der MAX! Software angepasst um Probleme mit Personal Firewall Programmen und aktuellen Virenscannern zu beheben. Dieser Port sollte in Ihrem Router und auf Ihrem Rechner bereits freigeschaltet sein. Manche Firewall Programme und Virenscanner fragen eventuell beim ersten Ausführen der Software nach. Diese Portfreigabe sollten Sie auf Anfrage permanent freigeben. Ins Internet wird über diesen Port keine Kommunikation aufgebaut, so dass Sie hier keine Freigabe in Ihrem Router  einrichten müssen.

UDP Port: 23272:
Dieser Port wird von der lokalen MAX! Software zum Suchen der MAX! Cubes im Netzwerk und zum Setzen der Netzwerkkonfigurationen verwendet. Über diesen Port wird keine Kommunikation im Internet aufgebaut.

Der UDP Port 23272 muss in der Firewall der Rechner frei geschaltet sein, auf denen die lokale MAX! Software läuft. Eine Freischaltung im Router ist nicht notwendig.

UDP Port 53:
DNS Abfrage. URL à IP

Diese Einstellung ist in den Routern und den PCs immer richtig, um das Internet bedienen zu können. Wichtig ist nur, dass ein DNS Server in den Geräten im Netzwerk eingetragen ist. Dies wird im Normalfall via DHCP vorgenommen.

Als DHCP Server ist im internen Netzwerk meistens der DSL-Router eingetragen, der dann entsprechend DNS-Anfragen ins Internet weiterleitet und die IP-Adressen auflöst.

UDP Port 123:
NTP Abfrage. Anforderung der Zeit von einem NTP-Zeitserver

Der MAX! Cube arbeitet nur in Verbindung mit einem NTP-Server zeitgenau. In dem Gerät ist keine Real-Time-Clock verbaut, so dass der MAX! Cube ohne NTP-Server nicht kontrollierbar ist. Dieser Port ist normalerweise in der Standardeinstellung von DSL Routern freigeschaltet. Dies ist allerdings individuell zu prüfen, da NTP-Abfragen nicht zwingend für die Rechner notwendig sind.

Den NTP-Server können Sie für Ihren PC in den Einstellungen für Zeit und der Zeitzone konfigurieren.

Wie bringe ich den MAX! Cube in den Anlernmodus?

Für das Anlernen von Geräten und für den Anlernmodus des MAX! Cubes ist immer die lokale MAX! Software zuständig. In der lokalen Software starten Sie den Anlernvorgang über "Neues Gerät". Der MAX! Cube hat keine Anlerntaste, sondern lediglich eine Reset-Taste. Mit Hilfe der Reset-Taste am MAX! Cube kann man das Gerät zurücksetzen.

Wie erfolgt die Einstellung von Datum und Uhrzeit?

Der MAX! Cube erhält die Uhrzeit und das Datum über das Internet. Hierfür muss der Port 123 (UDP) in der Firewall freigeschaltet sein (ist bei aktuellen DSL-Routern der Auslieferungszustand). Der MAX! Cube bezieht die UTC-Zeit von einem Internet-Zeitserver. Die bezogene Zeit wird gespeichert und mit dem internen Takt des MAX! Cubes weitergezählt bis zur nächsten NTP-Anfrage. Der NTP-Server wird alle 30 Minuten abgefragt.

Die neue Zeitinformation überschreibt dann die im MAX! Cube gegebene Zeitinformation. Wenn der MAX! Cube nach dem einschalten (bzw. nach dem wieder einschalten) die Zeit nicht aus dem Internet abrufen kann (wenn z.B. die Internetverbindung nicht bzw. noch nicht gegeben ist), arbeitet der MAX! Cube derzeit mit der "Standardzeit" 01.01.2011 08:00Uhr.

Die Synchronisation zum Heizungssteller erfolgt alle 24 Stunden. Der Zeitpunkt der Synchronisation ist abhängig von der Inbetriebnahme des jeweiligen Heizungsstellers. Wenn z.B. die Inbetriebnahme um 15:00 Uhr erfolgt ist, erfolgt eine erneute Zeitsynchronisation um 15:00 Uhr des folgenden Tages. Die Berücksichtigung der Sommer-/Winterzeitumstellung erfolgt intern im Heizungssteller, so dass stets die korrekte Uhrzeit gegeben ist.

Hat der MAX! Cube noch keine gültige Zeit aus dem Internet bekommen so wird auch keine Synchronisation mit den Stellantrieben vorgenommen. Diese bleiben dann im Manu Mode und können nicht in den Auto Betrieb umgeschaltet werden.

Wie lange wird es MAX! geben? Was geschieht mit dem MAX! Portal und der Pflege der MAX! App?

Es ist nicht geplant, MAX! zu einem bestimmten Termin einzustellen. Ganz im Gegenteil werden zurzeit auch neue Produkte für das MAX! Sortiment entwickelt.
Die Nutzungsbedingungen von MAX! sichern bereits heute einen langjährigen Betrieb vertraglich bindend zu.

Wie lässt sich kontrollieren, mit welcher Uhrzeit und mit welchem Datum das MAX! Cube LAN-Gateway arbeitet?

Ab der Version 1.3.4 sehen Sie die Systemzeit in der lokalen MAX! Software. An dieser Stelle kann die Zeit auch eingestellt werden, falls der MAX! Cube keine Zeit aus dem Internet erhalten hat.

Ab der Version 1.4.0 wird in der lokalen MAX! Software eine Einstellmöglichkeit angezeigt, wenn der Cube den Zeitserver nicht erreichen kann. Sollte diesbezüglich keine Anzeige vorhanden sein, wird die Systemzeit automatisch über das Internet aktualisiert.

Wie lautet die IP-Adresse des MAX! Cubes im Auslieferungszustand?

Der MAX! Cube wird mit "DHCP on" ausgeliefert. Sollte dieser Mechanismus in Ihrem Netzwerk fehlschlagen, wird die "default IP-Adresse" des MAX! Cube verwendet. Diese lautet: 192.168.0.222.

Wie lerne ich Geräte an das MAX! System an?

Die notwendigen Schritte sind in der MAX! Systemübersicht (liegt dem MAX! Cube bei) und in den jeweiligen Bedienungsanleitungen erklärt. Sie müssen das anzulernende Gerät installieren und anschließend den MAX! Cube in den Anlernmodus bringen. Hierzu starten Sie die lokale MAX! Software und klicken auf "Neues Gerät". Jetzt ist der MAX! Cube im Anlernmodus. Bringen Sie nun das anzulernende Gerät gemäß Bedienungsanleitung ebenfalls in den Anlernmodus. Das Gerät erscheint in der Software und kann nun einem Raum zugeordnet werden und eine Bezeichnung erhalten.

Wie schnell reagiert das MAX! System bei Bedienung?

MAX! ist kein Echtzeitsystem. Bei der Bedienung des MAX! Systems werden bis zu vier unterschiedliche Verbindungswege genutzt. In Abhängigkeit vom Verbindungsweg kann die Reaktionszeit im System variieren:

Bedienung am Gerät

Bei Bedienung am Gerät reagieren alle direkt angeschlossenen Geräte im Regelfall innerhalb weniger Sekunden [verstellen Sie die Temperatur an einem Heizkörperthermostat, so wird diese Änderung auch direkt an allen anderen im Raum installierten Stellantriebe übertragen]. Für die Funkübertragung besteht keine Exklusivität und es müssen die gesetzlichen Regelungen über Sendedauer und Sendeleistung eingehalten werden (Duty Cycle Limit). Daher kann es in ungünstigen Fällen zu Zeitverzögerungen von bis zu einer Minute kommen.

Bedienung über die lokale MAX! Software

Bei Bedienung über die lokale MAX! Software werden die Einstellungen direkt und nahezu ohne Zeitverzögerung an die Geräte übertragen. Bei heute üblichen Netzwerkinstallationen mit einem DSL-Router kann es in Verbindung mit HD-Videostream bzw. Net-TV-Anwendungen (QoS-Dienste) zu spürbaren Belastungen kommen. Diese erhöhte Datenübertragung kann in ungünstigen Fällen zusätzlich zu einer Zeitverzögerung von einer halben Minute führen.

Bedienung über die Internetsteuerung

Um bei der Bedienung über die MAX! Internetsteuerung eine größtmögliche Sicherheit Ihres Netzwerkes zu gewährleisten, sind keine direkten Zugriffe von außen in Ihr Haus möglich. Der MAX! Cube „meldet“ sich in regelmäßigen Abständen bei der MAX! Internetsteuerung, um den aktuellen Zustand aller Räume abzulegen. Gleichzeitig übernimmt er über die Internetsteuerung oder über die mobilen MAX! Apps vorgenommene Änderungen. Somit kann bei der Bedienung genau nach einem solchen Abgleich des MAX! Cubes mit dem Portal eine Verzögerung von wenigen Minuten auftreten. Gleiches gilt zudem bei der Rückmeldung Ihrer Geräte, weshalb in Summe eine maximale Verzögerung von ca. fünf Minuten auftreten könnte.

Bedienung über MAX! App

Mit der MAX! App kann mobil und von überall aus die gewünschte „Soll-Temperatur“ für jeden Raum eingestellt werden. Hierzu wird ebenfalls durch die MAX! Internetsteuerung auf das Haus zugegriffen (siehe „Bedienung über MAX! Internetsteuerung“). Die MAX! App zeigt dabei den zuletzt vom MAX! Cube auf dem Portal abgelegten Status des Hauses an. Dies kann in ungünstigen Fällen zu einer zusätzlichen Verzögerung von wenigen Minuten führen.

Wie viele Geräte kann ich in einem Raum installieren?

In einem Raum können technisch bedingt nur folgende Geräte installiert werden:

8 x MAX! Heizkörperthermostate
8 x MAX! MAX! Fensterkontakte
1 x MAX! Wandthermostat

Diese Grenzen werden beim Anlernen neuer Geräte überprüft. Eine Zuordnung wird dann gegebenenfalls unterbunden.

Wie viele MAX! Wandthermostate kann ein MAX! Cube verwalten?

Die Anzahl der einsetzbaren MAX! Wandthermostate ist grundsätzlich nicht begrenzt, jedoch sollten pro MAX! Cube insgesamt höchsten 50 Geräte betrieben werden. Der jeweilige Anteil der angemeldeten Komponenten (MAX! Heizkörperthermostat, MAX! Eco Taster, MAX! Fensterkontakt oder MAX! Wandthermostat) spielt keine Rolle, jedoch in Summe maximal 50 Komponenten. Dies wird beim Anlernen neuer Geräte geprüft und Ihnen angezeigt.

Wo finde ich Logfiles für Supportanfragen?

Versionen vor 1.3.4

Läuft die lokale MAX! Software wird ein Log-File permanent im Hintergrund angelegt. Dieses enthält möglicherweise Hinweise, die für eine Störungsbeseitigung hilfreich sein können. Im Falle einer Supportanfrage bitten wir Sie, uns diese zu senden. Die Files finden Sie unter:

Windows 7 und Windows Vista: C:/Benutzer/[Benutzername]/.MAX!/logs

Windows XP: C:/Dokumente und Einstellungen/[Benutzername]/.MAX!/logs

Apple-Macintosh: /Users/{Benutzer}/.MAX!.

Im Finder (der Explorer unter Mac) sieht man allerdings Ordner nicht, die mit einem Punkt (.) anfangen. Wenn man diese im Finder angezeigen möchte, dann ist in der Shell/Bash folgendes einzugeben:

à defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles TRUE killall Finder

Versionen ab 1.3.4

Läuft die lokale MAX! Software wird ein Log-File permanent im Hintergrund angelegt. Dieses enthält möglicherweise Hinweise, die für eine Störungsbeseitigung hilfreich sein könnten. Im Falle einer Supportanfrage bitten wir Sie, uns diese zu senden.

Die Files finden Sie unter: /Userhome/Benutzer/.MAX/logs
also zum Beispiel: C:\Users\mueller\.MAX\logs

Sollten Sie dennoch mehr als 50 Geräte in Ihr System anlernen kann es zu häufiger zur Erschöpfung des DutyCycles oder zu zeitlichen Verzögerungen im System führen.

Software

Das Update funktioniert nicht. Woran kann das liegen?

In Verbindung mit einem Router, welcher offensichtlich nur 100Mbit Geräte unterstützt, wird der MAX! Cube nicht gefunden. Ein Update kann in diesem Fall wie folgt durchgeführt werden:

1. Der PC ist mit dem Internet verbunden (ohne MAX! Cube im Netzwerk). Zuerst ist die neueste MAX! Software zu installieren oder die bestehende lokale MAX! Software des MAX! Systems zu starten, damit die Updates aus dem Internet geladen werden können. Danach ist die lokale MAX! Software wieder zu beenden.

2. Der PC ist dann vom Netzwerk zu trennen und in den Netzwerkeinstellungen des PCs ist eine feste IP-Adresse einzustellen. Notieren Sie sich die aktuellen Einstellungen, da diese später wieder einzutragen sind.

Verwenden Sie dann folgende Einstellungen:

IP: 192.168.0.100
Subnet: 255.255.255.0
Gateway: 192.168.0.1
DNS: 192.168.0.1

3. Der MAX! Cube ist von der Spannungsversorgung zu trennen. Anschließend muss der MAX! Cube und der PC mit einem Netzwerkkabel direkt verbunden werden (ein Crossover-Kabel ist nicht zwingend erforderlich, da der MAX! Cube Auto-MDIX unterstützt). Danach muss die Stromversorgung zum MAX! Cube wiederhergestellt werden.

4. Starten Sie nun die unter 1. installierte lokale MAX! Software und führen Sie das Update durch (das Update kann hierbei länger dauern, da der MAX! Cube erst versucht, den DHCP Server abzufragen bevor er auf seine vorgegebene IP-Adresse umschaltet (die Software greift auf die vorgegebene MAX! Cube IP-Adresse „192.168.0.222“ zu).

5. Trennen Sie danach das Verbindungskabel zwischen Ihrem PC und dem MAX! Cube und setzen Sie die Netzwerkeinstellungen am PC wieder auf die vorherigen Werte zurück (siehe 2.). Verbinden Sie jetzt den MAX! Cube und PC wieder mit dem Router.

Alternativ ist es möglich, einen 10/100Mbit Switch zwischen dem Router und dem MAX! Cube zu schalten. Der Router erkennt in diesem Fall den Switch als 100Mbit-Gerät, so dass ein Firmware Update zu dem am Switch angeschlossenen MAX! Cube erfolgen kann.

Ich habe die IP-Adresse meines MAX! Cube vergessen, was kann ich machen?

Die lokale MAX! Software kann den MAX! Cube nur dann finden, wenn die IP Adresse des PC und des MAX! Cube im gleichen Adressbereich sind. Sollten Sie DHCP ausgeschaltet haben und die Adresse passt nicht zu der Ihres PCs, müssen Sie den PC mit dem mitgelieferten Netzwerkkabel an den MAX! Cube anschließen und die Adresse des PCs auf den MAX! Cube hin anpassen.

Sollten Sie die Adresse des MAX! Cubes nicht mehr kennen, so müssen Sie den MAX! Cube in den Auslieferungszustand zurücksetzen. Dabei gehen alle Einstellungen unwiderruflich verloren und Sie müssen das System neu einrichten.

Um den MAX! Cube zurückzusetzen, gehen Sie wie folgt vor:

  • Trennen Sie den MAX! Cube von der Stromversorgung und warten Sie 1 Minute.
  • Halten Sie die Reset-Taste gedrückt und stellen Sie gleichzeitig die Stromversorgung wieder her.

Kann ich mehrere MAX! Eco Taster installieren?

Ja, es können bis zu 4 MAX! Eco-Taster in einem Haus angelernt werden. Diese bekommen die gleiche Funktion und steuern immer das gesamte Haus (und nicht einzelne Räume).

Unter Win7 kann ich meinen MAX! Cube nicht finden und das Update bricht ab.

Um Ihr System immer auf dem aktuellen Stand zu halten, werden die Updates in der lokalen MAX! Software vorgehalten. Beim Start der lokalen MAX! Software prüft diese, ob eine neue Version der lokalen MAX! Software und der Firmware für den MAX! Cube vorliegen. Sobald diese heruntergeladen wurde, wird ein Update im Hintergrund ausgeführt.

Die lokale MAX! Software sucht zu diesem Zweck den MAX! Cube im Netzwerk. Mit Windows 7 ist die Verwaltung der Netzwerkschnittstellen geändert worden (Priorisierung und Zugriffsverfahren auf die Schnittstellen, wie WLAN, LAN, Virtuelle Adapter, etc.). Um dieses Problem erst einmal zu umgehen können Sie bitte folgende Schritte ausführen: 

  • Verbinden Sie bitte den PC alternativ via LAN-Kabel
  • Deaktivieren Sie alle nicht notwendigen Netzwerkadapter.

Warum kann ich dem MAX! Eco Taster keinen Raum zuordnen?

Der MAX! Eco-Taster dient zur Steuerung des gesamten Systems. Bei einer Bedienung am MAX! Eco-Taster wird das ganze Haus in den Eco-Mode versetzt. Daher kann er nicht individuell einem Raum zugeordnet werden. Sie können jedoch das Verhalten in jedem Raum individuell einstellen, indem Sie die Eco-Temperatur in dem jeweiligen Raum gemäß Ihren Bedürfnissen einstellen.

Warum kann ich die Software nicht unter Win7 installieren?

Für die Installation der Software benötigen Sie vollständige Administrator-Rechte, da für die Kommunikation mit dem Portal die Sicherheitseinstellungen der Firewall auf dem Rechner angepasst werden müssen.

Sollten Sie diese Rechte nicht haben meldet das Setup einen Fehler und bietet Ihnen an den Benutzer zu wechseln. Das Betriebssystem teilt Ihnen bei der Fehlermeldung jedoch fälschlicherweise mit, dass Sie die notwendigen Berechtigungen haben. Bei einer WIN7 Home- oder Starter-Lizenz werden dem default-User ohne Passwort keine vollen Administrator-Rechte eingeräumt. Diese werden auch nicht nach Vergabe eines Passwortes neu zugeteilt.
In diesem Fall müssen Sie das Setup abbrechen und mit „als Administrator ausführen“ erneut starten. Dies erreichen Sie, wenn Si mit der rechten Maustaste auf das Setup klicken und den entsprechenden Menüpunkt aktivieren.

Alternativ können Sie in der Systemsteuerung bei den Benutzereinstellungen einen neuen Administrator anlegen und das Setup erneut unter diesem Benutzer ausführen.

Bei älteren Win7 Installationen kann auch während des Setup vom System aus eine Abfragen bzgl. einer Erweiterung der Rechte aufgetaucht (User Account Control / UAC) die für den jeweiligen Schritt dann die notwendigen Rechte einfordert. Diese sind dann mit „akzeptieren“ zu bestätigen. Sollte diese Funktion bei Ihrem System ausgeschaltet sein verfahren Sie bitte wie unter 1 beschrieben.

Warum kann ich in Verbindung mit dem MAX! Cube keine Konfiguration mehr am MAX! Wandthermostat vornehmen?

In Verbindung mit einem MAX! Cube im System werden alle Konfigurationsfunktionen an diesen übergeben. Eine Einstellung an den Geräten über den MAX! Wandthermostat wird unterbunden, um im System einheitliche Daten sicherzustellen. In der Software können Sie aber wie gewohnt die Einstellungen der Geräte vornehmen.

Warum kann ich nur einen MAX! Wandthermostat pro Raum installieren?

Der MAX! Wandthermostat übernimmt in einem Raum die Messung der aktuellen Temperatur und sendet diese an die im Raum installierten MAX! Heizkörperthermostate, damit diese entsprechend die Heizkörper regeln können. Da die Temperatur in einem Raum nicht an jeder Position gleich ist, würde es zu einer fehlerhaften Regelung bei mehreren MAX! Wandthermostaten in einem Raum kommen.

Was bewirkt die Einstellung "Maximaltemperatur"?

Die "Maximaltemperatur" beschreibt die maximale Temperatur, welche die MAX! Heizkörperthermostate nicht überschreiten können. Sie haben die Möglichkeit, die Maximaltemperatur individuell in der lokalen MAX! Software einzustellen. Im Wochenprogramm und bei der manuellen Bedienung über die Software können dann höhere Temperaturen eingestellt werden. Diese Werte werden lediglich im MAX! Heizkörperthermostaten „abgeschnitten“, bleiben aber als Einstellung erhalten. Mit dieser Funktion können Sie z.B. im Schlafzimmer oder im Kinderzimmer eine Höchsttemperatur definieren, ohne die zuvor getätigten Konfigurationen anpassen zu müssen.

Was muss ich einstellen, wenn ich kein DHCP nutze?

Sollten Sie kein DHCP in Ihrem Netzwerk nutzen, dann bekommt der MAX! Cube nicht automatisch die notwendigen Netzwerkeinstellungen übergeben. Diese müssen Sie dann manuell eintragen. Die für den MAX! Cube notwendigen Einstellungen, wie eine freie Adresse aus Ihrem Netzwerk, die Adresse des Routers (Gateway und DNS-Server) oder die Subnetzmaske, entnehmen Sie bitte den Einstellungen in Ihrem Router.

Beim Start der lokalen Anwendung wird der MAX! Cube unabhängig von den Einstellungen im Netzwerk gesucht. Sobald der MAX! Cube gefunden wurde, werden Sie zur Einstellung der Adresse aufgefordert.

Was passiert wenn mehrere Personen gleichzeitig auf das System zugreifen?

Ein gleichzeitiger Zugriff der lokalen Anwendung und einer Steuerung über das Internet sind nicht möglich. Sie sollten die lokale Anwendung nach der Bedienung und Konfiguration wieder schließen, um den Zugang aus dem Internet wieder freizugeben.

Generell gibt es in dem System keine Priorisierung der einzelnen Möglichkeiten der Steuerung. Alle Befehle werden nacheinander abgearbeitet. Die Einstellung, die zuletzt vorgenommen wurde ist dann der aktuelle Zustand. Eine Ausnahme bildet hier der MAX! Fensterkontakt. In Falle eines geöffneten Fensters werden alle über den MAX! Cube gesendeten Befehle (z.B. von der lokalen MAX! Software / vom App aus) ignoriert, um ein unnötiges Aufheizen des Raumes zu verhindern. Ein lokales Übersteuern vor Ort ist dennoch möglich.

Welche Einstellungen muss ich in der Firewall meines DSL-Routers vornehmen? Wie muss ich meine Firewall auf meinem Rechner anpassen?

Für den Betrieb eines MAX! Cubes sind folgende Einstellungen bzgl. Portfreigabe notwendig:

TCP Port 80:
Über diesen Port meldet sich der MAX! Cube bei der MAX! Software (bis Software 1.3.4). Eine ausgehende Verbindung des MAX! Cubes verhält sich wie ein Internetbrowser und ruft eine Website auf (z.B. http://www.max.eq-3.de). Intern verbindet sich auch die lokale MAX! Software über diesen Port mit dem MAX! Cube. Dieser Port ist immer bei einem Router freigeschaltet, ohne diese Freigabe wäre das Surfen im Web nicht möglich.

TCP Port 62910:
Ab der Software 1.3.5 haben wir die Kommunikation zwischen MAX! Cube und der MAX! Software angepasst um Probleme mit Personal Firewall Programmen und aktuellen Virenscannern zu beheben. Dieser Port sollte in Ihrem Router und auf Ihrem Rechner bereits freigeschaltet sein. Manche Firewall Programme und Virenscanner fragen eventuell beim ersten Ausführen der Software nach. Diese Portfreigabe sollten Sie auf Anfrage permanent freigeben. Ins Internet wird über diesen Port keine Kommunikation aufgebaut, so dass Sie hier keine Freigabe in Ihrem Router  einrichten müssen.

UDP Port: 23272:
Dieser Port wird von der lokalen MAX! Software zum Suchen der MAX! Cubes im Netzwerk und zum Setzen der Netzwerkkonfigurationen verwendet. Über diesen Port wird keine Kommunikation im Internet aufgebaut.

Der UDP Port 23272 muss in der Firewall der Rechner frei geschaltet sein, auf denen die lokale MAX! Software läuft. Eine Freischaltung im Router ist nicht notwendig.

UDP Port 53:
DNS Abfrage. URL à IP

Diese Einstellung ist in den Routern und den PCs immer richtig, um das Internet bedienen zu können. Wichtig ist nur, dass ein DNS Server in den Geräten im Netzwerk eingetragen ist. Dies wird im Normalfall via DHCP vorgenommen.

Als DHCP Server ist im internen Netzwerk meistens der DSL-Router eingetragen, der dann entsprechend DNS-Anfragen ins Internet weiterleitet und die IP-Adressen auflöst.

UDP Port 123:
NTP Abfrage. Anforderung der Zeit von einem NTP-Zeitserver

Der MAX! Cube arbeitet nur in Verbindung mit einem NTP-Server zeitgenau. In dem Gerät ist keine Real-Time-Clock verbaut, so dass der MAX! Cube ohne NTP-Server nicht kontrollierbar ist. Dieser Port ist normalerweise in der Standardeinstellung von DSL Routern freigeschaltet. Dies ist allerdings individuell zu prüfen, da NTP-Abfragen nicht zwingend für die Rechner notwendig sind.

Den NTP-Server können Sie für Ihren PC in den Einstellungen für Zeit und der Zeitzone konfigurieren.

Wie bringe ich den MAX! Cube in den Anlernmodus?

Für das Anlernen von Geräten und für den Anlernmodus des MAX! Cubes ist immer die lokale MAX! Software zuständig. In der lokalen Software starten Sie den Anlernvorgang über "Neues Gerät". Der MAX! Cube hat keine Anlerntaste, sondern lediglich eine Reset-Taste. Mit Hilfe der Reset-Taste am MAX! Cube kann man das Gerät zurücksetzen.

Wie erfolgt die Einstellung von Datum und Uhrzeit?

Der MAX! Cube erhält die Uhrzeit und das Datum über das Internet. Hierfür muss der Port 123 (UDP) in der Firewall freigeschaltet sein (ist bei aktuellen DSL-Routern der Auslieferungszustand). Der MAX! Cube bezieht die UTC-Zeit von einem Internet-Zeitserver. Die bezogene Zeit wird gespeichert und mit dem internen Takt des MAX! Cubes weitergezählt bis zur nächsten NTP-Anfrage. Der NTP-Server wird alle 30 Minuten abgefragt.

Die neue Zeitinformation überschreibt dann die im MAX! Cube gegebene Zeitinformation. Wenn der MAX! Cube nach dem einschalten (bzw. nach dem wieder einschalten) die Zeit nicht aus dem Internet abrufen kann (wenn z.B. die Internetverbindung nicht bzw. noch nicht gegeben ist), arbeitet der MAX! Cube derzeit mit der "Standardzeit" 01.01.2011 08:00Uhr.

Die Synchronisation zum Heizungssteller erfolgt alle 24 Stunden. Der Zeitpunkt der Synchronisation ist abhängig von der Inbetriebnahme des jeweiligen Heizungsstellers. Wenn z.B. die Inbetriebnahme um 15:00 Uhr erfolgt ist, erfolgt eine erneute Zeitsynchronisation um 15:00 Uhr des folgenden Tages. Die Berücksichtigung der Sommer-/Winterzeitumstellung erfolgt intern im Heizungssteller, so dass stets die korrekte Uhrzeit gegeben ist.

Hat der MAX! Cube noch keine gültige Zeit aus dem Internet bekommen so wird auch keine Synchronisation mit den Stellantrieben vorgenommen. Diese bleiben dann im Manu Mode und können nicht in den Auto Betrieb umgeschaltet werden.

Wie lässt sich kontrollieren, mit welcher Uhrzeit und mit welchem Datum das MAX! Cube LAN-Gateway arbeitet?

Ab der Version 1.3.4 sehen Sie die Systemzeit in der lokalen MAX! Software. An dieser Stelle kann die Zeit auch eingestellt werden, falls der MAX! Cube keine Zeit aus dem Internet erhalten hat.

Ab der Version 1.4.0 wird in der lokalen MAX! Software eine Einstellmöglichkeit angezeigt, wenn der Cube den Zeitserver nicht erreichen kann. Sollte diesbezüglich keine Anzeige vorhanden sein, wird die Systemzeit automatisch über das Internet aktualisiert.

Wie lerne ich Geräte an das MAX! System an?

Die notwendigen Schritte sind in der MAX! Systemübersicht (liegt dem MAX! Cube bei) und in den jeweiligen Bedienungsanleitungen erklärt. Sie müssen das anzulernende Gerät installieren und anschließend den MAX! Cube in den Anlernmodus bringen. Hierzu starten Sie die lokale MAX! Software und klicken auf "Neues Gerät". Jetzt ist der MAX! Cube im Anlernmodus. Bringen Sie nun das anzulernende Gerät gemäß Bedienungsanleitung ebenfalls in den Anlernmodus. Das Gerät erscheint in der Software und kann nun einem Raum zugeordnet werden und eine Bezeichnung erhalten.

Wo finde ich Logfiles für Supportanfragen?

Versionen vor 1.3.4

Läuft die lokale MAX! Software wird ein Log-File permanent im Hintergrund angelegt. Dieses enthält möglicherweise Hinweise, die für eine Störungsbeseitigung hilfreich sein können. Im Falle einer Supportanfrage bitten wir Sie, uns diese zu senden. Die Files finden Sie unter:

Windows 7 und Windows Vista: C:/Benutzer/[Benutzername]/.MAX!/logs

Windows XP: C:/Dokumente und Einstellungen/[Benutzername]/.MAX!/logs

Apple-Macintosh: /Users/{Benutzer}/.MAX!.

Im Finder (der Explorer unter Mac) sieht man allerdings Ordner nicht, die mit einem Punkt (.) anfangen. Wenn man diese im Finder angezeigen möchte, dann ist in der Shell/Bash folgendes einzugeben:

à defaults write com.apple.finder AppleShowAllFiles TRUE killall Finder

Versionen ab 1.3.4

Läuft die lokale MAX! Software wird ein Log-File permanent im Hintergrund angelegt. Dieses enthält möglicherweise Hinweise, die für eine Störungsbeseitigung hilfreich sein könnten. Im Falle einer Supportanfrage bitten wir Sie, uns diese zu senden.

Die Files finden Sie unter: /Userhome/Benutzer/.MAX/logs
also zum Beispiel: C:\Users\mueller\.MAX\logs

Sollten Sie dennoch mehr als 50 Geräte in Ihr System anlernen kann es zu häufiger zur Erschöpfung des DutyCycles oder zu zeitlichen Verzögerungen im System führen.

Technik

Das Update funktioniert nicht. Woran kann das liegen?

In Verbindung mit einem Router, welcher offensichtlich nur 100Mbit Geräte unterstützt, wird der MAX! Cube nicht gefunden. Ein Update kann in diesem Fall wie folgt durchgeführt werden:

1. Der PC ist mit dem Internet verbunden (ohne MAX! Cube im Netzwerk). Zuerst ist die neueste MAX! Software zu installieren oder die bestehende lokale MAX! Software des MAX! Systems zu starten, damit die Updates aus dem Internet geladen werden können. Danach ist die lokale MAX! Software wieder zu beenden.

2. Der PC ist dann vom Netzwerk zu trennen und in den Netzwerkeinstellungen des PCs ist eine feste IP-Adresse einzustellen. Notieren Sie sich die aktuellen Einstellungen, da diese später wieder einzutragen sind.

Verwenden Sie dann folgende Einstellungen:

IP: 192.168.0.100
Subnet: 255.255.255.0
Gateway: 192.168.0.1
DNS: 192.168.0.1

3. Der MAX! Cube ist von der Spannungsversorgung zu trennen. Anschließend muss der MAX! Cube und der PC mit einem Netzwerkkabel direkt verbunden werden (ein Crossover-Kabel ist nicht zwingend erforderlich, da der MAX! Cube Auto-MDIX unterstützt). Danach muss die Stromversorgung zum MAX! Cube wiederhergestellt werden.

4. Starten Sie nun die unter 1. installierte lokale MAX! Software und führen Sie das Update durch (das Update kann hierbei länger dauern, da der MAX! Cube erst versucht, den DHCP Server abzufragen bevor er auf seine vorgegebene IP-Adresse umschaltet (die Software greift auf die vorgegebene MAX! Cube IP-Adresse „192.168.0.222“ zu).

5. Trennen Sie danach das Verbindungskabel zwischen Ihrem PC und dem MAX! Cube und setzen Sie die Netzwerkeinstellungen am PC wieder auf die vorherigen Werte zurück (siehe 2.). Verbinden Sie jetzt den MAX! Cube und PC wieder mit dem Router.

Alternativ ist es möglich, einen 10/100Mbit Switch zwischen dem Router und dem MAX! Cube zu schalten. Der Router erkennt in diesem Fall den Switch als 100Mbit-Gerät, so dass ein Firmware Update zu dem am Switch angeschlossenen MAX! Cube erfolgen kann.

Die Temperatur im Raum weicht von der Solltemperatur ab. Was kann ich dagegen machen?

Eine Temperaturabweichung kann durch mehrere Effekte hervorgerufen werden. Die Thermostate haben eine automatische Adaption des Regelverhaltens eingebaut. Diese passt das Verhalten an die Umgebungsbedingungen an. Somit kann es bei größeren externen Störungen (z.B. starke Sonneneinstrahlung oder eine zu geringe Heizleistung des Kessels (Vorlauftemperatur)) zu einer kurzfristigen Abweichung kommen, die sich aber wieder einpendelt. Sie sollten nicht direkt eingreifen, sondern die Adaption abwarten. Erfahrungsgemäß pendelt sich das System binnen weniger Tage automatisch ein.

Sollte hingegen der Heizkörper über-/unterdimensioniert oder der MAX! Heizkörperthermostat an einer ungünstigen Position installiert sein, so muss generell ein „Offset“ eingestellt werden (siehe Temperatur-Offset).

Kann ich MAX! auch ohne Internetanschluss nutzen?

Das MAX! System ist für den Betrieb an einem Internetanschluss entwickelt worden. Ohne die Verbindung kann der MAX! Cube nicht die richtige Zeiteinstellung beziehen, so dass die Wochenprogramme nicht ordnungsgemäß funktionieren. Sollte die Internetverbindung einmal ausfallen, kann das System im Notbetrieb weiter betrieben werden (ab Version 1.3.4). Sie werden dann in der Oberfläche regelmäßig auf eine Kontrolle der Systemzeit hingewiesen und müssen diese ggf. nachstellen.

Da auch die Bedienung mit einem Smartphone per MAX! App oder über die MAX! Internetsteuerung erfolgen kann, ist diese Funktion ohne Internetverbindung nicht möglich. Alle anderen Funktionen stehen auch ohne Internet zur Verfügung.

Warum kann ich in Verbindung mit dem MAX! Cube keine Konfiguration mehr am MAX! Wandthermostat vornehmen?

In Verbindung mit einem MAX! Cube im System werden alle Konfigurationsfunktionen an diesen übergeben. Eine Einstellung an den Geräten über den MAX! Wandthermostat wird unterbunden, um im System einheitliche Daten sicherzustellen. In der Software können Sie aber wie gewohnt die Einstellungen der Geräte vornehmen.

Warum sehe ich bei den Apps und bei der Steuerung über das Internet manchmal andere Werte als auf den Geräten?

Die Werte, die Sie bei der Steuerung des Systems über das Internet sehen, sind nicht falsch, sondern entsprechen ggf. einem älteren Stand. Der MAX! Cube sendet in regelmäßigen Abständen den Zustand Ihres Systems an die lokale MAX! Software und bekommt dann im Gegenzug neue Anweisungen z.B. von der MAX! App. Sie bedienen das System also etwas zeitverzögert und sehen daher - je nach Zugriffszeitpunkt auf das System - evtl. einen Schattenstatus.

Hardware

Die Internet LED am MAX! Cube hört nicht auf zu blinken. Was bedeutet das?

Die Internet LED zeigt Ihnen den Status der Netzwerk- und der MAX! Portal-Verbindung an.

Folgende Zustände werden signalisiert:

  • LED aus: Keine Verbindung zum Netzwerk – prüfen Sie die Verkabelung zum Router
  • LED blinkt: Die Verbindung zum Netzwerk (zum Router) besteht. Der MAX! Cube versucht, auf das Internet und das MAX! Portal zu zugreifen. Sollte sich der Zustand nicht ändern, so müssen Sie Ihre Zugangsdaten unter dem Menüpunkt „Internetsteuerung“ einrichten und gegebenenfalls die Verbindung ins Internet von dem Anschluss des MAX! Cubes aus prüfen.
  • LED leuchtet dauerhaft: Die Verbindung zum Netzwerk und zum MAX! Portal sind aktiv. Der MAX! Cube ist einsatzbereit.

Die Power LED am MAX! Cube hört nicht auf zu blinken. Was bedeutet das?

An der blinkenden Power LED können Sie erkennen, dass der MAX! Cube noch bootet (startet) oder gerade mit einem Firmware Update beschäftigt ist. Bitte warten Sie einige Minuten. Sollte sich der Zustand dann nicht ändern, so führen Sie einen Reset durch, indem Sie den MAX! Cube für ca. 60 Sekunden von der Spannungsversorgung trennen. Sollte sich das Verhalten nicht ändern müssen Sie den MAX! Cube auf die Werkseinstellungen zurücksetzen, indem Sie das USB-Kabel aus dem MAX! Cube entfernen und bei gedrückter Reset-Taste auf der Unterseite des Gerätes das USB-Kabel wieder einstecken.

Kann ich mehrere MAX! Eco Taster installieren?

Ja, es können bis zu 4 MAX! Eco-Taster in einem Haus angelernt werden. Diese bekommen die gleiche Funktion und steuern immer das gesamte Haus (und nicht einzelne Räume).

Können Geräte in einem Raum unterschiedlich gesteuert werden?

Die in einen Raum installierten Geräte arbeiten alle in einer Gruppe. Die in einem Raum getätigten Konfigurationen gelten für alle Geräte in dem Raum. Hierzu gehören neben den Temperaturwerten wie Soll-Wert, maximale Temperatur und Eco-Temperatur auch die Wochenprogramme.

Warum kann ich in Verbindung mit dem MAX! Cube keine Konfiguration mehr am MAX! Wandthermostat vornehmen?

In Verbindung mit einem MAX! Cube im System werden alle Konfigurationsfunktionen an diesen übergeben. Eine Einstellung an den Geräten über den MAX! Wandthermostat wird unterbunden, um im System einheitliche Daten sicherzustellen. In der Software können Sie aber wie gewohnt die Einstellungen der Geräte vornehmen.

Was passiert wenn ich einen MAX! Fensterkontakt in einem Raum installiert habe?

Beim Öffnen des Fensters wird automatisch der Raum auf die eingestellte „Fenster geöffnet“ Temperatur gefahren. Werksseitig beträgt die Temperatur 12°C.Beim Schließen des Fensters springt das System wieder in den Automodus mit den eingestellten Wochenprogrammen.

Wenn ich bei meinem Danfoss RA Ventil die Adaptionsfahrt durchführe erhalte ich immer die Fehlermeldung F2. Was bedeutet diese?

Beim Danfoss RA Ventil kann es vorkommen, dass der Adapter nicht richtig montiert wurde. Der Adapter muss hier ohne eingesetzte Schraube aufgebogen und ganz auf das Ventil geschoben werden. Erst danach ist die Schraube einzusetzen und der Adapter festzuziehen.

Adapter für Danfoss

Adapter für Danfoss RA richtig (Bild links) und falsch (Bild rechts) montiert

Wie bringe ich den MAX! Cube in den Anlernmodus?

Für das Anlernen von Geräten und für den Anlernmodus des MAX! Cubes ist immer die lokale MAX! Software zuständig. In der lokalen Software starten Sie den Anlernvorgang über "Neues Gerät". Der MAX! Cube hat keine Anlerntaste, sondern lediglich eine Reset-Taste. Mit Hilfe der Reset-Taste am MAX! Cube kann man das Gerät zurücksetzen.

Wie lerne ich Geräte an das MAX! System an?

Die notwendigen Schritte sind in der MAX! Systemübersicht (liegt dem MAX! Cube bei) und in den jeweiligen Bedienungsanleitungen erklärt. Sie müssen das anzulernende Gerät installieren und anschließend den MAX! Cube in den Anlernmodus bringen. Hierzu starten Sie die lokale MAX! Software und klicken auf "Neues Gerät". Jetzt ist der MAX! Cube im Anlernmodus. Bringen Sie nun das anzulernende Gerät gemäß Bedienungsanleitung ebenfalls in den Anlernmodus. Das Gerät erscheint in der Software und kann nun einem Raum zugeordnet werden und eine Bezeichnung erhalten.

Wie viele Geräte kann ich in einem Raum installieren?

In einem Raum können technisch bedingt nur folgende Geräte installiert werden:

8 x MAX! Heizkörperthermostate
8 x MAX! MAX! Fensterkontakte
1 x MAX! Wandthermostat

Diese Grenzen werden beim Anlernen neuer Geräte überprüft. Eine Zuordnung wird dann gegebenenfalls unterbunden.

Wie viele MAX! Wandthermostate kann ein MAX! Cube verwalten?

Die Anzahl der einsetzbaren MAX! Wandthermostate ist grundsätzlich nicht begrenzt, jedoch sollten pro MAX! Cube insgesamt höchsten 50 Geräte betrieben werden. Der jeweilige Anteil der angemeldeten Komponenten (MAX! Heizkörperthermostat, MAX! Eco Taster, MAX! Fensterkontakt oder MAX! Wandthermostat) spielt keine Rolle, jedoch in Summe maximal 50 Komponenten. Dies wird beim Anlernen neuer Geräte geprüft und Ihnen angezeigt.

Montage/Installation

Wenn ich bei meinem Danfoss RA Ventil die Adaptionsfahrt durchführe erhalte ich immer die Fehlermeldung F2. Was bedeutet diese?

Beim Danfoss RA Ventil kann es vorkommen, dass der Adapter nicht richtig montiert wurde. Der Adapter muss hier ohne eingesetzte Schraube aufgebogen und ganz auf das Ventil geschoben werden. Erst danach ist die Schraube einzusetzen und der Adapter festzuziehen.

Adapter für Danfoss

Adapter für Danfoss RA richtig (Bild links) und falsch (Bild rechts) montiert

Wie bringe ich den MAX! Cube in den Anlernmodus?

Für das Anlernen von Geräten und für den Anlernmodus des MAX! Cubes ist immer die lokale MAX! Software zuständig. In der lokalen Software starten Sie den Anlernvorgang über "Neues Gerät". Der MAX! Cube hat keine Anlerntaste, sondern lediglich eine Reset-Taste. Mit Hilfe der Reset-Taste am MAX! Cube kann man das Gerät zurücksetzen.

Wie lerne ich Geräte an das MAX! System an?

Die notwendigen Schritte sind in der MAX! Systemübersicht (liegt dem MAX! Cube bei) und in den jeweiligen Bedienungsanleitungen erklärt. Sie müssen das anzulernende Gerät installieren und anschließend den MAX! Cube in den Anlernmodus bringen. Hierzu starten Sie die lokale MAX! Software und klicken auf "Neues Gerät". Jetzt ist der MAX! Cube im Anlernmodus. Bringen Sie nun das anzulernende Gerät gemäß Bedienungsanleitung ebenfalls in den Anlernmodus. Das Gerät erscheint in der Software und kann nun einem Raum zugeordnet werden und eine Bezeichnung erhalten.

Heizkörperthermostate

Montage/Installation

Für mein Heizkörperventil Danfoss RA habe ich den beigefügten Adapter eingesetzt. Beim Versuch, das Ventil ganz zu schließen bleibt der Heizkörper nun trotzdem heiß. Es sieht aus, als ob der Stellantrieb das Ventil nicht vollständig schließt.

Möglicherweise adaptiert der Stellantrieb nicht richtig oder das Ventil kann aus mechanischen Gründen nicht ganz geschlossen werden (Ablagerungen etc.). Die im nachfolgenden Bild angezeichnete Höhe zwischen Auflagefläche des Adapters und dem Ventilstößel sollte bei offenem Ventil ca. 13,5 mm betragen und bei geschlossenem Ventil (Ventilstößel ganz hereingedrückt) ca. 11,5 mm.

Adapter für Danfoss RA richtig (Bild links) und falsch (Bild rechts) montiert

Adapter für Danfoss RA richtig (Bild links) und falsch (Bild rechts) montiert

Sind die Maße korrekt, dann kann die Ursache für die Fehlfunktion evtl. sein, dass der Antrieb nicht korrekt montiert ist oder sich aus der Überwurfmutter gelöst hat.

Wenn die Maße nicht stimmen, dann ist der Adapter evtl. nicht ganz aufgerastet. Der Adapter muss ein wenig aufgebogen werden und ganz aufgeschnappt werden.

Falls auch das nicht zutrifft, so kann das Problem ggf. behoben werden, indem eine 2 Cent- Münze zwischen dem Ventilstößel und dem Antrieb eingefügt wird.

Mein Heizkörperthermostat passt nicht auf das Heizkörperventil. Was muss ich tun?

In diesem Fall müssen Sie einen Adapter verwenden. Unter den folgenden Links finden Sie Ventilkompatibilitätslisten zur Bestimmung des passenden Adapters.

Kompatibilitätsliste für Heizkörperthermostat Model N, MAX! Heizkörperthermostat basic und BLUETOOTH Smart Heizkörperthermostat.

Kompatibilitätsliste für Homematic Funk-Heizkörperthermostat, Homematic IP Heizkörperthermostat, MAX! Heizkörperthermostat(+) und Heizkörperthermostat Model L.

Sie sind hier:
smartes Untermenü