29.11.2017

Homematic IP Server sind wieder stabil

Gern möchten wir an dieser Stelle mitteilen, dass die Performanceprobleme sowie die meisten Funktionseinschränkungen, die in den letzten Tagen bei Homematic IP aufgetreten sind, behoben sind.

Die Ursache hierfür lag, kurz gesagt, im Wetter begründet.

Im Detail bedeutet dies, dass im Rahmen der Inbetriebnahme der neuen Rule Engine aus Gründen der Kompatibilität neue Versionen bestimmter Open Source Software Komponenten eingespielt werden mussten. Seitdem beobachteten wir sporadisch ein Ansteigen der Antwortzeit auf der Schnittstelle zu den Smartphones, von der jeweils Teile aller Anwender betroffen waren. Die Auswirkungen können wie ein Server-Ausfall ausgesehen haben. Dieses Verhalten trat auf, obwohl die Server in der Last unter 25 % liegen.

Um weitere Indizien zu erhalten, wurden gestern die neue Rule Engine und die Schnittstelle zu Alexa probeweise außer Betrieb genommen. Es stellte sich aber heraus, dass die Ursache ein Problem in der Message Queue war und durch die Kombination vom Wetterdatenmodul und der Anbindung der Rest API hervorgerufen wurde. Deshalb wurde der Wetterdienst vorübergehend außer Betrieb genommen und auch die Rule Engine bleibt noch kurzzeitig deaktiviert. Die Kopplungsfunktion zu Alexa und Google, welche nichts mit diesem Problem zu tun hatte, ist bereits wieder aktiviert, sodass die Sprachsteuerung wieder genutzt werden kann. Es ist gegebenenfalls erforderlich, die Kopplung zu Amazon Alexa und/oder Google Assistant neu herzustellen, da der Autorisierungstoken abgelaufen sein könnte.

Die Wenn-Dann-Regeln werden in Kürze wieder verfügbar sein. Wir gehen davon aus, dass wir auch die Nutzung der Wetterdaten, einschließlich der Möglichkeit einen Sturmschutz einzurichten, in den nächsten Tagen wieder in Betrieb zu nehmen.

Zur Fehlersuche mussten die Server leider mehrfach neu gestartet werden. Während der Neustarts waren die Server für die Access Points im Haus natürlich nicht zu erreichen, was als blaues Blinken auf den Access Points angezeigt wurde. Da es sich um zehntausende von Access Points handelte, die quasi gleichzeitig versuchten, eine neue Verbindung aufzubauen, führte dies dazu, dass es einige Minuten dauern konnte, bis alle erfolgreich verbunden waren.

Für Systeme, die schnell wachsen, sind leider nicht alle Performanceprobleme vorherzusehen und es ist teilweise schwer, alle Kombinationen in der Performance zu testen. eQ-3 entschuldigt sich an dieser Stelle bei den Homematic IP Cloud-Anwendern für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Natürlich setzen wir aufgrund des erhaltenen Feedbacks Verbesserungen um. Es wird angestrebt, die vorhandene Gruppe an Beta-Testern noch einmal massiv zu erweitern und die Kommunikation im Falle von Problemen deutlich zu verbessern. Hierzu gehören insbesondere auch weitere Informationskanäle und besonders die Schaffung eines Bereichs auf der Website, auf dem der Status des Serverbetriebs direkt sichtbar ist.

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